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Online-Gaming: Aus der Sicht der Spieler


1 Bilder Online-Gaming: Aus der Sicht der Spieler
Erst von wenigen Tagen, im Zuge der Vorstellung der Online-Version von Microsoft – XBox Live -, haben sich die großen Entwickler „Electronic Arts“ und „Activision“ eher negativ zum Thema selbst geäußert. Darüber hinaus sahen die Prognosen für das Online-Gaming – zumindest für die nähere Zukunft – eher düster aus. Dies schien für die „American Interactive Digital Software Association“ Grund genug gewesen zu sein, dem nun die Sicht, bzw. die Handlungsweisen der Spieler gegenüber zu stellen. Für die nachfolgend ausgewerteten Daten der „IDSA“ wurden die Spielgewohnheiten der Amerikaner ausgewertet. Demnach, so die Studie, gibt es aktuell 31% in den Spielergemeinden, die auch Online-Games begrüßen und aktiv spielen. Dem gegenüber steht aber, dass nur jeder dritte von ihnen das Online-Gaming dem klassischen Single-Player-Game vorzieht. Grundsätzlich weist diese Tatsache einen positiven Aspekt auf und lässt die Aussage von Microsoft’s J. Allard ein wenig blässlicher aussehen. Immerhin prognostizierte er auf der E3, dass zukünftig fast ausschließlich Online-Games angeboten werden sollen. Glaubt man aber den Auswertungen, werden auch die klassischen Spiele nach wie vor Bestand im aktuellen Markt haben und auch sicherlich Absatz finden.
Aber nicht nur das reine Online-Gaming wurde beleuchtet, sondern auch die „Nebeneffekte“, sprich das aktuelle und potentielle Zahlverhalten der Spieler. Dem schickt man voraus, dass derzeit 30% der Spieler keine Identifikation zu Online-Spielen haben. Grund hierfür ist weniger die Tatsache, dass die Spieler nicht gewillt wären, vielmehr die Tatsache, dass es aktuell keine Titel gibt, die Online-Gaming interessant gestalten würden. Schickt man aber jetzt voraus, dass interessante und zugkräftige Online-Titel für die Spielergemeinde verfügbar wären, so wären lediglich 6% der Gamer bereit, eine entsprechende Bezahlung vorzunehmen. Ungeachtet dessen, dass das Gro in dieser Auswertung – wie zuvor schon „Electronic Arts“ und „Activision“ – generell zu bedenken gab, dass die Breitband-Technologie noch lange nicht ausgereift und einfach nur ungenügend ist. Aktuell jedenfalls sieht die „IDSA“ die Zukunft für Online-Gaming jedenfalls genauso skeptisch, wie die Entwicklerkollegen es bereits getan haben.

Van_Helsings Meinung:
Und wieder einmal drängt sich mir hier der Verdacht auf, dass man auf Biegen und Brechen den zweiten Schritt vor dem ersten gehen will. Grundsätzlich stehe ich dem Online-Gaming recht neutral gegenüber, würde es ggf. auch antesten, aber das ich es jetzt sofort haben müsste – wie es seitens der Konsolenhersteller rüber kommt – kann ich nicht wirklich behaupten. Und das ich nicht unbedingt allein mit meiner Meinung dastehe, beweisen die befragten Spieler. Wobei mich hier interessieren würde, welche Zielgruppe man konkret befragt hat, denn auch eine Spielergemeinde kann sehr groß und vielfältig sein. Außerdem würde mich interessieren, wie viel Gamer gesamt befragt worden sind, um damit entscheiden zu können, wie repräsentativ oder auch nicht diese Auswertung ist. Allerdings... so wichtig dann nun auch wieder nicht, denn die vertretene Meinung ist durchaus nachvollziehbar und jeder potentielle Online-Gamer hat hier einen Identifikationspunkt. Denn Online-Spielen würden wir sicherlich auch alle, so denn die Titel einen entsprechend hinterm Ofen vor ziehen und vor allem das Gaming selbst einen nicht zum armen Menschen werden lässt. Bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung generell weiter geht und vor allem welche entscheidenden Veränderungen in Sachen Breitband-Technologie vollzogen werden.

Quelle: www.eurogamer.net

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