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Resident Evil Zero: Der Horror nimmt seinen Anfang - Leser-Test von buckshot


1 Bilder Resident Evil Zero: Der Horror nimmt seinen Anfang - Leser-Test von buckshot
Während PAL Cubies gerade das Herrenhaus des Resident Evil Remakes von Untoten befreien, bereitet man sich im Land der aufgehenden Sonne bereits auf einen neuen Survival Horror Trip vor.

Ursprünglich für das Nintendo 64 geplant, feiert Resident Evil Zero sein Debüt nun exklusiv auf dem Gamecube. Die Story setzt zeitlich vor dem Ur-Resident Evil an. Ab sofort hat man nun die Kontrolle über zwei Charaktere. Raccoon City Police Officer Rebecca Chambers bildet zusammen mit dem entflohenen Militärhäftling Billy Cohen ein ungleiches Paar, das sich im Kampf gegen die Zombiehorden jedoch bestens ergänzt.

Capcom vertraut auf dieselbe Grafik-Engine wie in Resident Evil Remake. Allerdings zeigen sich die vorgerenderten Hintergründe in Punkto Detailreichtum nochmals deutlich aufgepeppt. Das einfallende Vollmondlicht eröffnet den Blick auf verstümmelte Leichenteile und zerfetzte Sitzpolster. Dabei kommt es zu grotesken Schattenspielen, die für Schreckmomente en Mass sorgen. Der Fahrtwind pfeift durch offene Fenster, Tischdecken und Vorhänge flattern dabei wild umher. Wenn die Wagons über Schienen rumpeln lässt dies den Bildschirm hin und her schwanken. Flaschen, Gläser und Dosen fallen um und rollen über Tische und Sitzbänke. Türen schlagen klappernd auf und zu. Vermag Sie diese Atmosphäre noch nicht einzuschüchtern, jagen Ihnen spätestens Zombies mit rollenden Augen und herrlich zerzauster Haarpracht eiskalte Schauer über den Rücken. Zugabteile, Speisewagen, Maschinenraum... sind wie gehabt durch Türen voneinander getrennt. Die nervtötenden Ladeanimationen, beim Betreten neuer Räume, hat Capcom aus den Vorgängern leider übernommen.

Dies trifft auch auf die grundlegende Spielmechanik zu: Auf der Suche nach Schlüsseln und Schaltern kombinieren Sie Gegenstände und halten sich lästige Zombies mit Ihrer Handfeuerwaffe vom Leib. Neu ist hingegen das "Partner Zapping"-System, womit endlich die nötige Innovation in die angestaubte Serie Einzug hält. Durch Betätigen des X-Buttons wechselt man beliebig zwischen Rebecca und Billy hin- und her. Auf diese Weise unterstützen sich die Beiden beim Lösen von Rätseln oder dem Kampf gegen Zombies.

Befinden sich die Charaktere im gleichen Raum, können sie ihre Ausrüstung, Munition und Gegenstände über ein Menü untereinander austauschen. Hier lässt sich der Teamkollege auch mit einfachen Befehlen betrauen. Die CPU übernimmt anschließend die Steuerung der zweiten Figur, wenn beispielsweise befohlen wird dem aktiven Partner Feuerschutz zu gewähren. Überflüssiges Inventar muss nicht mehr umständlich in Truhen deponiert werden, sondern lässt sich an jedem x-beliebigen Ort verstauen. Lästige Gewaltmärsche gehören der Vergangenheit an.

Teamwork und die vereinfachte Handhabung von Gegenständen wissen vollauf zu begeistern. Endlich kommt frischer Wind ins Resident Evil Gameplay.

Negative Aspekte:
Ladezeiten bein öffnen der Türen

Positive Aspekte:
Grafik, Partner-Tausch System

Infos zur Spielzeit:
buckshot hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    buckshot
  • 9.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.0/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 10/10
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