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SSX Snowboarding: Die eiskalte Erfrischung- SSX - Leser-Test von Sunflyer


1 Bilder SSX Snowboarding: Die eiskalte Erfrischung- SSX - Leser-Test von Sunflyer
SSX steht für Super Snowboard Cross und der Name passt auch perfekt, in meinen Augen. Die Strecken sind gut angelegt und laden zu einer Vielzahl von Sprüngen ein. Und da sind wir auch schon im Mittelpunkt des Spiels angelangt: Die wahnsinnigen und coolen Jumps der Snowboarder. Es sind zwar noch nicht so verrückt Sprünge und Tricks, wie bei SSX Tricky möglich, aber dafür könnte man den ersten Teil SSX, wenigstens als halb normale Snowboardsimulation hinstellen. Es macht einfach einen heiden Spaß, mit dem Snowboard, durch Loopings und Stollenschächte zu fahren, waghalsige Tricks, über zehn Meter tiefen Eisspalten, auszuführen oder Pinguine über den Haufen zu schlittern. Es ist sogar möglich seine Gegenspieler zu schubsen und zu schlagen. Ein Rennen besteht übrigens aus drei Durchläufen. Der erste ist das Viertelfinale, der zweite das Halbfinale und der dritte das Finale. Es erklärt sich ja wohl von selbst, dass die Rennen auch immer schwieriger werden. Neben diesem Rennmodus gibt es noch den Trickmodus(SHOWOFF), wo die Aufgabe darin besteht eine gewisse Punktzahl zu erreichen, dabei stehen einem bunte Sterne zur Hilfe, denn so bald man einen dieser Sterne einsammelt wird die Punktzahl des Tricks multipliziert. Bei einem gelben zwei Mal, bei einem orangen drei Mal und bei einem roten fünf Mal. Die Sterne werden natürlich immer schwerer erreichbar, so dass man bei einem roten Stern schon extrem gut von der Sprungschanze wegkommen muss, um den Stern zu erreichen und noch schwieriger wird es, wenn man die Statistik eines Fahrers noch nicht ganz voll hat, so dass er nicht so hoch springen kann, etc. Die Statistik bringt man voll, indem man Rennen oder Trickcontests gewinnt.
Bei den Tricks selbst ist alles möglich, was in normalen Leben auch möglich ist, aber halt verrückter kombiniert, schneller ausgeführt und das Ganze in zehn bis zwanzig Metern Höhe. Wenn man einen Trick steht bekommt man Boost gutgeschrieben und um so besser der Trick, desto mehr Boost wird einem gutgeschrieben. Nach etwas Übung und guten Statistikwerten, kann man es dann schon schaffen, die gesamte Boostleiste mit einem Trick voll zu bekommen und somit hat man vielleicht schon den entscheidenden Vorteil gegenüber seiner fünf Kontrahenten.
Der Umfang besteht aus acht Strecken, wobei eine eine reine Freestylestrecke ist und man am Anfang nur zwei von den Strecken zur Verfügung hat und acht Fahrern, von denen man sich die Hälfte erst freispielen muss. Außerdem kann man sich noch neue Klamotten und Boards für die Fahrer erkämpfen.
Die Steuerung ist relativ leicht zu merken, es gibt jedoch ein paar Feinheiten, die man wissen sollte bevor man sich in das Renngetümmel stürzt. Die grundlegende Steuerung ist leicht zu merken. Springen tut man auf „X“, den Boost verwendet man mit der Viereckstaste( man kann so lang boosten bis die Ringe auf der rechten Seite des Bildschirms verschwunden sind), die Dreieckstaste ist für die verschiedenen Kameraperspektiven notwendig und die Kreistaste ist für den Rückblick vorhanden. Das Lenken der Figur, genauso wie die Back- und Frontflips, Spins, Mistys und Rodeos, ist mit dem Steuerkreuz, bzw. dem linken Analogstick möglich, wobei man sagen kann, dass man die Tricks auf dem Steuerkreuz eingeben sollte. Die Graps werden mit den Schultertasten eingegeben und können nach belieben kombiniert werden, Natürlich ist es auch möglich die Graps mit einer anderen Art von Trick, wie einem Misty, zu kombinieren. Nun die oben erwähnten Besonderheiten an der Steuerung: Sobald man die X- Taste betätigt kann man den Fahrer nicht mehr lenken, dafür ist es möglich schon auf dem Boden die Tastenkomination für den Trick zu drücken, den der Snowboarder dann schließlich in der Luft ausführen soll. Das heißt im Klartext: Während des Anfahrens auf die Schanze „X“ drücken und gedrückt halten und außerdem die Pfeiltaste nach hinten drücken, so dass der Fahrer sobald man die X- Taste, am Rand der Schanze, loslässt einen perfekten und schnell gedrehten Backflip hinlegt. Das war jetzt eigentlich alles wissenswerte über die Steuerung.
Jetzt die Grafik: Diese ist genial gelungen, wenn man daran denkt, dass das Spiel schon im ersten Monat nach der Erscheinung der PS2 in den Läden stand. Die Texturen, der Snowboarder und der Umgebungen, sehen gut aus. Die Snowboarder sind sowieso sehr gut gelungen und detailliert, auch die Animationen sind sehr gut dargestellt.
Natürlich hat auch dieses Spiel wieder einen witzigen und aufgeweckten Moderator, wie das bei EA so üblich ist.

Fazit:
Ein geniales Snowboardspiel, auch noch in diesen Tagen, denn dafür dass das Spiel herausgekommen ist, wo die PS2 noch nicht einmal ein Viertel Jahr alt war, ist das Game sehr, sehr gut.
Extra:
Das Spiel ist auch schon, als Platiumedition erhältlich. Also greift zu, weil dieses Spiel ist meiner Meinung nach noch immer die Nummer eins in dieser Art von Rennspielen, dicht gefolgt von SSX Tricky!

Negative Aspekte:
Nichts, was erwähnenswert ist!

Positive Aspekte:
Bedienung und das witzige Gameplay!

Infos zur Spielzeit:
Sunflyer hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Sunflyer
  • 8.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.0/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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