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Resident Evil 3: Nemesis - Horror pur ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Resident Evil 3: Nemesis - Horror pur ! - Leser-Test von CONQUEROR
Wer kennt sie nicht die sehr gut gelungene Gruselspielserie Resident Evil. Spannend, Actionreich und storymäßig auch auf der Höhe. Da macht auch der dritte Teil keine Ausnahme. Sie schlüpfen in die Rolle der wunderschönen Jill Valentine, die sie bereits im ersten Teil der Serie sicher durch die gefährliche Umgebung lenken konnten – konnten deshalb weil sie stattdessen auch die Rolle des Chris Redfield wählen durften was allerdings schwerer war. In Resident Evil 3 Nemesis besitzen sie diese Option nicht. Sie steuern von Anfang an Jill, wechseln aber später automatisch zum Söldner Carlos, mit dem sie wieder völlig andere Möglichkeiten haben. Die Story: Wieder einmal schlägt der T-Virus gnadenlos zu und weiht eine ganze Stadt dem Untergang. Schuld ist wieder einmal die erzböse Umbrella Corporation. Polizei und angeheuerte Söldner sind machtlos gegen die Horden von Zombies, die durch die Straßen stapfen und bald kehrt tödliche Stille ein... Zu diesem Zeitpunkt starten sie ihren Ausbruchsversuch aus dem urbanen Gefängnis. Diesmal haben sie von Anfang an ein schlagkräftiges Sturmgewehr bei sich, das sie durch eine Anzahl anderer Waffen ergänzen können: Die Schrotflinte ist der ultimative Zombiekiller im Nahkampf. Mit der Magnum können sie sich den Schädel der faulenden Widersacher schon von weitem von innen anschauen (hierbei muss erwähnt werden dass die deutsche Version mal wieder entschärft wurde) und der Granatwerfer kann mit verschiedener Munition geladen werden. Während sie durch die tote Stadt laufen, begegnen ihnen Horden von Zombies und sogar mutierte Arten von Tieren, die ihnen ans Leder wollen. Um jedoch weiterzukommen müssen sie Puzzles lösen und Schlüssel finden. Immer wieder einsetzende Schockeffekte verhelfen zu gepflegtem Gruselspaß – wenn so ein Zombie aus einem Auto hervorgesprungen kommt ist man gleich viel aufmerksamer. Ihr größtes Problem ist allerdings der immer wieder auftretende Obermotz „NEMESIS“, der manchmal reichlich ungelegen kommt. Wenn sie ihn besiegen bekommen sie jedes Mal (entsprechender Schwierigkeitsgrad vorausgesetzt) etwas nützliches wie z.B. Teile einer Bonuswaffe. Hieraus zieht RE3 übrigens einen Teil seiner Motivation: Wie im ersten Teil erhalten sie beim durchspielen den Schlüssel für eine Mode-Boutique und können sich dort anders einkleiden. Ausserdem schalten sie bei einmaligem Durchspielen das Bonusspiel „The Mercenaries“ frei. Hierbei geht es darum einen Söldner unter Zeitdruck durch die Stadt zu hetzen. Dieser hat eine Bombe implantiert bekommen, die nach Ablauf der Zeit detoniert – also : schnellstens den Ausgang suchen. Bei ihren Partien bekommen sie dann Geld gutgeschrieben mit dem sie sich dann Goodies wie ein MG mit unendlicher Munition oder eine Minigun leisten können. Zurück zum Hauptspiel: Sie werden während ihrer Odyssee einige altbekannte Orte wiedersehen, wie z.B. das Polizeirevier. Diese Deja vu Erlebnisse sind immer wieder nett. Die Story ist spannend und voller Wendungen und weiß zu motivieren. Die Grafik wurde im Gegensatz zur PS-Version verbessert und bietet weniger pixlige Grafik. Auch der Sound ist gut gelungen – komplett ins Deutsche übersetzt wurde das Spiel allerdings nicht, nur die Untertitel wurden entsprechend geändert, sowie die Schriftstücke die sie ab und an finden. Insgesamt ist Resident Evil 3 ein packendes Spiel dem ich durchaus meine Kaufempfehlung aussprechen möchte – jetzt, da es zum Budgetpreis erhältlich ist erst recht.

FAZIT: Empfehlenswert

Negative Aspekte:
Technisch nicht mehr auf der Höhe

Positive Aspekte:
Spannend, Motivierend

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 6.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 5/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 9/10
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