Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Rapid Racer: Im Höllentempo übers Meer - Leser-Test von pineline


1 Bilder Rapid Racer: Im Höllentempo übers Meer - Leser-Test von pineline
Mehrfach habe ich Euch ja in meinen Berichten geschrieben, dass Funsportarten mein Lieblingsgenre im Bereich der Videospiele darstellen. Und das Rennspiel "Rapid Racer" für die Sony Playstation gehört im Grunde auch dazu. Während meine beiden Brüder in der Regel für die Anschaffung von Sport-, Rollen- und Actionspielen verantwortlich waren, kümmerte ich mich meistens eben um Spiele aus diesem Sektor und so kam es, dass ich mir irgendwann im Jahr 1999 diese CD zulegte. Das Spiel war allerdings schon gut 1 ½ Jahre vorher erschienen, demzufolge kostete es mich auch dann weit weniger als die Hälfte, nämlich ungefähr 30 DM. Wer gar nichts mit Rennspielen oder speziell mit Rennbooten anfangen kann, den werde ich wahrscheinlich auch in dieser Meinung nicht von einem Kauf überzeugen können, wer aber ganz gerne einmal zwischendurch auch ältere Raserspiele bzw. sogenannte Fun-Racer in seine Playstationkonsole einlegt und nicht mehr allzu viel Geld ausgeben möchte, für den ist Rapid Racer möglicherweise etwas. Insbesondere deswegen, weil es eigentlich nur sehr wenig brauchbare Rennspiele mit Booten gibt und dieses Playstationspiel hier ist, ohne gleich zuviel vorweg nehmen zu wollen, mehr als nur brauchbar.

Wie schon gesagt, steigt Ihr in Rapid Racer nicht in einen Rennwagen, wie sonst so oft bei Racern üblich, sondern in ein Hochgeschwindigkeitsboot, mit welchem Ihr rasend schnell über das Meer fegen werdet. Zu Beginn stehen Euch nur drei solcher Powerboote zur Verfügung, was sich natürlich im Laufe des Spiels, so Ihr denn erfolgreich seid, noch ändern wird, ebenso wie die Freischaltung weiterer Rennkurse. Auf Wunsch werden Euch die einzelnen Boote im Detail vorgestellt, wobei sich diese selbstverständlich im Hinblick auf Fahrberhalten, Beschleunigung, Bremsvermögen und Höchstgeschwindigkeit voneinander unterscheiden. Im Mittelpunkt steht dabei der Championshipmodus, wobei dieser im weiteren Verlauf sich in die Bereiche normaler Modus, Nachtmodus und den der spiegelverkehrt zu fahrenden Strecken aufteilt. Schafft Ihr es tatsächlich einen Modus nach dem anderen zu gewinnen, haltet Ihr nicht nur die Siegestrophäe in den Händen, sondern gewinnt auch weitere, in der Regel leistungsstärkere Boote hinzu.

Gleich an dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Rapid Racer alles andere als leicht ist, wer total verzweifeln sollte, darf ausnahmsweise auch einen Blick in die (im Internet sicher noch erhältliche) Cheat-Liste werfen, um von Anfang an ein deutlich stärkeres Boot fahren zu dürfen. Allerdings sollte dies der Ausnahmefall bleiben, denn ansonsten geht Euch eine gehörige Menge an Spielspass flöten und sowieso ist das Verwenden solcher Cheats zum Schummeln ganz sicher Geschmackssache. Ich muss allerdings zugeben, dass ich nach ungefähr der Hälfte des Spiels mit meinem Latein ziemlich am Ende war. Als eines Tages keine "menschliche" Hilfe zur Verfügung stand, aktivierte ich eben eine dieser Cheat-Listen, ansonsten wäre ich wohl nicht mehr weitergekommen. Erwähnen möchte ich auch noch, dass Ihr selbst mit einem superstarken Boot die Konkurrenz noch lange nicht "in Grund und Boden" fahren werdet, dafür sind die Strecken später einfach zu anspruchsvoll, die Computergegner zu intelligent und die Steuerung ohnehin nicht kinderleicht. Dies als kleine Vorwarnung an Euch.

e_gz_ArticlePage_Default