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Risiko: Risiko - Leser-Test von The Mole


1 Bilder Risiko: Risiko - Leser-Test von The Mole
In Anbetracht der Lage , dass es sehr sinnlos und zweckendfremdet ist ein Gesellschafts Spiel auf eine Konsole umzusetzen , überrascht das Spiel doch etwas. Über Sinn und Unsinn zu streiten wäre hier unangebracht. Also gehen wir jetzt nur mal vom Spiel an sich aus.

Technisch ist die Umsetzung zweckmäßig unspektakulär. Man kann die Aktionen', die die Figuren ausführen als "Videosequenz" betrachten. Das sieht zwar nicht besonders atemberaubend aus , bietet aber Abwechslung zu der auf Dauer recht langweiligen Übersichtskarte. Das wichtigste , nämlich einen guten Überblick zu verschaffen ist dem Entwickler allerdings gut gelungen.
Der Sound ist ebenfalls eher zweckmäßig gehalten. Ihr bekommt ab und an mal Soundeffekte und ganz nette Musik zu hören , aber im grossen und ganzen wurde der Sound im Hintergrund gehalten und ist nicht weiter erwähnenswert.

Die Bedienung ist recht simpel über Menüs gestaltet. Ihr wählt eure gewünschte Aktion aus und los geht es. Natürlich ist das in der normalen Risiko Reihenfolge (eintauschen , verstärken , angreifen , nachziehen) geblieben. Hier hat man das Game sehr gut umgesetzt.

Das spielerische ist sehr nah am original Risiko. Es wurde ebenso recht gut umgesetzt. Zum Ablauf :
Ihr spielt eine der Armeen (mindestens zwei , höchstens sechs) und erhaltet einen Auftrag. Dieser reicht von der Eroberung von zwei oder drei Kontinenten , über Vernichtung einer Armee , bis hin zur Eroberung von achtzehn Ländern , unter der Vorraussetzung in jedem Land mindestens zwei Armeen zu haben. Dann beginnt das eigentliche Spiel.
Ihr erhaltet Karten mit Ländernamen und Symbolen drauf. Ihr setzt in jedes der Länder eine Armee. Darauf fängt einer an. Er erhält pro vier Länder die er besitzt eine Armee. Nun kann er anliegende Länder angreifen. Hierbei entscheidet die Anzahl der Armeen im Land ob mit einem , zwei oder drei Würfeln angegriffen und ob mit einem oder zwei Würfeln verteidigt wird. Je nach dem Ergebnis sterben Armeen. Hat ein Land keine Armeen mehr ist es erobert. Hat der Angreifer nur noch eine Armee in seinem Land oder zieht er den Angriff zurück , wurde erfolgreich verteidigt. Hat man ein Land erobert bekommt man eine Karte und der nächste ist dran.
Am Anfang eines Zuges kann man Karten eintauschen. Hat man drei gleiche Symbole oder drei verschiedene erhält man zwei , der nächste vier , der nächste acht und so weiter Armeen. Ausserdem erhält man für eroberte und verteidigte Kontinente zusätzliche Armeen (Europa und Amerika geben fünf , Asien sieben , Süd Amerika und Australien zwei und Afrika drei). Wer nun zuerst seinen Auftrag erfüllt hat , hat gewonnen. Es kommt zwar nicht soviel Abwechslung ins Spiel , aber das geniale Spielprinzip , verschiedene Optionen und die verschiedenen Schwierigkeitsgrade (von dumm bis sehr gerissen und mit viel Würfelglück) motivieren einen schon und bieten genügend Tiefgang.

Mit mehreren Spielern macht das Ganze zwar erst Sinn , auch wenn der Computer schon ein teils guter Gegner ist , aber irgnedwie geht das Flair des Brett Spiels verloren. Man weiss nämlich welche Karten der Gegner hat , hat nie immer das Ganze Spielfeld im Auge und auch die Sache mit den Aufträgen ist problematisch.


Fazit : Für Fans sicherlich sehenswert. Für alle anderen nur der Tip : Spielt das Brettspiel , dass macht mehr Spass und Sinn. Trotzdem ein durchaus gutes Spiel.

Negative Aspekte:
nur für Fans

Positive Aspekte:
gut Umgesetzt

Infos zur Spielzeit:
The Mole hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    The Mole
  • 6.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 4/10
    Atmosphäre: 8/10
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