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Sega Rally: Schlamm und Haarnadelkurven - Leser-Test von karaokefreak


1 Bilder Sega Rally: Schlamm und Haarnadelkurven - Leser-Test von karaokefreak
Segas erstes echtes 32Bit Debut -DaytonaUSA- war schon ein hartes Stück Leidensweg!
Der Saturn, der ursprünglich als 2D Konsole geplant war und mit dem aufkommenden 3D Zeitalter kurzfristig mit 3D Bausteinen modifiziert wurde um der PSX standhalten zu können, war nicht nur schwer zu programmiern, sondern auch in einigen 3D Effekten sehr eingeschränkt, die Sonys Playstation spielend beherrschte.
Das Debutergebnis "DaytonaUSA" welches als Superhit aus der Spielhalle dem Saturn zu Verkäufen verhelfen sollte, war jedoch eher bescheiden! Viele Pop ups und niedrige Framerate gaben keine gute Visitenkarte ab... . auch wenn die spielerische Seite durchaus zu überzeugen wußte ( und heute noch weiß)!
Mit dem zweiten Rennspiel aus Arcadegefilden "Saga Rally Championship" wollte man diesen Fehler wieder gut machen - und es ist tatsächlich hervorragend gelungen.

Sega Rally Championchip aus dem Sega-eigenen Hause AM dept#2
ist ein sehr Arcade-lastiges Rally Rennspiel. Auf Realismus wird weniger Wert gelegt als auf das Vermitteln eines guten Fahrgefühls -
Es sieht also aus als ob man ein Spitzenfahrer sei, aber die Steuerbewegungen sind ziemlich einfach zu handhaben!
Ziel ist es auf dem Weg von der ersten bis zur dritten Hauptstrecke vom fünfzehnten auf den ersten Platz vorzurücken - arcadetypisch mit einer vorgegebenén Zeit im nacken. Dabei ist es nicht möglich auf einer Strecke mehr als maximal 6 Plätze gut zu machen. Schafft man es als erster den finalen Bergkurs abzuschließen, darf man die erste Position auf der außerst anspruchsvollen "Lake Side" Strecke verteidigen.

Leider hat man den Automaten in dieser Hinsicht etwas zu originalgetreu umgesetzt: Ein paar mehr Strecken wären bestimmt nicht schlecht gewesen. Auch wenn alle Kurse sehr markant sind und sowohl hohen Wiedererkennungswert als auch Replaywert haben, verlangt es einen irgenwann nach etwas neuem!

Auf einen TimeAttack und einen 2 Spieler Split screen Modus muss man natürlich nicht verzichten. Besonders positiv am TimeAttack: Man kann auf Wunsch zur Übung endlos viele Runden absolvieren, und muss nicht nach drei Runden wieder von vorne starten!

Generell wurde alles sehr wohlüberlegt umgesetzt. So lässt sich nicht nur die Steuerung im Optionsmenu in 3 verschiedenen Einschlagstärken regulieren oder die Spiellänge der einzelnen Strecken von der arcadegetreuen einen Runde auf drei Runden erweitern, auch die Feinheiten wie einstellbare Darstellung des Geisterautos im TimeAttack, oder eine Funktion die auf Wunsch dem langsameren Fahrer im 2Player Modus zusätzlichen Boost verschaft, bzw den besseren Fahrer später starten lässt, zeugen von wohldurchdachter Qualität!

Die Autos:
Alle Wagen sind mit automatischer und manueller Schaltung zu haben, wobei vor allem die letzten Strecken mit automatischer Schaltung um einiges schwerer zu befahren sind.

Toyota Celica - Mehr auf höchstgeschwindigkeit als auf Grip ausgelegt. Zudem kein unbedingt "kompaktes" Auto

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