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Schleichfahrt: Unterwasserschlacht - Leser-Test von CONQUEROR

Die Menscheit kann es einfach nicht lassen, egal was sie tut, es resultiert, schenkt man den Storys einiger Computerspiele Glauben, fast immer in ihrer eigenen Vernichtung. Auch Schleichfahrt macht da keine Ausnahme.


1 Bilder Schleichfahrt: Unterwasserschlacht - Leser-Test von CONQUEROR
Nach einem Atomkrieg ist die gesamte Oberfläche verstrahlt und nur in den Tiefen der Ozeane ist noch Leben möglich. Das Auftauchen wird von einer auf dem Wasser liegenden radioaktiven Schicht verhindert. So leben die Überlebenen der Menschheit in riesigen Ubooten und Unterwasserbasen. Doch anstatt sich endlich zu einigen spalten sich die Menschen auch hier in Machtblöcke, wie die Atlantische Föderation oder das Shogunat. Sie leiten die Geschicke von Emerald "Dead Eye" Flint, einem Söldner, der sein Geld mit Gelegenheitsjobs verdient. Doch wie das Schicksal so spielt hat er einiges Pech: Bei einem eigentlich als harmlos angesehenen Geleitschutzauftrag wird sein Schiff zusammengeschossen und er muss wieder ganz von vorne anfangen. Mit einem veralteten und langsamen Boot, beginnt Flint das Spiel und muss nun sehen, dass er Aufträge an Land zieht. In den verschiedenen Unterwasserstationen treffen sie Leute, mit denen sie per multiple-choice system plaudern. Meist haben diese einen mehr oder weniger lukrativen Auftrag für sie. Mal nehmen sie einen Passagier an Bord und transportieren diesen dann zu einer anderen Station, mal müssen sie Trümmer aus dem Wasser ballern, die die Zielauffassung der Geschütztürme verhindern. Doch das sind alles Kleine Fische. Die Story wird von bestimmten, besonderen Aufträgen fortgeführt, in deren Verlauf sie auch mal ein neues Boot bekommen, oder in ein komplett anderes Gebiet reisen müssen. Dies geschieht übrigens mit Hilfe gigantischer Sprungschiffe, die einem bestimmten Konzern angehören. Im Laufe der Geschichte werden sie als Undercover-Agent in eine Piraten-Festung eingeschleust, verhindern einen Angriff auf ein wichtiges Schlachtschiff und bekommen es mit der bösartigen Rasse der Bionten zu tun, die gegen normalen Beschuss fast vollständig immun sind. Diese Stellen die letzte Hürde zum Gewinnen des Spiels dar. Man sieht also: Für genug Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt. Von Zeit zu Zeit bekommen sie hübsche und mit hervorragender Sprachausgabe versehene Videos zu sehen. Während sie so nach und nach Geld durch Aufträge bekommen, rüsten sie ihr Schiff mit besserer Panzerung, neuen Torpedos und den dazugehörigen Magazinen, Geschützen, Geschütztürmen sowie deren Software und allerlei anderem nütlichem Krimskrams aus. Grafisch ist das Spiel sehr gut gelungen. Die düstere Atmosphäre kommt dank der tiefen, nur durch Scheinwerfer erhellten Dunkelheit im Wasser sehr gut herüber, und wenn es dann zum Kampf kommt erleuchten Geschoßgarben und farbenprächtige Explosionen das Wasser selbst die unglücklichen Piloten der zerstörten U-boote sind hinterher im Wasser zu sehen. Auch die Sounduntermalung ist sehr gut gelungen, die Story einfach nur erstklassig, dies wird vor allem durch die zwielichten, perfekt zur Atmosphäre passenden Gestalten und Orte erreicht. Der Packungsinhalt umfasst ein Handbuch mit Geschichte, ein Ausrüstungsbuch sowie eine Karte der Gebiete.
In diesen Tagen kommt der Nachfolger AQUANOX in die Läden. Wer Glück hat und noch ein exemplar dieses inzwischen ziemlich alten Spiels bekommt, wird garantiert seinen Spass daran haben. Darüber hinaus sollte es eigentlich in keiner guten Spielesammlung fehlen. Ein echter Klassiker !!!

Negative Aspekte:
schwer zu sagen...

Positive Aspekte:
Geniale Story, spannend

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 8.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 10/10
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