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Sega Bass Fishing: Petri Heil - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Sega Bass Fishing: Petri Heil - Leser-Test von HALLofGAME
Was andernorts beliebt und verbreitet ist, tut sich in Deutschland mitunter schwer, so auch die virtuelle Angel Simulation. Nicht unverständlich, wenn man sich die schlechte Qualität und Präsentation mancher Produkte ansieht. Doch damit war dank Sega Bass Fishing endlich Schluß!

In drei verschiedenen Modes (Practice, Arcade und Original) kann sich hier der virtuelle Freizeitangler auf grafisch höchstem Niveau austoben. Während im Practice Mode frei und ohne Vorgaben gefischt (und vor allen Dingen geübt) werden darf, stellen die beiden anderen Modes konkrete Anforderungen an den Spieler.

So gilt es im Arcade Mode nacheinander drei Areas (Lodge, Cape und Inlet Area) um eine bestimmte Menge Fisch zu erleichtern. Reichen in der ersten Area noch fünf Kilo Fisch, so sind in der dritten bereits sieben Kilo nötig, um erfolgreich abzuschliessen. An sich nicht schwer, wäre da nicht das Zeitlimit von zwei Minuten. Zwar bringt jeder Fisch der anbeisst, bzw. ins Boot geholt wird nicht nur Gewicht, sondern auch Bonussekunden mit sich, doch ganz ohne Continues geht es kaum. Denn sobald das Mindestgewicht erreicht ist, geht es automatisch, nur mit der Restzeit,in die nächste Area. Sind alle drei Gebiete erfolgreich abgefischt, winkt als Belohnung die Secret Area "The Palace". Hier darf nur ein Fisch gefangen werden, dafür finden sich hier ausschließlich besonders dicke Brocken. Mit dessen Gewicht
sichert man sich noch schnell seinen Eintrag in der Bestenliste und dann ist das Arcade Vergnügen für zwischendurch auch schon wieder vorbei.

Für längerdauernden Angel Spaß steht der Original Mode zur Verfügung. Dahinter verbirgt sich ein Tournament Mode, der den Spieler durch eine ganze Serie von Turnieren schickt. Als Amateur beginnend, muß jede Location dreimal hintereinander absolviert werden, nämlich morgens, mittags und abends für jeweils vier Minuten.
Nach jeder vierminütigen Session wird der aktuelle Zwischenstand eingeblendet, zum Schluß gibts für die ersten sieben Plätze Punkte (1 bis 30) und es darf gespeichert werden, bevor es zum nächsten Angelplatz geht. Entsprechende Leistungen vorausgesetzt, winkt am Ende einer solchen Turnierserie die Berechtigung, an anspruchsvolleren Turnieren teilzunehmen, bei denen dann z.B. zu kleine Fische nicht gewertet werden, genau die aber besonders beißfreudig sind.

Um das Angler Feeling perfekt zu machen, wurde Sega Bass Fishing nur im Bundle mit dem Fishing Controller ausgeliefert. Diese künstliche Angel wurde von dem bekannten Zubehörspezialisten ASCII hergestellt und überzeugt auch heute noch durch ihre solide Verarbeitung. Sie verfügt über Bewegungssensoren und einen integrierten Vibration Pack, jedoch nicht über eine Anschlußmöglichkeit für die VMU und auch der Widerstand der Kurbel könnte größer sein, was aber nicht so sehr ins Gewicht fällt. Gravierender ist da schon die fehlende Lokalisation für den deutschen Markt. Nicht nur das Spiel ist komplett in Englisch, leider wurde auch das Booklet nicht übersetzt.

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