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Resident Evil: Director's Cut - Nette Neuerungen! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Resident Evil: Director's Cut - Nette Neuerungen! - Leser-Test von Cubey
Die Directors Cut Version von Resident Evil ist im Prinzip genau das gleiche wie der erste Teil, jedoch mit minimalen Veränderungen und kleineren Überraschungen. Die Story ist jedoch immernoch die selbe. Die Spezialeinheit von Raccon City (auch S.T.A.R.S genannt) wird zu einem Auftrag in das berühmt berüchtigte Herrenhaus geschickt. Keiner der Mitglieder, außer dem Verräter (ich sag jetzt hier aber nicht wer dieser ist, denn wenn das jemand liest der das Spiel noch nicht kennt wäre das ja blöd), weiß was sie dort erwartet. So kommt die Truppe also völlig ahnungslos am Herrenhaus an und merkt schon gleich, dass etwas nicht in Ordnung ist. Genau das kann man auch im Intro bestaunen und wer den ersten Teil von Resident Evil kennt, wird merken, dass sich das Intro bei Directors Cut ein wenig unterscheidet, denn da ist es in Farbe. Aber nicht nur das, denn auch die Szene mit dem Horrorhund ist etwas blutiger. So sieht man viel mehr Einzelheiten davon, wie Joseph von einem solchen angefallen wird. Außerdem kann man jetzt auch erkennen, dass an der Waffe die einer der Truppe aus dem Gras aufhebt noch eine abgebissene Hand hängt. Wem die wohl gehört hat?

Nach diesem etwas brutaleren Intro geht es auch schon weiter mit den Neuerungen, denn wenn man die Spielfiguren das erste mal in normaler Ingame Grafik sieht, so fällt gleich auf, dass sie etwas anderes anhaben. Dies ist jedoch nur so, wenn man es auch vorher eingestellt hat. Beim "normalen" Resident Evil hatte man die Möglichkeit eines alternativen Outfits aber erst nachdem man das Spiel bereits erfolgreich beendet hatte und so einen Wandschrankschlüssel bekommen hat. Wenn man sich zu Beginn für Jill Valentin als Hauptcharackter entscheidet, so fällt nun etwas sehr stark auf. Man erhält doch am Anfang einen Dietrich, aber bei der Directors Cut Version muß da wohl irgendwas in der Übersetzung schief gelaufen sein, denn da ist plötzlich von Dummdumm Geschossen die Rede. Ich hab mich immer gefragt, was das sein könnte, aber es ist wohl nur ein recht gravierender Übersetzungsfehler. Nach diesem recht witzigen Fehler folgt aber auch bald wieder eine "echte" Neuerung. Dazu sollte man mal im ersten Stockwerk vorbeischauen (wenn man die Treppe hochläuft gleich rechts ins Zimmer gehen, wo Forrest von den Krähen zu Tode gepickt wurde). Ich bin mir nicht mehr ganz sicher ab welchem Zeitpunkt das so ist, aber irgendwann passiert da etwas erschreckendes. Man muß dazu nur versuchen die Bazooka aus den Fängen der Leiche des Kollegen zu bekommen und SCHOCK! Mit einem mal fängt sich die vermeindliche Leiche wieder an zu bewegen und will einen aussaugen. Bei der normalen Version bleibt er einfach friedlich liegen und daher ist der Schock sehr gut gelungen. Keiner rechnet damit und dann, völlig unerwartet, greift Forrest plötzlich an. Das war echt eine coole neue Idee. Beim ersten Mal hab ich mich da zu Tode erschreckt. Solche Neuerungen gibt es aber eher selten. Hier und da springt mal ein Hund durch ein Fenster, welches in der Originalversion verschont geblieben ist, aber sonst. Außerdem gibt es neue Kameraperspektiven und die Gegenstände sind anders im Haus verteilt. Schade ist nur, dass diese Änderungen ziemlich minimal und selten sind.

Wenn man den ersten Teil bereits hat sollte man sich überlegen, ob man wirklich soviel Geld ausgeben will für die paar Neuerungen. Sonst ist es aber wirklich gut.

Negative Aspekte:
Die Änderungen sind leider ziemlich minimal

Positive Aspekte:
Neue Kamerasichten, andere Schockeffekte, kleine Überraschungen

Infos zur Spielzeit:
Cubey hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cubey
  • 8.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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