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Resident Evil: Das Grauen ist zurück. - Leser-Test von Restrictor


1 Bilder Resident Evil: Das Grauen ist zurück. - Leser-Test von Restrictor
7 Jahre ist es her seit das ursprüngliche Resident Evil damals für die Playstation veröffentlicht wurde. Da das Spiel damals ein neues Genre einführte und die Grafik durchaus innovativ war, wurde es sofort zum Kultspiel für viele Fans, die sich auch an einigen Nachfolgern erfreuen konnten.

Nun, nach 7 Jahren ist schon eine neue Generation an Spielern nachgerückt. Verständlich, dass man auch denen das Spiel in bestmöglicher aktueller Qualität bieten will. Überraschend nur, dass es die Konvertierung exklusiv nur für den Nintendo Gamecube gibt, der sonst ja eigentlich das Image als Kinderkonsole inne hat.

Am ursprünglichen Spiel hat sich wenig geändert. Wieder habt ihr die Wahl mit Jill oder Barry zu spielen. Wie damals schon ist es mit Jill etwas einfacher und zudem hat man auch noch eine Auswahl aus zwei Schwierigkeitsgraden, so dass nun, im Gegensatz zu 7 Jahren, jeder das Spiel lösen kann. Die Schwierigkeitsgrade sind definiert als "Wandern" und "Bergsteigen", die man aber auch sehr leicht und sehr schwer hätte definieren können.

Die Story ist auch identisch. Das kleine Sondereinsatzkommando sucht in einem mysteriösen und furchteinflößendem Herrenhaus nach Überlebenden ihres und eines anderen Teams. Nur finden alle Beteiligten schnell heraus, dass das nicht gerade ein Zuckerschlecken ist, sondern die Villa von massig Zombies verseucht ist.

Nun denkt man sich bestimmt: Ach, dass gleiche Spiel wie vor 7 Jahren, nur mit besserer Grafik und Sound? Falsch gedacht! Es gibt andere oder abgewandelte Rätsel zu lösen und zudem spielt das Spiel mit euren Erinnerungen. Fans des Vorgängers werden sich an die durch das Fenster springenden Zombiehunde erinnern, die relativ schnell am Anfang erscheinen. Ich will nicht spoilen, aber das läuft hier etwas anders ab. Zudem kann man noch andere Abschnitte erforschen, die im ursprünglichen Spiel nicht erhalten waren.

Leider sind die alten Schwächen des Vorgängers mit übernommen worden. Man kann immer nur noch maximal 8 Gegenstände mit sich tragen, der Rest muss in Truhen verstaut werden. So wird man oft hin und her laufen Müssen um Gegenstände zu verstauen, da man kein Platz mehr hat. Das war eine Maßnahme um das Spiel vor 7 Jahren auf eine ordentliche Länge zu strecken, aber heute ist sowas nicht zeitgemäß. Auch das unsägliche Speichersystem wurde übernommen. Ihr sammelt im Spiel Farbbänder auf, die ihr an Schreibmaschinen zum Speichern einsetzen könnt. Oft genug passiert es, dass ihr deshalb eine ganze halbe bis volle Stunde nochmal spielen dürft, weil ihr euch eure Bänder einteilen wolltet. Zudem wurde die unsägliche Steuerung übernommen, eure Figuren können keinen Schritt zur Seite machen, sondern müssen sich erst drehen. In dieser Zeit hat euch ein Zombie allerdings schon längst geschnappt.

Fazit: Eine schöne Konvertierung, nur ist für mich persönlich Resident Evil immer ein Hypespiel gewesen mit dummer Steuerung und Speicher-/ Lagerungssystem mit spieldauer streckender Wirkung. Natürlich muss man es gespielt haben, denn die Grafik ist wirklich gut und auch die Tatsache, dass man etwas bestimmtes erwartet, wie man es aus dem Vorgänger kennt, aber es anders eintrittaber eine Wertung über 90% ist unrealistisch. Ich selbst würde 85% geben, muss aber dazu auch sagen, dass Spiele wie Resident Evil nicht ganz mein Genre sind.

Negative Aspekte:
Steuerung zu hakelig

Positive Aspekte:
fantastische Atmosphäre

Infos zur Spielzeit:
Restrictor hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Restrictor
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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