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Rayman M: Netter Versuch, mehr nicht - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Rayman M: Netter Versuch, mehr nicht - Leser-Test von axelkothe
Trotz des großen Erfolges der bisherigen Titel präsentiert Ubi Soft mit Rayman M erst den dritten Videospielauftritt ihres Maskottchens. Doch statt ein weiteres Jump’n Run zu entwickeln, wechselte man das Genre und programmierte ein primär auf Mehrspielerduelle ausgelegtes Spiel.

Da die Stories bei solchen Multiplayertiteln in der Regel sowieso hanebüchen sind, hat sich Ubi Soft diese bei Rayman M komplett gespart. Bis zu vier Spieler können aus diversen Charakteren des Rayman – Universums (z. B. natürlich Rayman, Globox und Klingenbart) wählen und gegeneinander antreten. Grundsätzlich bietet euch Rayman M zwei verschiedene Spielmodi:
Die eine Hälfte der Disziplinen erlebt ihr als eine Art Rennspiel, in der ihr mit eurem Charakter im wahrsten Sinne des Wortes über abwechslungsreiche Kurse rennen müsst. Die Kurse sind gespickt mit Abkürzungen, Hindernissen beweglichen Plattformen und anderen Gemeinheiten, so dass eine gute Kenntnis der Strecke viele Vorteile mit sich bringt. Teilweise müsst ihr diese aber erst durch das beschießen von Schaltern auslösen.
Die zweite Hälfte der Disziplinen werden in einer Kampfarena ausgetragen. Hier müsst ihr mit Waffengewalt, Geschwindigkeit und Geschick euren Gegner ausboten.
Die beiden verschiedenen Spielarten sind in jeweils drei weitere Unterspielarten eingeteilt: Beim Rennen müsst ihr entweder einfach nur erster werden, innerhalb eines knappen Zeitlimits die Strecke durchlaufen oder möglichst viele auf der Strecke verteilte Lums einsammeln und auch noch als erster die Ziellinie überqueren. In der Arena müsst ihr entweder Lums sammeln (Gegner können eingefroren werden), eine Art Deathmatch für euch entscheiden oder möglichst lange im Besitz einer Fliege bleiben. Ein Radar informiert euch dabei immer über die Lage von Gegnern und Objekten.

Anfangs sind sowohl im Einzelspieler- als auch im Mehrspielermodus nur je drei der grafisch unterschiedlichen Arenen und Strecken anwählbar. Weitere Strecken lassen sich durch erfolgreiches bestreiten des Einzelspielermodus freischalten. Hier macht euch allerdings der gehobene Schwierigkeitsgrad das Leben schwer, so dass ihr Anfangs noch recht wenig Abwechslung in euren Mehrspielermatches haben werdet. Seid ihr allerdings erfolgreich, könnt ihr unter anderem die bannten Schauplätze wie den Palast der Fee Ly, die Dämmerküste oder das Piratenschiff unsicher machen.

Technik:
Die Grafik von Rayman M präsentiert sich im Stil von Rayman 2 und kann einen hohen Detailgrad und schöne, bunte Texturen vorweisen. Die Lichteffekte sehen ebenfalls recht gut aus – eigentlich könnte man sagen, dass sie rundum gelungen wäre, wenn da nicht die häufig auftretenden Ruckler wären. Zwar wird die Spielbarkeit davon nicht beeinträchtigt, eine konstante Framerate wäre aber dennoch wünschenswert gewesen.

Axels Meinung:
Irgendwie habe ich bei Rayman M das Gefühl dass alles nur etwas halbherzig in Angriff genommen wurde. Da gibt man sich Mühe die Grafik wunderschön herauszupolieren, nur um sie dann selbst bei relativ wenig Action auf dem Bildschirm ruckeln zu lassen. Ein weiteres Beispiel ist die geringe Zahl an verschiedenen Spielvarianten. Da langweilt man sich nicht nur als Einzelspieler relativ schnell. Oder die Tatsache, dass man erst die Levels im Einzelspielermodus freispielen muss, um sie im Mehrspielermodus nutzen zu können. Also entweder ich lege meinen Schwerpunkt auf den Multiplayermodus, aber lasse dann den Zwang den Einzelspielermodus zu spielen weg, oder ich entwickle ein spannendes Soloabenteuer, das auf längere Zeit motiviert. Aber dieser Mischmasch kann nicht überzeugen, vor allem weil der Schwierigkeitsgrad gegen den Computer recht hoch ist und das Spiel nur bei perfekter Kenntnis der Abkürzungen zu bezwingen ist. Das der Spieler, der den Solomodus bestritten hat, auch im Multimodus Vorteile hat, ist dann kaum zu vermeiden.
Trotzdem ist Rayman M kein kompletter Reinfall, da die Mehrspielerkämpfe durchaus Spaß machen und das ist ja auch das, was von Rayman M versprochen wird.

Negative Aspekte:
... die leider häufig ruckelt, unmotivierender Einspielermodus muss gespielt werden, um weitere Arenen freizuschalten

Positive Aspekte:
Ganz lustig im Mehrspielermodus, gute Musik, schöne Grafik...

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 6.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 6.5/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 5/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 5/10
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