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Resident Evil: Director's Cut - Blutig geschnitten - Leser-Test von karaokefreak


1 Bilder Resident Evil: Director's Cut - Blutig geschnitten - Leser-Test von karaokefreak
Der Directors Cut des Gruselklassikers Resident Evil unterscheidet sich nur marginal vom Original, dennoch sind die kleinen verfeinerungen genau richtig abgewogen, um auch dem Resident Evil kenner ein schmackhaftes angebot zu machen...

Die Story ist die gleiche geblieben. Eine Specialeinheit der Stadt RACOON CITY genannt STARS deckt ziemlich unfreiwillig die Geschehnisse in einem alten Herrenhaus vor der Stadt auf.
Die Geschichte um den von der Firma UMBRELLA entwickelten T-Virus, der die Anwohner des Herrenhauses in Zombies verwandelt ist der Grundstein für die folgenden Teile der Serie.
Das Spielprinzip ist ein actionbetontes Horroradventure mit viel roter flüssigkeit und massenhaft waffeneinsatz, der jedoch geschickt und sparsam einesetzt werden muss. Ebenso die Speichermöglichkeit, die durch im Haus findbaren Schreibmaschienenbänder begrenzt ist. Zudem muss man natürlich für solch ein Schreibband erstmal einen Raum mit einer Schreibmaschiene betreten.

Resident Evil gehört zu den Spielen, bei denen einem beim ersten spielen schon ziemlich mulmig werden kann. Die Schockeffekte sind ähnlich wie bei einem gruselfilm geschickt verstreut, und so manch einer hat schon vor schreck das Pad fallen lassen :-P

Nach der Auswahl des Charakters kann man sofort eine der Neuerungen entdecken, allerdings nur wenn man die deutsche Fassung besitzt : Das FMV-intro ist nun farbig. Leider nicht bei der amerikanischen Fassung, denn damals ist was bei der Produktion schiefgelaufen.

Im Haus angekommen entdeckt man die für das jahr 2001 etwas angestaubte unbewegliche vorgerenderte Hintergrund Grafik , vor der Polygonale Charaktere agieren. Im spiel und in den Zwischensequenzen wird die sicht filmartig umgeschaltet.
Natürlich bekommt der Spieler nun andere Asichten des alten Herrenhauses zu Gesicht, schließlich ist dies ein Directors Cut! Auch die Rätsel liegen nun anders verteilt und neue Schreckeffekte sind durch veränderte Gegnerplatzierung garantiert, womit der Resident Evil Kenner das spiel von einer neuen Seite entdecken kann.

Die in Spielgrafik gehaltenen zwischensequenzen sind nach wie vor eigendlich schon ungewollt komisch, denn die Dialoge sind geradezu schlecht, was dem spiel allerdings einen irgendwie charmanten B-Movie touch verleiht ! Leider wurde bei der deutschen übersetzung geschlampt: der Lockpick (Dietrich) wird als DummDumm-Geschosse angezeigt, und das jedesmal, wenn man ihn benutzt, was einen schon wütend machen kann.

Als kleinen Bonus hat man noch die Möglichkeit von vornherein alternative Klamotten zu tragen, die im original erst nach dem durchspielen zur verfügung standen.

Kurz gesagt, wer diesen Klassiker noch nicht hat, und auf Resident Evil oder Alone in the Dark steht sollte es sich unbedingt nochmal genauer anschauen. Die Grafik mag selbst für PSone verhältnise nicht mehr spektakulär sein, wer da jedoch drüber hinwegsehen kann, bekommt nach wie vor solide Horror-Adventure - Kost geboten....

Negative Aspekte:
schlechte deutsche übersetzung

Positive Aspekte:
Neue Kameraeinstellungen, leicht veränderter Spielaufbau zum Original, Intro in Farbe (dt. Version)

Infos zur Spielzeit:
karaokefreak hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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