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Rune: Mal ein frisches Szenario - Leser-Test von wobber


1 Bilder Rune: Mal ein frisches Szenario - Leser-Test von wobber
Rune als Third-Person-Shooter zu bezeichnen, wäre ein bißchen unpassend. Geschossen wird in der Wikingerwelt ja eher weniger, dafür kommen Brachialwaffen wie Streitäxte, Kriegshammer; Streitkolben und Schwerter zum Einsatz, damit unser nordischer Held Ragnar den Gott Loki an der Götterdämmerung hindern kann. Eigentlich für eine Wikinger-Saga keine ungewöhnliche Geschichte, aber eben eine hübsche Verpackung für das eigentliche Spiel.

Entsprechend der Hintergrundgeschichte kämpft sich unser Held durch Höhlen, Dörfer und auch einige winterliche Außenareale. Oft geht es auch ins Wasser, wo der Spieler sich den Weg dann tauchend suchen muß. Mehr oder minder versteckt finden sich PowerUps für die Waffen, die ihn stärker zuschlagen lassen. Seine Gesundheit regeneriert der Spieler durch Essen, wobei auch an der Wand hängende Kleinechsen auf den Speiseplan gehören. Neben der puren Action wollen auch ein paar kleinere Schalterrätsel gelöst und ein paar Hüpfeinlagen gemeistert werden. Die Gegner sind auch der nordischen Sagenwelt entnommen, aber auch gegnerische Wikinger und Untote machen einem das Leben schwer. Für jeden Gegner gibt es aber eine passende Waffe, so ist zum Beispiel der Kriegshammer gut geeignet um die stark gepanzerten Dwarfs zu bearbeiten, aber gegen andere Gegner eher unbrauchbar.

Dank der Unreal-Engine schaut Rune recht schön aus, wobei besonders die Veränderung der Schattenlänge beim verändern der Position zur Lichtquelle klasse ausschaut. Leider spielt sich das Geschehen meist in Höhlen ab, was eigentlich recht schade ist, denn gerade die Dörfer und Außenareale sind recht stimmungsvoll gemacht worden, besonders wenn es beginnt zu schneien. So zieht sich das Spiel gerade im mittleren Teil ein wenig in die Länge, da man meist nur die Höhlen zu sehen bekommt. Gegen Ende, wenn die Story wieder mehr zum Tragen kommt, wird es auch gleich ein wenig spannender. Wer 3D Action mag, wird schon nett unterhalten und die nordische Hintergrundgeschichte ist sicher auch mal eine nette Abwechslung, aber im Prinzip eben die selbe stereotypische Geschichte wie in den meisten 3D-Actionspielen.

Negative Aspekte:
teilweise etwas langatmiges Wegesuchen

Positive Aspekte:
Wikinger, Grafikeffekte

Infos zur Spielzeit:
wobber hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    wobber
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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