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Red Shark im Gamezone-Test


1 Bilder Red Shark im Gamezone-Test

Mit dem Gerät von Heute an einer Schlacht von Gestern teilnehmen? Das geht, wenn man bisschen an der Zeitschraube dreht. So geschehen bei "Red Shark", dessen Story eigentlich im Jahre 2010 beginnt, trotzdem aber im zweiten Weltkrieg agiert wird. Möglich macht dies eine Zeitmaschine, welche im Jahr 2011 das erste Mal zum Einsatz kommt, indem man erfolgreich einen Kampfhubschrauber in die Scharmützel von damals versetzt um auf bestimmte Ereignisse in der Geschichte Einfluss zu nehmen. So bekommen wir also die Möglichkeit mit einem topmodernen Kampfhubschrauber im zweiten Weltkrieg mitzumischen. Freilich darf man der Aufschrift auf der Verpackung keinen Glauben schenken, dass es sich bei "Red Shark" um einen Hubschrauber-Simulator handelt, denn dieser Titel stellt ein astreines Arcade-Game dar ohne jegliche Simulationstendenzen. Ganz im Gegenteil steuert sich der Hubschrauber leichter und unkomplizierter als die Autos in so manchem Rennspiel, denn bis auf die Bewegung im Raum müssen wir uns nur noch um das rechtzeitige Abfeuern der Fernlenkraketen kümmern, die selbst tief im Wald versteckte Panzer immer treffen, sowie dem Auslösen des Maschinengewehrs, welches so schwach ausgefallen ist, dass man es nur noch im Notfall, wenn alle andere Munition leer ist, benutzt.

Das Gameplay besteht aus einem Storymode der sich in vier Äste spaltet. Zwischen diesen vier Storyplots kann man jederzeit hin- und herwechseln, bis man das jeweilige Ende erreicht hat. Dabei reichen die zu erfüllenden Missionen vom Begleiten und Beschützen eines Konvois, über das Vernichten einer feindlichen Stellung bis hin zum Erspähen und auslöschen versteckter Flugplätze. In der Praxis stellt sich das als nicht ganz so spannend heraus wie es sich anhört, da man kaum etwas anderes zu tun hat als mit der Automatik anvisierte Ziele per Rakete auszuschalten. In manchen Missionen muss man zusätzlich noch darauf achten, dass man keine zivilen Gebäude oder Geräte beschädigt. Das ist bereits alles an Aktion die dieser Titel bereithält.

Denselben Eindruck hinterlässt die Grafik, die selbst auf einem HighEnd-Rechner in der niedrigsten Auflösung fleißig ruckelt, während sich die immer gleichen Bäume in Zeitlupe an einem vorbeischieben. Dazu gibt's eine hügelige Landschaft die mit einigen versprengt platzierten Dörfchen aufwartet, die allerdings so richtig zum Leben erwachen wenn wir die Waffen sprechen lassen. Dann nämlich zeigt die Engine was sie wirklich kann, nämlich viele rauchende und glühende Partikel erzeugen, die alle in verschiedene Richtungen auseinanderstieben und wirklich ein Augenschmaus sind. Leider der einzige in diesem Spiel.

Wesentlich mehr Mühe gibt sich da schon die Soundkulisse, die den Spieler mit Wagners Walküren empfängt und im Game dann mit recht modernen Klängen die Ohren verwöhnt. Dazu gesellt sich ein Motor- und Waffensound der gefallen kann.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Red Shark" ist ein besseres Arcade-Game als man es nach diesem Review vermuten könnte. Hat man sich damit abgefunden, dass man die Grafik ziemlich herunterschrauben muss um ruckelfrei spielen zu können, bekommt man ein kurzweiliges Game geboten welches durchaus Spaß machen kann. Gerade wenn man sich nicht mit einer komplizierten Steuerung und der Physik eines Hubschraubers auseinandersetzen möchte, sollte man sich diesen Titel einmal zu Gemüte führen. Denn zugegeben, trotz aller Mankos die dieser Titel zweifelsohne mit sich bringt, es steckt auch eine Portion Spaß mit d´rin.
Red Shark (PC)
  • Singleplayer
  • 5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 4/10 
    Sound 5/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 4/10 
Pro & Contra
Soundkulisse passt gut zum Spiel
Extrem vereinfachte Steuerung und ebenso einfaches Gameplay
Trotz schwacher Grafikleistung ziemlich hohe Hardwareanforderung
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