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Rise of Nations - Neues Interview


1 Bilder Rise of Nations - Neues Interview
Ende Februar hat Microsoft ein neues Echtzeitstrategiespiel namens Rise of Nations angekündigt, in dem es ähnlich wie in Empire Earth um die verschiedensten Epochen der Menschheitsgeschichte von der Steinzeit bis in die Zukunft geht. Bei UOG wurde jetzt ein interessantes neues Interview veröffentlicht, in dem der Präsident des Entwicklerteams (Big Huge Games) einige Fragen zu den Besonderheiten des PC-Spiels und anderen wichtigen Themen wie etwa den Wasser- und Lufteinheiten beantwortet.
Ein großes Vorbild im Echtzeitstrategiebereich ist natürlich nach wie vor Age of Empires, aber in Rise of Nations konzentriert sich der Spieler eben nicht auf eine Epoche sondern auf die Entwicklung seines Volkes von der Antike über die Rennaissance und die Aufklärung bis in die moderne Zeit. Rise of Nations verbindet die typischen RTS-Stärken(spannende Schlachten, gute Grafik usw.) mit Elementen aus anderen Strategiespielen, was sich angeblich positiv auf die Spieltiefe auswirkt. Politische Elemente und die Diplomatie werden so wichtiger sein als in vielen RTS-Spielen.
Der Interviewte will noch nicht viele Details verraten was die Einzelspielerkampage betrifft, aber man wird wohl auch einige echte Schlachte und Ereignisse zu sehen bekommen (und es soll ein paar Überraschungen geben).
In den meisten Spielen des Genres finden Schiffe kaum die verdiente Beachtung und viele Spieler benutzen in Multiplayerpartien und anderen Szenarien eigentlich überhaupt keine Wassereinheiten. Das hängt vor allem mit dem Micromanagement zusammen, das mit diesen Einheiten verbunden ist (und alles wird dadurch zu kompliziert). In Rise of Nation wird man deshalb nur die unterhaltsamen Elemente finden und das Micromanagement wird entfernt. Man muss zum Beispiel nur einen Hafen bauen und die nötigen Technologien erforschen. Wenn man dann Truppen transportieren will muss man den Soldaten einfach den passenden Befehl erteilen, sie werden automatisch in die Transportschiffe "gepackt" und auf der anderen Seite des Gewässers steigen sie selbstständig wieder aus. Das System ist also sehr unkompliziert und der Spieler kann sich um wichtigere Dinge kümmern. Ein anderer Grund dafür dass Seekarten oft nicht so beliebt sind ist die Tatsache, dass man im Meer (außer Fischen) eigentlich keine wichtigen Ressourcen finden kann. In Rise of Nations wird das anders sein, denn das meiste Öl wird von Ölplattformen im Ozean gefördert. Die Spieler müssen diese Plattformen wiederum verteidigen und sie werden dadurch gezwungen öfter auf dem Meer herumzufahren.
Man beginnt das Spiel mit einem Dorf, aber später kommen weitere Siedlungen und die dazugehörigen Felder und Gebäude dazu. Aus Dörfern werden mit der Zeit Städte und die dritte und letzte Stufe heißt Metropolis. Diese Großstädte sind die wichtigsten politischen Zentren. Anders als in vielen Strategiespielen kann man die feindlichen Siedlungen nicht nur zerstören sondern auch erobern um sie anschließend selbst zu benutzen. Wenn der Widerstand der Gegner geschwächt ist können die Truppen des Spielers die Stadt einnehmen und man erhält alle dazugehörigen Gebäude sowie vor allem auch das ganze Gebiet und die passenden Ressourcen. Am Anfang kann man die Stadt nur eingeschränkt kontrollieren, aber später kann die Siedlung komplett assimiliert werden.
Um fliegende Einheiten zu benutzen braucht man Flughäfen oder Flugzeugträger und Rise of Nations hat offensichtlich einige interessante Exemplare wie etwa Hubschrauber und Bomber zu bieten (die natürlich erst in späteren Epochen auftauchen). Neben den normalen Ressourcen wie zum Beispiel Holz und Metall spielen seltene Güter wie Marmor, Diamanten und Seide eine wichtige Rolle. Diese Waren sind nämlich nicht nur gut für den eigenen Kontostand denn man bekommt jeweils einen nützlichen Bonus. Durch den Besitz von Seide wird zum Beispiel der politische Einfluss des Spielers vergrößert und er kann so mehr Städte kontrollieren. Im Text werden dann noch ein paar andere Themen angeprochen. Rise of Nation soll im Frühjahr 2003 erscheinen.

Ceilans Meinung:
Rise of Nation ist im Prinzip kein uninteressantes Spiel, aber ich befürchte trotzdem dass auch hier wieder nicht besonders viele Neuerungen auftauchen werden. Wobei ein paar Elemente ja immerhin ganz innovativ zu sein scheinen. Aber ansonsten erinnert das Ganze wirklich an Empire Earth. Mal sehen was am Ende dabei herauskommt. In diesem Genre gibt es ja sowieso nicht oft neue Ideen und solange die bekannten Elemente gut umgesetzt und verbessert werden kann man eigentlich damit leben. Bis zum Release werden ja vielleicht auch Informationen zu weiteren Besonderheiten veröffentlicht. Im Text und in der Galerie gibt es ein paar Screenshots zu sehen, aber ich weiß nicht ob die Bilder neu sind.

Quelle: www.ugo.com

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