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Resident Evil: Survivor - Ein Schandfleck - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Resident Evil: Survivor - Ein Schandfleck - Leser-Test von HALLofGAME
Kannten wir die Welt von Resident Evil nur als 3D Action Adventure mit Third Person Perspektive, so machte Resident Evil (jap. Biohazard) Gun Survivor damit Schluß. Zur Abwechslung setzte Capcom voll auf Innovation und schickt uns mit einem waschechten Lightgun-Shooter einmal mehr ins Chaos von Racoon City. Angereichert mit voller Bewegungsfreiheit und nicht-linearem Gameplay, sowie RE-typischen Adventure Elementen, weckt Gun Survivor nicht nur bei Fans der Horror-Serie Interesse, sondern schickt sich an, ein ganzes Genre zu revolutionieren.

Ihr seid Vincent, ein junger Mann ohne Gedächtnis und streift in der genreüblichen Ego-Perspektive durch die unverändert gefährlichen, erstmals aber komplett echtzeitberechneten Strassen und Gebäude Racoons. Hier bekommt Ihr es mit beinahe der gesamten Monsterschar der Vorgänger zu tun: Zombies, Licker, Hunde, Tyrants, Spinnen und mehr trachten nach Vincents Leben. Hinzu kommen Spezialeinheiten wie Hunk, einer der Bonusfiguren aus Teil 2, die für Ordnung sorgen sollen, dabei aber auch vor Vincent nicht Halt machen. Und dann wäre da noch der mysteriöse Unbekannte im Hintergrund, der offenbar noch eine Rechnung mit Eurem virtuellen Alter Ego zu begleichen hat.

Je weiter Ihr mit Vincent durch die verwüstete Stadt wandert und dabei zahlreiche Gebäude, bis hin zum Hauptquartier der Umbrella Inc besucht, umso mehr kommen seine Erinnerungen zurück. Immer wieder wird die Geschichte von Cut-Scenes in Game-Grafik weitergesponnen. Aufgrund der englischen Sprachausgabe kann man Vincents Geschichte leicht folgen. Einblendungen, sowie aufgefundene Dokumente hingegen sind komplett japanisch, sodaß hier im Endeffekt doch wieder Einiges im Dunkeln bleibt.

Bestreiten könnt Ihr Vincents Abenteuer wahlweise mit dem Analog-Pad oder mit Namcos Gun-Con. Da mit dem jeweiligen Controller alle Aktionen durchgeführt werden, kann man sich leicht vorstellen, daß das Pad um Einiges komfortabler ist.
Da es sich aber um einen Lightgun-Shooter handelt und es gleichzeitig schon bemerkenswert (wenn auch oft unpraktisch) ist, wieviele Aktionen Capcom auf drei Tasten (Abzug, A, B) gelegt hat, will ich hier einmal die Gun-Con Steuerung näher beleuchten.

Um Vincent zu bewegen, muß die Pistole grundsätzlich vom Bildschirm weggehalten werden. Drückt man nun den Abzug, geht er vorwärts, drückt man erneut, rennt er sogar. Drückt mann zweimal den Abzug, während Vincent steht, so bewegt er sich langsam nach hinten. Mit den A und B Tasten dreht Ihr Ihn nach rechts und links. Aufsammelbare Items werden automatisch eingesammelt wenn Ihr sie berührt und teilweise auch automatisch benutzt (z.B. Schlüssel vor verschlossenen Türen).

Außerdem habt Ihr natürlich auch Zugang zum Status Screen (A+B gleichzeitig) und zum Options Menü (Abzug+A+B gleichzeitig), wo Ihr mit A und B auswählt und mit dem Abzug dann bestätigt. Richtet Ihr die Pistole auf den Bildschirm, wird automatisch in den Kampfmodus geschaltet, das heißt, Ihr könnt nun schießen, aber nicht mehr laufen.

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