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Robin Hood: Die Legende von Sherwood - Robin Hood - cooler Typ - Leser-Test von agony


1 Bilder Robin Hood: Die Legende von Sherwood - Robin Hood - cooler Typ - Leser-Test von agony
Robin Hood kennt heutzutage bereits jeder. Der Retter der Unterdrückten treibt sein Unwesen im Sherwood Forest, um den ohnehin schon geplagten Bauern ihr Hab und Gut zurückzugeben und es den Reichen abzunehmen. Gemeinsam mit Bruder Tuck, Little John, Lady Marian und seinen Gefährten macht er sich auf, um die Ungerechtigkeit des bösartigen Sheriff von Notthingham zu bestrafen.

In dem von Spellbound produzierten Spiel darf man sich nun als Robin Hood durch über 30 nichtlineare Missionen kämpfen und die verschiedensten Aufgaben lösen. Für Abwechslung sorgt die originalgetreue Story, so das man z. B. Bruder Tuck retten muss oder die Heirat Mariannes verhindern darf. Wer Buch oder Film bereits kennt, wird sich des öfteren im Spielverlauf daran erinnern oder zumindest ahnen, was geschehen wird.. Hier wurde bereits in der Umsetzung viel Wert auf detaillierte Hintergrundinformationen gelegt, was dem Spiel auf jeden Fall zugute kommt.

Bereits zum Start des Spiels erhält man ein wirklich großartiges und bereits vorgendertes Intro geboten, welches überaus realistisch gestaltet wurde. Eine wirkliche Augenweide, die man sich nicht entgehen lassen sollte und perfekt auf das Spiel einstimmt. Schon fast wünscht man sich ein solches Robin Hood - Spiel.

Spellbound, bekannt auch durch den inoffiziellen Vorgänger Desperados, haben sich alle Mühe gegeben, das 2D-Strategiespiel nicht neu zu erfinden, sondern ausgeklügelt mit einer passenden Strory zu perfektionieren. Dies bemerkt man bereits schnell in den ersten Missionen.
Natürlich in Echtzeit steuert man z. B. Robin durch die großen Landschaften und muss bestimmte Missionen absolvieren. Die Bedienung ist überaus einfach. Man klickt an einen bestimmten Ort, wohin sich die Figur bewegen soll. Von Objekt zu Objekt ändert sich der Mauszeiger, der neue Möglichkeiten somit sofort anzeigt. Vom Sprechen mit anderen Charakteren bis zum Kämpfen mit bewaffneten Wachen erinnert das Spiel stark an Desperados. Auch ist es im späteren Spielverlauf möglich, bis zu 5 Charaktere gleichzeitig zu steuern und ihnen Aufgaben zu zuzuweisen. Dabei besitzt jede steuerbare Figur unterschiedlichste Stärken und Schwächen. Hier wurde versucht, möglichst authentisch jede Person zu charakterisieren.
Nachdem man die ersten 2 Missionen erfolgreich abgeschlossen hat, schlägt man sein Lager im Sherwood Forest auf. Von hier aus stellt man Waffen für die zukünftigen Missionen her, empfängt neue Kameraden, wählt Charaktere aus und startet eine neue Mission.
Zum Beispiel erhält man zusätzliche Kameraden, wenn man eine Aufgabe erfolgreich gelöst hat und dabei auch nicht allzu viele Gegner ermordet hat. Die Werkstätten ermöglichen es, verschiedenste Gegenstände zu produzieren. Auch kann man seine eigenen Soldaten trainieren lassen, um Erfahrungen im Bogenschießen oder Nahkampf zu sammeln.
Vom Sherwood Forest aus beginnt man nun jede neue Mission, die auch zuvor geplant wird. Neben Auswahl der Charaktere ist auch das Nutzen der hergestellten Waren überaus wichtig.
Doch nicht nur normale Kämpfe bestimmen dieses Spiel. Gelegentlich werden dem Spieler auch Hinterhaltsmissionen und Strategiemissionen geboten, die vom Belagern einer Burg bis hin zum Angriff für genügend Abwechslung sorgen.
Im Spiel selbst erhält man verschiedene Schriftrollen, die Tipps und Ratschläge zum Spielverlauf geben. Auch hilfreich sind die Emotionssymbole der Gegner, die über ihnen erscheinen können. Hier sieht der Spieler schnell, ob man vom Feind entdeckt wurde oder ob dieser ihn nicht beachtet. Keine Neuerung aber überaus praktisch ist der Sichtkegel der Soldaten. So sehen die Spielfiguren nicht immer die eigene Person, denn um gesehen zu werden, muss man sich im Sichtbereich des Bösewichts befinden.

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