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Resident Evil: Horror pur! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Resident Evil: Horror pur! - Leser-Test von Cubey
Heute ist Resident Evil bereits Kult. Es ist auf 5 Konsolen (PSX, PS2, DC, N64, GBC) und auch auf dem PC erschienen. Dabei ist wohl der erste Teil der Bekannteste. Jeder kennt die Geschichte von Raccon City. Im Herrenhaus bricht ein T-Virus aus und verwandelt alle Menschen in Zombies und Tiere in gräßliche Kreaturen. Das S.T.A.R.S. Team wird zu einem Einsatz geschickt und landet dabei in einem Herrenhaus, das voll von solchen Monstern ist. Es gibt leider keinen Ausweg, denn draußen ist es noch gefährlicher da dort die ganzen mutierten Tiere, wie z.B. Zombiehunde, hackende Krähen und Hunter, lauern. So spielt sich der größte Teil der Handlung im Haus ab. Gelegentlich muß man auch mal im Garten oder einem unterirdischen Forschungslabor nach dem Rechten sehen, aber das sind eher kleinere Abschnitte.

Besonders tragisch ist es, dass immer wieder Leichen bekannter Freunde den Weg pflastern. So sieht man häufig wie sich die Kreaturen an Leuten aus dem Bravo Team vergriffen haben und das nicht zu knapp. Gleich zu Beginn wird dies in einer "netten" Zwischensequenz verdeutlicht, in der Kenneth (aus dem Bravo Team) um einen Kopf kürzer gemacht wird. Das ist so ziemlich die bekannteste Szene in der ganzen Resident Evil Geschichte, wie der Zombie Kenneths Kehle durchbeißt und sich dann ganz langsam, mit blutverschmiertem Mund, umdreht und ins Bild guckt. Hier ist der erste Unterschied zur Playstation Version. In der PSX Version sieht man nämlich nur den Zombie von hinten, hört wie er die Kehle durchbeißt und das Blut strömt aus. Bei der PC Version ist alles gleich, nur dass man den Kopf zu Boden ins Blut fallen sieht. Dabei fällt einem auf, dass sich der Zombie wohl schon ein Festmahl aus Kenneths halbem Gesicht gemacht hat, denn da fehlt ein ganzes Stück Haut. Das ist ziemlich ekelhaft und gruselig. Ein weiterer Unterschied ist die Tatsache, dass man mit Jill keine Farbbänder mehr benötigt um das Spiel zu sichern. Man geht einfach an die nächste Schreibmaschine und kann so oft speichern wie man will. Alsob Chris nicht sowieso schon das härtere Los gezogen hätte, aber nein, man muß natürlich Jill noch mehr Vorteile einräumen. Jill kann mehr Gegenstände tragen (was eigentlich der größte Vorteil ist), hat gleich von Anfang an eine Waffe, ebenso einen hilfreichen Dietrich und wird das ganze Abenteuer lang tatkräftig von Barry unterstützt. Und Chris? Der überlebt den ein oder anderen Zombiebiss mehr als Jill, aber sonst? Er braucht ständig kleine Schlüssel, da er ja keinen Dietrich hat, muß immer wieder zur Lagerungsiste rennen, da er nur sowenig Gegenstände tragen kann und hat eine Unterstützung, die ihn gleich zu Beginn mit einem Heilungsspray attackiert. Na toll. Da ist es wirklich um einiges einfacher, wenn man sich für die hübsche Jill entscheidet.

Die Gegner sind ziemlich öde ausgefallen, denn bei den Zombies gibt es gerademal zwei verschiedene Varianten. Dunkler Kittel, heller Kopf und heller Kittel, dunkler Kopf. Das wars. Dabei darf man aber nicht veressen, dass es ja auch noch die mutierten Hunde, Spinnen, Schlangen, Hunter, und, und, und, gibt.

Das wohl Herausragendste an Resident Evil ist die gruselige Atmosphäre. Diese wird perfekt durch den Sound ergänzt. So entsteht ein geniales Gameplay und man zittert immer innerlich, da man nie weiß, was hinter der nächsten Ecke lauert.

Resident Evil 1 ist echt cool. Sehr packend und gruselig. Bin mal extrem gespannt wie die GAMECUBE Version davon sein wird. Bestimmt super. :)

Negative Aspekte:
Heute grafisch veraltet

Positive Aspekte:
Coole Atmosphäre, guter Sound

Infos zur Spielzeit:
Cubey hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cubey
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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