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Roadster: Nun die vierte Umsetzung - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Roadster: Nun die vierte Umsetzung - Leser-Test von Tobsen KLees
Roadsters stellte im Jahr 2000 den ersten Titel von Titus für den Dreamcast dar. Roadsters gab es schon für den PC, das Nintendo 64 und die Playstation One, leider konnte es auf keinem dieser Systeme besonders überzeugen. Das von Player One entwickelte Spiel versprach viele Wagenmodelle und Strecken, auch sollte es noch nie gesehen Grafiken bieten. Ebenfalls versprachen die Entwickler von Roadsters das es eine sehr interaktive Welt sein wird in der man mit den Autos umherheizt. Nun stellt sich die Frage ob es den Programmieren gelungen ist ihre Versprechen zu halten und ob der erste Titel von Titus und Player One für den Dreamcast überzeugen kann.

Aufbau:

Nach einem eher lauen und schlecht geschnittenem Intro kommt man direkt in das schlicht gehaltene Hauptmenu. Hier hat man die Auswahl der verschiedenen Spiel- Moden und der Options. Leider hat das Spiel keinen 60Hz Modus, welcher sich sicherlich als Vorteil erwiesen hätte. Die Spielmoden von Roadsters sind jedoch relativ gut gelungen, jedoch ist kein innovativer Mode dabei. Man kennt alles schon aus anderen Racing- Games für andere Plattformen. So gibt es den normalen Time- Attack Mode, hier versucht man neue Rundenrekorde zu erzielen oder aber auch einfach nur die Strecke zu erkunden, um somit die Strecke besser zu kennen. Der Single- Race Mode stellt ein einfaches kurzes Rennen dar, man sucht sich eine Strecke und einen Fahrer aus und begibt sich auch schon auf die Piste. Des Weiteren gibt es noch einen Meisterschafts- Modus, hier tritt man auf mehreren Strecken hintereinander an und versucht sich am Ende auf der ersten Rängen zu befinden. Nebenbei kann man hier auch noch neue Strecken und Wagen erspielen. Auch gibt es einen Mehrspielermode, hier kann man mit bis zu 4 Leuten ins Renngeschehen gehen , nur gibt es hier leider keine CPU Fahrer. Auch ist der Mode aufgrund der nicht sonderlich flüssigen Grafik kaum spielbar.
Das Spiel umfasst insgesamt 30 verschiedene Automodelle , die sich aber nur im Aussehen und leider kaum im Fahrverhalten unterscheiden. Auch gibt es insgesamt 8 unterschiedliche Strecken, die alle recht abwechslungsreich und gut gestaltete sind. Leider sind die Strecken in Roadsters nicht ganz so interaktiv, wie von den Herstellern versprochen. Man sieht ab und zu mal einen Wasserfall oder eine drehende Windmühle, das war es dann aber auch schon.

Grafik:

Die Grafik von Roadsters gestaltet sich nicht sonderlich gut. Die gesamten Texturen sind sehr verwaschen und auch nicht sonderlich hoch aufgelöst. Auch ist die Gestaltung der Randobjekte nicht sonderlich gut, sie sind zwar abwechslungsreich, jedoch handelt es sich meistens um simple Bitmaps. Ein sehr großer Kritikpunkt an der Grafik von Roadsters ist dass das Spiel überhaupt nicht flüssig läuft, ständig ruckelt es , und wenn es dies mal nicht macht, dann läuft es gerade mal mit höchstens 20 Frames per Second.

Gameplay:

Die Wagen in Roadsters steuern sich sehr unrealistisch. Es kommt aber auch kein richtiges Arcade- Flair auf, da man ständig gegen eine Wand oder ähnliches fährt. Die CPU Fahrer ziehen jedoch unbeirrt ihre Runden und Rammen ständig das eigene Gefährt.

Fazit:

Mit Roadsters liefert Titus kein sonderlich gutes Spiel ab. Der größte negative Punkt ist eindeutig die unansehnliche Grafik. Wer unbedingt alle Racing- Games sammeln will, dem könnte man dieses Spiel empfehlen.

Negative Aspekte:
Grafik, Gameplay

Positive Aspekte:
30 Wagen

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 4/10
    Steuerung: 5/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 5/10
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