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Resident Evil: Nette Gruselei - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Resident Evil: Nette Gruselei - Leser-Test von CONQUEROR
In Raccoon City geht es nicht mit rechten Dingen zu. Ok, wenn mal ein Hund durchdreht, ist das wohl noch normal, aber wenn das gleiche dann mit Menschen geschieht und diese dann als eklige Zombies durch die Straßen taumeln und nach lebendem Fleisch gieren, dann geht das doch etwas zu weit. Deswegen wird eine Spezialeinheit in die Stadt entsendet um dort nach dem rechten zu sehen. Allerdings läuft so ziemlich alles schief, und am Ende landen die wenigen Überlebenden,gehetzt von Untoten, ein altes Anwesen. Sie beschließen, das Gemäuer mangels Fluchtmöglichkeiten zu durchsuchen. Sie übernehmen entweder die Rolle der hübschen Jill Valentine oder des robusten Chris Redfield. Dann beginnt das Abenteuer und sie können sich auf jede Menge Action gefasst machen. Klar, was ein richtiger Nachwuchsrambo ist, der geht nie ohne entsprechendes Waffenarsenal aus dem Haus. So auch unsere beiden Helden. Die süße Jill hat es Anfangs allerdings etwas leichter. Sie hat eine Pistole, mit der sie die Untoten Wiedersacher, auf die sie zweifellos treffen wird, auf Distanz hält. Das hat seine guten Gründe. Chris muss sich nämlich am Anfang mit einem Messer begnügen und gerät dabei leicht in den Angriffsradius eines der blutrünstigen Monster. Diese beginnen, wenn sie sie zu nahe heranlassen, sich ungeniert am Fleisch des Helden zu laben und solche Bisse im Hals oder sonstwo machen sich ziemlich schlecht. Auch sind die Biester ziemlich resistent und stehen gerne mal, auch von Kugeln zerlöchert, wieder auf. Wer ganz sicher gehen will, lässt sie etwas näher rankommen und zielt auf den Kopf. Die Standardpistole stanzt dann ein paar Löcher und das Ding bleibt liegen, die Schrotflinte reißt den Kopf gar ganz herunter.
Auf ihrer Reise durch das Haus haben sie mit Haufenweise einfachen Rätseln, wie z.B. Schlüssel finden Dinge einsetzen usw, vor allem aber auch Schockeffekten zu kämpfen. Ein Beispiel: Sie laufen in einem Raum umher, in dem auf einer Stange lauter Raben hocken. DIese tun ihnen so lange nichts, bis sie eine bestimmte Aktion ausführen. Dann stürzen sie sich auf sie und sie sind so überrascht dass sie kaum reagieren können. Doch als ob das noch nicht genug wäre, haben sie noch mit etwas anderem zu kämpfen: dem kleinen Inventar. Dieses umfasst sehr wenig Speicherplätze, die meistens recht gut mit Waffen und Munition, sowie Heilutensilien gefüllt sein sollten. Sie müssen jedoch auch Gegenstände mitschleppen, die sie für die Rätsel brauchen. Sollten sie gar keinen Platz mehr haben, hilft nur ein Gang zu einer der Kisten im Haus, wo sie Dinge zwischenlagern können. Gespeichert wird nicht beliebig, sondern nur an Schreibmaschinen, für die man auch noch Farbband benötigt, das man natürlich auch wieder mitschleppen muss. Zudem ist das nervige Laden zwischen zwei Räumen, Stockwerken usw. nicht gerade fördernd für den Spielfluß. Sie sehen immer eine sich öffnende Tür, unter ihnen vorbeihuschende Treppen usw. als Überbrückung der Ladezeit. Das Spiel ist jedoch gnadenlos spannend, mit einigen Splatter-Effekten. Die Grafik ist soweit recht ansehlich, wenn auch animierte Figuren vor gezeichneten Hintergründen nicht jedermanns Geschmack sind. Mit Resident Evil wird der geduldige Spieler ein Programm erwerben, mit dem er sicher einige Zeit lang Spaß haben wird. Gerade jetzt zum Budgetpreis ist das Spiel eine kleine Investition durchaus wert.

FAZIT: Empfehlenswert

Negative Aspekte:
technisch veraltet, teilweise etwas unübersichtlich

Positive Aspekte:
Spannend und gruselig

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 6.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 8/10
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