Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Rainbow Six (2011): Brisante Anti-Terror-Aufträge - Leser-Test von pineline


1 Bilder Rainbow Six (2011): Brisante Anti-Terror-Aufträge  - Leser-Test von pineline [Quelle: Ubisoft/Kotaku]
Jetzt komme ich auf ein Spiel zu sprechen, welches eigentlich jedem, der sich nur ein bisschen mit Computer- und Videospielen auseinandergesetzt hat, ein Begriff sein sollte. Denn "Rainbow Six" erlangte im Jahr 1999 Weltruhm und dies war eigentlich umso überraschender als die technische Präsentation gar nicht einmal so großartig war. Ohne gleich zu Beginn zuviel vorwegnehmen zu wollen, läutete Rainbow Six in Sachen Grafik, Sound und auch Steuerung nicht gerade ein neues Zeitalter ein, der Spielverlauf allerdings, das sogenannte "Gameplay" eher schon. Und so verwundert es auch nicht, dass dieses Spiel, welches eine Art Agenten- oder auch Spionagethriller darstellt, auf vielen verschiedenen Spielsystemen erschienen ist. Außerdem sind in den letzten Jahren zahlreiche Nachfolger erschienen, natürlich auch bei den Konsolen der allerneuesten Generation. Ich möchte mich vorerst aber auf die "Urversionen" beschränken, also mit den Fassungen von Rainbow Six, mit denen eigentlich alles begann. Den deutschen Markt jedenfalls erreichte Rainbow Six sowohl auf dem PC, der Sony Playstation, dem Nintendo 64 und auch Segas Dreamcast. Und über genau diese Versionen möchte ich Euch nun erzählen, wobei es einige deutliche Unterschiede je nach Konsole im Hinblick auf die Qualität gibt, die teilweise erstaunlich gravierend sind. Nun berichte ich Euch von der Fassung für den PC.

Was die Hintergrundgeschichte angeht, so ist diese mit der aus der Playstation- oder N64-Version absolut identisch. Auch hier ist die Zeit des kalten Krieges vorbei, das Reich der SSSR ist zerfallen, vielmehr sind zahlreiche Splittergruppierungen entstanden. Obwohl sich das einstmals riesige sowjetische Reich so langsam in seine Bestandteile auflöst bzw. in viele Einzelstaaten sich aufteilt, ist die Gefahr für den Westen bei weitem nicht gebannt. Im Grunde ist die Situation noch prekärer geworden, denn es entsteht ein nahezu unüberschaubarer Pool an terroristischen Vereinigungen, völlig neue Strukturen entstehen und mit ihnen selbstverständlich auch neue machthungrige Herrscher, so zum Beispiel auch Drogenkartelle. Dadurch sind das Leben und die Gesundheit der friedlichen Bevölkerung stark gefährdet und genau aus diesem Grund wird eine Eliteeinheit namens "Rainbow Six" gegründet. Wenig überraschend kommen die Initiatoren dafür aus den Vereinigten Staaten von Amerika, wie so üblich stellen die USA somit die "Guten" dar, doch möchte ich das jetzt an dieser Stelle nicht weiter vertiefen.

Nun ist auch der Zeitpunkt gekommen, wo wir endlich ins Spiel kommen, denn wir sind der Führer dieser elitären Spezialeinheit. Die Aufgaben, die auf uns warten bzw. von uns bewältigt werden müssen, sind dabei nicht nur zahlreich und äußerst schwierig sondern auch abwechslungsreich, kaum eine Mission gleich dabei einer anderen. So retten wir zum Beispiel wichtige Politiker vor den Machenschaften und finsteren Plänen terroristischer Anarchisten, befreien mit unserem Team Geiseln, unter anderem auch Wissenschaftler oder schützen ein anderes Mal auch brave Bürger vor dem Zugriff jener Terroristen. Um diese Missionen erfolgreich abschließen zu können, müssen wir in zahlreiche sehr unterschiedliche Gebiete vordringen, beispielsweise pirschen wir uns bis ins Herz des Hauptquartiers einer besonders gefährlichen Gruppierung vor, stehlen dabei wichtige streng geheime Datensätze, entschärfen auf einer Ölplattform gewaltige Sprengsätze, die ansonsten eine globale Katastrophe herbeiführen würden, hindernde eine sehr militante Widerstandsbewegung daran, eine Atombombe zu zünden und schleichen in einem besonders brisanten Auftrag auf einem streng bewachten Nukleargelände in Kasachstan umher, die wir unbedingt unter unsere Kontrolle bringen müssen. Dass die Erfüllung solcher Missionen alles andere als leicht ist, könnt Ihr Euch sicher gut vorstellen, zumal unsere Spezialeinheit ja auch zahlenmäßig stets klar unterlegen ist. Darin liegt eigentlich auch der Schwerpunkt bei Rainbow Six, was gleichzeitig auch einen gewichtigen Pluspunkt dieses Agentenspiels ausmacht, nämlich das behutsame taktische Vorgehen. Kamikazekommandos oder Wildwesteinlagen haben hier überhaupt nichts verloren, im Gegenteil, Ihr dürft zwar nicht herumtrödeln, müsst aber stets wachsam sein und sorgfältig jeden weiteren Schritt planen. Der enthaltene Spannungsfaktor sorgt dafür, dass Ihr sehr schnell in den Bann gezogen werdet, der Spielverlauf ist derart fesselnd, dass Ihr weit mehr als nur ein einziges Mal die Zeit vergesst, da bin ich mir ziemlich sicher. Es sei denn, Ihr mögt eine solche Art von Spiel überhaupt nicht, aber dann habt Ihr wahrscheinlich ohnehin meinen Text nicht bis hierhin gelesen.

e_gz_ArticlePage_Default