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Resident Evil 3: Nemesis (dt.) - Tyrant und Co. läßt grüßen! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Resident Evil 3: Nemesis (dt.) - Tyrant und Co. läßt grüßen! - Leser-Test von Cubey
Wer die ersten beiden Teile von Resident Evil bereits kennt wird sich schnell mit Resident Evil 3 zurecht finden. So wurde die Steuerung größten Teils beibehalten. Es wurden aber auch einige äußerst hilfreiche Ausweichmanöver eingebaut, die es einem erlauben aus brenzligen Situationen ohne Verletzungen entfliehen zu können, was einem schon das ein oder andere Mal das Leben retten kann. So hat man nun die Möglichkeit einem Zombiehund, der einen anspringen will, auszuweichen oder Schläge, die viel Lebenskraft rauben würden, einfach ins Leree gleiten zu lassen. Außerdem beherrscht Jill nun auch die Wende. Das ist extrem nützlich, denn man kennt ja die Situation, dass man wiedermal keine Munition hat und ein Zombie vor einem steht. Nun versucht man so schnell wie möglich den Rückzug anzutreten, muß aber immer noch ewig lang umdrehen oder man läuft auch langsam rückwäts bis er einen dann doch noch erwischt. Mit der Wende kann man nun sofort eine 180° Drehung vollführen und schnell in die andere Richtung flüchten. Das erspart wirklich sehr viel Ärger. Endlich haben sich die Entwickler mal was richtig Sinnvolles in Sachen Steuerung einfallen lassen.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit selbst Munition herzustellen. Das ist zwar wirklich cool und einfallsreich, aber oftmals leider auch etwas nervend, denn ständig das mit dem und dann das Ergebnis davon wieder mit etwas anderem zu kombinieren kann schon mal langweilig werden. Außerdem muß man dann erst noch den Mischapparat raussuchen und alles braucht sehr viel Platz. Ansonsten ist es aber eine sehr gute Idee, denn so kann man sich seine Munition besser selbst einteilen. Wenn man meint, dass man mehr Schrotgeschosse als Pistolenmunition benötigt, so mischt man halt mehr davon. Es ist dabei jawohl ziemlich logisch, dass man dann aber auch nur eine geringere Menge an Schrotmunition erhalten kann, denn sonst wäre ja jeder dumm, der lieber Nachschub für die Pistole anfertigt als fürs Gewehr. Umso besser die Munition, desto mehr Pulver wird benötigt. Während man normale Pistolenmunition aus dem reinen Pulver herstellen kann, so muß man für Magnumgeschosse zwei Pulver miteinander mischen, das Ergebnis wieder mit etwas anderem kombinieren usw., bis man endlich das gewünschte Geschoss erhalten hat. Zum Glück wird dies aber alles schön in einem Bericht (den man bereits zu Beginn des Spiels hat) erklärt.

Die wichtigste Neuerung im Vergleich zu den alten Spielen der Serie ist wohl eindeutig der Nemesis. Dies ist ein riesiges, mutiertes Monster, welches speziell darauf gerichtet ist die Spezialeinheit der S.T.A.R.S zu eliminieren. Dazu taucht er immer wieder unverhofft im Spiel auf und man kann sich zwischen zwei Dingen entscheiden: Weglaufen oder kämpfen. Dabei bietet sich oft das erste an, denn mit wenig Munition ist er ein echt harter Brocken. Man bekommt zwar immer einen nützlichen Gegenstand, wenn man ihn "verjagt", aber oftmals ist der Einsatz an Munition höher als das was man nach dem Kampf erhält. Der Nemesis bringt extrem viel Spannung in das ganze Spiel, denn man muß immer damit rechnen, dass er plötzlich auftaucht und häufig geschieht dies auch noch mit einem schaurig schönen Schockeffeckt.

Auch die Grafik ist ein wenig verbessert worden. Zusammen mit dem Sound wird so wieder eine perfekte Gruselatmosphäre geschaffen und Resident Evil Fans kommen voll auf ihre Kosten.

Das Spiel ist jedem der an solchen Spielen Gefallen findet zu empfehlen. Für Zartbeseitete ist es aber eher zu viel des Guten.

Negative Aspekte:
Stark entschärft

Positive Aspekte:
Gute Atmosphäre, gruseliger Sound

Infos zur Spielzeit:
Cubey hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cubey
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 9/10
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