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Rainbow Warriors: Für die Umwelt - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Rainbow Warriors: Für die Umwelt - Leser-Test von RAMS-es
RAINBOW WARRIORS

Die Umwelt Organisation Green Peace, manche nennen sie auch Öko Terroristen, haben mit ihrem Schiff RAINBOW WARRIORS schon an den verschiedensten Orten auf dem Erdball für Aufsehen gesorgt. Wie die Entwickler von MicroStyle, einem Label von Microprose, auf die verrückte Idee gekommen sind ein Geschicklichkeitsspiel rund um das Thema Umweltschutz zu programmieren wird auf ewig schleierhaft bleiben. Wahrscheinlich ist wie schon oft in der Geschichte dieser dubiosen Organisation ein kleiner Kofferaustausch vorgenommen worden. Zumindest kann RAINBOW WARRIORS mit PARK PATROL von Activision auf einen Vorläufer verweisen. Erschienen ist RAINBOW WARRIORS auf jeden Fall für Commodore Amiga und C64, Atari ST und die persönlichen grauen Kisten. Es gibt wahrscheinlich auch noch eine Sinclair Spectrum ZX und eine Amstrad CPC Version, leider sind diese noch nicht in meine Finger geraten, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Aliens und Rambos kommen in RAINBOW WARRIORS nicht zum Zuge. Anstatt dessen muß man die Umweltverschmutzung auf unserem schönen blauen Planeten auf sieben unterschiedlichen Schauplätzen bekämpfen. Jeder der sieben Levels von RAINBOW WARRIORS behandelt ein anderes Umweltproblem. Im ersten Abschnitt geht es um die stinkenden Abwässer der Fabriken. Man übernimmt die Rolle eines Delphin (Hallo Ecco! ), der die Umweltaktivisten zu den Rohren führen muß. Im nächsten Level muß man drei Kräne erstürmen, die den radioaktiv verseuchten Abfall gleich kistenweise ins Meer schmeißen. Danach geht es wie in Star Trek Teil 4 um die Rettung der Wale. Im vierten Level dürfen wir uns als Maler versuchen und müssen dazu vier Schornsteinen mit dem Schriftzug "Stop Acid Rain" verschönern. Dem bösen Ozonloch rücken wir im fünften Abschnitt zu Leibe. Mit Schneebällen bewaffnet müssen wir FCKW Spraydosen außer Gefecht setzen. Als nächstes ist dann das Haarefärben von Robbenbabys angesagt, um so den bösen Norwegern das Geschäft zu vermiesen. Als letztes darf man bei RAINBOW WARRIORS ein riesiges Green Peace Poster zusammensetzen.

Eigentlich steht hinter RAINBOW WARRIORS eine prima Idee, egal wie man zu dem Thema auch steht, leider bleibt das Programm aber spielerisch meilenweit hinter dem moralischen Anspruch zurück. Jeder der sieben Abschnitte stellt eigentlich ein eigenes Spiel dar, und kann auch direkt vom Menü aus angewählt werden. Die einzelnen Spiele sind aber eher von der langweiligen Sorte. Hier wurde versucht zuviel in RAINBOW WARRIORS zu packen. Hätten sich die Entwickler auf zwei oder drei Elemente konzentriert wäre bestimmt mehr herausgekommen. Die technische Umsetzung von RAINBOW WARRIORS ist von Portierung zu Portierung recht unterschiedlich. Am besten fährt man noch mit der Commodore C64 Version, denn auf diesem Rechner sind Grafik und Sound Effekte vollkommen in Ordnung. Auf dem Amiga und dem Atari ST ärgert man sich dann doch etwas über die sehr bescheidene Gestaltung der Grafik. Auch können die Sound Effekte nicht wirklich überzeugen. Nur die Musik geht in Ordnung. Auf den Personal Computer ist des Ganze ist ebenfalls eher mau. Das Scrolling zuckelt mehr recht als schlecht und musikalisch wird nichts Besonderes geboten. Dazu kommt noch die sehr wacklige Steuerung, die dafür sorgt, daß man besser einen großen Bogen um diese Portierung macht. RAINBOW WARRIORS ist nur für Sammler und Bund Naturschutz Jünger ein wirklich vertretbarer Kauf. Alle andere sollten einen weiten Bogen darum machen.

Text von Andreas Joachim Mergner

Negative Aspekte:
Zu viel Abwechslung, ohne wirkliche Tiefe.

Positive Aspekte:
Viel Abwechslung.

Infos zur Spielzeit:
RAMS-es hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    RAMS-es
  • 5.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 6/10
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