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Robin Hood: Die Legende von Sherwood - Robin Hood! - Leser-Test von stealth


1 Bilder Robin Hood: Die Legende von Sherwood - Robin Hood! - Leser-Test von stealth
Das bessere Commandos?
Wie auch schon bei Desperados, ist auch bei Robin Hood wieder Taktik und Teamplay angesagt. Wildes Drauflosballern ist hier absolut tabu, Robin plant und übt sein Handwerk meistens still und leise aus, um den grösstmöglichen Erfolg unerkannt zu erzielen.

Charaktermässig hat man genauso wie in Commandos eine Truppe, die aus unterschiedlichen Personen besteht. Jede davon hat eine oder mehrere spezielle Fähigkeiten, aus denen man in den komplexen Mission einen sehr grossen Nutzen ziehen kann. Maximal hat eine Person drei verschiedene Fähigkeiten, Stutley zum Beispiel benutzt bevorzugt ein Netz, um grössere Menschenansammlungen ganz praktisch ruhig zu stellen. Bruder Tuck im Gegensatz wirft lieber mit Wespennestern, zwar nicht die feine englische Art, aber effektiv.

Jeden Charakter kann man im heimischen Sherwood in verschiedenen Fähigkeiten trainieren, sei es Bogenschiessen oder Schwertkämpfen. Auch kann man während einer Mission einzelne Charaktere im Wald von Sherwood zurücklassen, um zum Beispiel Bögen zu produzieren.

Story
England im Jahre 1190. König Richard Löwenherz kämpft im Heiligen Land in den Kreuzzügen für die Befreiung Jerusalems von den Ungläubigen. Im heimischen England regiert, in Vertretung für den König, Prinz John. Dank einer grossen Armee kann Prinz John schalten und walten wie er möchte und die armen Bauern müssen sich ihm nach kürzester Zeit unterwerfen. Doch zum Glück gibt es einen Mann, der sich dem Prinzen entgegen stellt: Robin Hood. Da aber ein einzelner Mann kaum eine Chance gegen eine ganze Armee von Soldaten hat, bekommt Robin Hood auch tatkräftige Unterstützung von weiteren Anhängern.

Grafik
Robin Hood basiert auf einer reinen 2D-Grafik-Engine, die aber dermassen detailreich ist, dass man lediglich das Drehen der Map ein wenig vermisst. Die Animationen der Charaktere ist den Entwicklern für ein Echtzeit-Strategie-Spiel sehr gut gelungen. Zwar gibt's auch hier und da ein paar kleine Fehler, aber der Gesamteindruck der Charaktere stimmt!

Missionen
Die Missionen sind mehr oder weniger abwechslungsreich gestaltet worden, meistens geht es darum, Charaktere zu befreien oder feindliche Einheiten zu überfallen, um an Gold zu gelangen. In den Missionen gibt es manchmal auch kleine Subquests, wie zum Beispiel einen Mann von störenden Soldaten zu befreien oder die Leiche eines Mannes zu seiner Mutter zu bringen.

Erfreulich ist die Tatsache, dass es manchmal auch Nachtmissionen neben denen am Tage gibt und dass auch verschiedene Wettereffekte vorhanden sind. Die ca. 40 Missionen spielen des Öfteren auf den gleichen Maps, die man schon Missionen zuvor gespielt hat. Doch da es immer unterschiedliche Ziele gibt, fällt dies kaum ins Gewicht, da einzelne Teile der Karte auch nicht in jeder Mission begehbar sind.

Sound
Die Musikuntermalung von Robin Hood ist sehr gut gelungen und passt sich hervorragend der aktuellen Situation an. Bei der Musik muss man den Entwicklern ein Lob aussprechen: Klasse komponiert und perfekt ins Spiel integriert!

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