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Resident Evil: genialer Horror - Leser-Test von agony


1 Bilder Resident Evil: genialer Horror - Leser-Test von agony
Resident Evil oder BioHazard kennen gewiss viele bereits seit Jahren. Nach dem ersten Teil Anno 1995 und vielen weiteren Aufgüssen und dem hervorragenden RE: Code Veronica ist nun das Remake des ersten Teils auf Nintendos Gamecube erschienen.

Das Original des Survival-Horrors bescherte schon eine Menge Freunde auf PSX, Saturn und PC. Capom veröffentlicht nun exklusiv auf dem Cube die Neufassung (und alle weiteren Resident Evil-Teile).

Wer das Original kennt, ahnt schon, was in diesem Titel geboten wird. Obwohl das Spiel damals indiziert war, ist die heutige Version "nur" ab 18. Eine konkrete Erklärung dazu finden wir nicht, da RE noch immer alles andere als gewaltlos ist.

Das Spiel wird auf 2 Discs ausgeliefert, was offensichtlich schon zeigt, dass an Spielgrafik und Umfang eine Menge geboten wird.
Die Ursprungsversion bot damals noch ein Intro mit richtigen(wenn auch grottenschlechten) Schauspielern.
Dieses wurde entfernt und durch ein sehr gut gelungenes Computer-Animationsintro ersetzt.

Die Story wird dadurch auf jeden Fall besser vermittelt und bietet einen sehr guten Einstieg in das Spiel.

In dem kleinen Ort Racoon City passieren seit kurzer Zeit mysteriöse Dinge. Menschen werden ermordet und andere grässliche Taten begangen.
Ein Bravo-Team macht sich auf den Weg, um das Rätsel der vermissten und zermetzelten Menschen zu lösen. Doch dieses Team verschwindet spurlos und so macht sich ein weiteres Team auf die Reise (Alpha-Team), um nun endgültig zu klären, was passiert ist. Nachdem der abgestürzte Hubschrauber des Bravo-Teams gefunden wurde, beginnen auch für das Alpha-Team die ersten Schreckensmomente.

Soweit ist die Story denjenigen bekannt, die auch den Klassiker kennen. Auch beginnt das eigentliche Spiel in dem gruseligen Herrenhaus. Zuvor allerdings wählt man eine Person aus, mit der man das Spiel spielen möchte. Jill Valentine und Chris Redfield stehen zur Auswahl. Jeder Charakter hat seine Vor-und Nachteile, ebenso ist das Spiel etwas anders, wenn man eine andere Person wählt. Auch kann der Schwierigkeitsgrad (schwer = bergsteigen, einfach = wandern) gewählt werden. Anfänger sollten Jill Valentine und wandern auswählen.

Im Herrenhaus geschehen merkwürdige Dinge. Offensichtlich scheint hier die Quelle allen Übels zu finden sein. Nun macht man sich mit der Figur auf den Weg, um das riesige Anwesen zu erkunden. Dabei erhält man auch gelegentlich Hilfe der anderen Computerfiguren.

Die Hauptaufgaben bestehen darin, Rätsel zu lösen, Zombies zu erlegen und lebendig das Spiel zu beenden.: )
Zwar klingt dies kurz gesagt nicht sehr spektakulär, doch handelt es sich um ein Survival-Horror-Spiel. Hier spielt nicht das Metzeln die Hauptrolle, vielmehr ist es der psychische Faktor, welcher den Spieler fesseln kann.
Man läuft von Raum zu Raum und muss jederzeit die Angst haben, von Zombies überrascht zu werden. Die Grafik spielt dabei eine nicht ganz unwichtige Rolle, ebenso die zahlreichen Zwischensequenzen. Das düstere Gesamtbild kann ein Gruseln beim Spieler herbeirufen. Die Faszination von Resident Evil ist definitiv nicht die Gewaltdarstellung, da insgesamt nicht so viel gemordet wird, wie man es von anderen Spielen leider gewohnt ist.

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