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Real Bout Fatal Fury 2 - The Newcomers: TB is My Hero FO Geezer - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Real Bout Fatal Fury 2 - The Newcomers: TB is My Hero FO Geezer - Leser-Test von RAMS-es
Im siebten Teil der immens populären Reihe FATAL FURY geht es richtig hoch her. Gemäß dem Untertitel THE NEWCOMERS feiern erstmals seit FATAL FURY 3 wieder wirklich neue, wenn auch nur zwei Charaktere ihren Einstand. Rick Strowd stellt einen muskelbepackten Boxer indianischer Herkunft dar, der zwar über keinerlei Beintechnik verfügt, aber dank seiner kraftvollen Punches, Specials und Combos dennoch sehr gut spielbar ist. Die siebzehnjährige Teeniefee Li Xiang Fei aus China verstärkt dagegen die weibliche Martial Arts Riege um Beautyqueen Mai Shiranui. Zusätzlich findet sich die komplette Riege aus dem Vorgänger REAL BOUT FATAL FURY SPECIAL auf dem Modul, was eine Charakterauswahlbildschirm mit insgesamt 22 Nahkampfspezialisten ergibt. Neben der Anlehnung der neuen Charaktere an bekannte Capcom Kämpfer, Rick Strowd erinnert stark an T. Hawk und Li Xiang Fei ähnelt sehr der allseits beliebten Chun Li, ist diesem Sequel auch generell der Hang zu den neuesten Capcom Beat’em Ups anzumerken. Die Kämpfer wurden mehr denn je auf Anime Niveau mit ausladenden Animationen und dicken Musklesträngen gestylt. Dagegen wurde das Design der Hintergründe mit größtenteils belanglosen Motiven und wenig Bewegung etwas vernachlässigt.

Das bewährte Kampfsystem mit den zwei Ebenen und den in drei Stufen gestaffelten Super Special Moves wurde in REAL BOUT FATAL FURY 2 nahtlos vom sechsten Teil der Serie übernommen. Neun Herausforderer muß man auf die Bretter legen, bis man wieder einmal auf Geese Howard als Boßgegner trifft. Bis es soweit ist, muß man aber sicher ein Continue verbraten, denn der Schwierigkeitsgrad bei REAL BOUT FATAL FURY 2 läßt sich nicht lumpen. Von Gegner Nummer fünf an wird man auch mit Kenntnis aller Super Special Moves ohne perfektes Timing windelweich geprügelt, da helfen nur noch die netten Continue Optionen. Dort darf man nämlich vor der Wiederholung eines Kampfes einiges einstellen: zu Beispiel die eigene Powerleiste auf maximal stellen, dem Kontrahenten nur 25% seines Lebensbalkens zugestehen oder sich gar eine bereits gewonnene Runde genehmigen. Dennoch bleibt der Schwierigkeitsgrad hoch, ungefähr auf dem Niveau von GAROU – MARK OF THE WOLVES.

Außer den zwei neuen Kämpfern hat SNK noch einen versteckten Charakter eingebaut, der auf den schönen Namen Stuff Alfred hört. Um diesen zu erblicken, muß man seine zehn Kämpfe ohne Rundenverlust durchstehen. Schade ist allerdings, daß den japanischen Designern von SNK außer dem Break Shot kein neues Gameplay Feature eingefallen ist. Davon abgesehen sind natürlich wieder einmal die formidablen Animationen und wuchtigen Soundeffekte eine Klasse für sich. Hier hat es schließlich mit einem Automatenspiel zu tun und nicht nur mit einer Konvertierung desselbigen. Schwach finde ich auch, daß überwiegend Musikthemen aus früheren Episoden durch Mixer gejagt wurden, anstatt neue zu komponieren. REAL BOUT FATAL FURY 2 ist ein spitzen Beat’em Up, kann allerdings nicht in Phalanx der Top Five vordringen.

REAL BOUT FATAL FURY 2

Hersteller: SNK
Erscheinungsjahr: 1998
Genre: Beat’em Up
System: Neo Geo

Text by AJM/FTL of RAMS-es

Negative Aspekte:
Preis

Positive Aspekte:
Terry Bogard

Infos zur Spielzeit:
RAMS-es hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    RAMS-es
  • 9.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 10/10
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