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Saftige Strafen für „Gewaltspiele“


1 Bilder Saftige Strafen für „Gewaltspiele“
Nach der Tragödie in Erfurt wurden Stimmen laut, die härtere Gesetze forderten. Jetzt hat Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin einen entsprechenden Entwurf vorgelegt, nach dem „Herstellung und Verbreitung gewaltverherrlichender Bildträger und Datenspeicher“ härter bestraft werden sollen. Laut dem Spiegel beziehen sich diese Verschärfungen hauptsächlich auf Videofilme und Computerspiele. Wenn sich die Gewalt gegen "menschenähnliche Wesen“ richtet, kann das Gesetz greifen, sofern dies in verherrlichender und verharmlosender Weise geschehe.

chefkochs Meinung:
Hatte Deutschland sowieso die härtesten Richtlinien in Bezug auf Gewalt in Videospielen, so haben Liebhaber von "härteren" Spielen in Zukunft nicht mehr viel Grund zur Freude. Das Politiker den Spielen die Schuld an solchen Ereignissen wie in Erfurt geben, zeugt von Hilflosigkeit und Ahnungslosikeit. Eine etwas objektivere Disskusion um die Ursachen wäre wohl eher angebracht, statt ohne große Anstrengung des Gehirns die Videospiele zum Machwerk des Bösen zu erklären. Es gibt halt immer Sachen, mit denen gewisse Leute nicht umgehen können. Nach Logik der Politiker müsste man dann auch die Alkohol Gesetze verschärfen. Wieviel Mist passiert unter Alkoholeinfluss. Deshalb denkt ja auch niemand ernsthaft daran, härtere Alkohol Gesetze einzuführen.

Quelle: www.mcvonline.de

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