Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Road Rash 2: Life Ain´t Easy - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Road Rash 2: Life Ain´t Easy - Leser-Test von RAMS-es
Mit meiner Shuriken-400-Maschine stehe ich am Start. Ein Sandsturm tobt, der Starter hat sich in einen dicken Mantel gehüllt. Meine Maschine heult auf, als er Flagge hebt und das Rennen freigibt. Die Motorräder preschen los. Jeder will dem anderen so schnell wie möglich davonfahren. Ich ziehe an der aufgemotzten Panda 900 vorbei und übernehme die Pole-Position. Nach sieben Kilometern ist mir das Feld aus den Augen geraten, doch unerwartet taucht ein einzelner Fahrer im Rückspiegel auf. Ich lasse ihn herankommen und dränge ihn mit voller Wucht von der Straße. Er überschlägt sich und bleibt benommen liegen. Voller Schadenfreude betrachte ich den Vorgang im Rückspiegel und erkenne zu spät, daß hinter dem nächsten Hügel ein LKW auf mich zurast...

Alle Motorradfans, denen ein gepflegtes HANG ON Rennen zu langweilig ist, kennen das EA 3D Rennspiel ROAD RASH. Nicht ganz friedliche Fahrrad- und Autofahrer verunsichern die digitalen Straßen und boxen Rivalen vom Motorrad, auch im Nachfolger ROAD RASH 2. Wir schwingen uns also wieder auf unseren Feuerstuhl und jagen nach dem Preisgeld, das wir in neue Maschinen im Bikeshop investieren können. Dort werden immerhin fünfzehn verschiedene Motorräder in drei verschiedenen Klassen angeboten.

Zum Auftakt fährt man eine Shuriken-400, die sich ziemlich gut steuern läßt, aber nur langsam auf Touren kommt. Langfristig hat man es bei ROAD RASH 2 auf die Bazai 7. 11 abgesehen. Fünf Strecken sind zu absolvieren. Man braust also durch Alaska, Hawaii, Tennessee, Arizona und Vermont. Alle Rennen steigen auf normalen Bundesstraßen. Wundert euch also nicht, wenn Tiere über die Fahrbahn huschen oder euch ein Auto entgegenkommt. Am Seitenrand stehen Palmen, Bäume, Häuser, Schilder, Leitplanken, Sprungschanzen und Strommasten. Donnert man dagegen, gibt es einen Freiflug gratis. Die größte Schwierigkeiten machen aber die Motorradpolizisten, die dem Maschinenpulk hinterherjagen. Wenn sie euch erwischen, müßt ihr tief in die Tasche greifen.

Am meisten Spaß macht es aber, die Konkurrenz von den Maschinen zu prügeln. Dazu hat man entweder Schlagringe, Schlagstöcke oder nur die eigenen Fäuste zur Verfügung, ab und zu kann man sich aber auch mit effektiveren Hilfsmitteln, wie Gummiknüppel und Motorradketten, zur Wehr setzen. EA hat ROAD RASH 2 im Vergleich zum Vorgänger nur wenig verbessert. Die Grafik wurde neu gepinselt. Der Spielablauf im Gegensatz zu den Maschinen wurde aber nicht frisiert. Es stehen aber jetzt mehr Motorräder zur Wahl, und ein Zwei-Spieler-Modus wurde eingefügt. Dafür sind Sprites, Animationen und Gegner größtenteils unverändert. Auch bei der bewährten Steuerung bleibt alles beim alten. Genauso wie beim Vorgänger kommt der Berg- und Taleffekt gut herüber. Die Musik und die Soundeffekte bleiben leider nur durchschnittlich. Hier hätten Verbesserungen Wunder gewirkt, denn was macht mehr Spaß, als mit dem richtigen Rocksound über die Landstraße zu brausen?

Hersteller: EA
Erscheinungsjahr: 1992
Genre: 3D Rennspiel
System: Mega Drive
Text by AJM/FTL of RAMS-es

Negative Aspekte:
Polizei

Positive Aspekte:
biker Prügeln mit der fetten Keule

Infos zur Spielzeit:
RAMS-es hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    RAMS-es
  • 6.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 7/10
e_gz_ArticlePage_Default