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Rage Racer: Rasen ohne Sinn und Verstand - Leser-Test von pineline


1 Bilder Rage Racer: Rasen ohne Sinn und Verstand - Leser-Test von pineline
Ein absolutes Top-Rennspiel für die Sony Playstation habe ich Euch bislang vorenthalten, ohne am Anfang gleich zuviel vorwegnehmen zu wollen, kann ich Euch sagen, dass dieses Arcade-Rennspiel zur Crème de la Crème gehört. Auf der Playstation ist "Rage Racer" jedenfalls mein Lieblingsrennspiel gewesen, Gran Turismo" bei den Rennsimulationen (die also mehr wert auf Realismus legen und somit nicht ganz vergleichen sind), da lege ich mich klar fest. Umso erstaunlicher ist es für mich schon immer gewesen, dass Rage Racer vergleichsweise wenig Beachtung gefunden hat, zumindest hatte ich damals das Gefühl. Wer ein Rennspiel-Fan ist und eine Playstation besitzt, hat dieses Spiel ganz sicher, allen Anderen (zumindest Videospielinteressierten), die dieses Spiel noch nicht haben, könnten etwas verpasst haben.

Rage Racer ist also ein Arcade-Racer, das heißt, dass Ihr es nicht mit ernsthaften Simulationen vergleichen könnt. Hier fahrt Ihr andauernd Vollgas, Bremsen ist fast ein Fremdwort für Euch und touchiert Ihr einmal einen Baum oder eine Mauer oder andere Gegner geht es trotzdem, weiter. Unbedingt realistisch ist das nicht, ich weiß, aber das wollen die sogenannten Arcade-Racer auch gar nicht sein, hier steht vielmehr ein höllisches Tempo mit viel Action eindeutig im Vordergrund und eben nicht eine möglichst realistische Fahrweise. Wer von Euch so eine Art von Rennspielen mag, der wird auf jeden Fall seine wahre Freude mit dieser CD haben.

Rage Racer ist der dritte Teil der berühmten Ridge-Racer-Serie, insgesamt erschienen vier Teile davon. Nach Ridge Racer, erschien Ridge Racer Revolution, dann eben Rage Racer und zum Abschluss der Playstation-Reihe dann noch Ridge-Racer-Type 4. Schon der erste Teil dieser Serie machte damals klar, dass eine neue Rennspielepoche angebrochen war, zu gewaltig waren die grafische und musikalische Präsentation, als dass man dies noch mit den kurz zuvor noch erschienenen Rennspielen vergleichen könnte. Aus meiner Sicht ist Rage Racer dabei der beste Teil von allen, daher berichte ich auch speziell nur über diesen.

In diesem dritten Teil der berühmten Serie könnt Ihr nicht nur zwischen mehreren Rennwagen wählen, vorausgesetzt Ihr habt in unzähligen Stunden einen entsprechenden Betrag an Preisgeldern gewonnen, sondern Ihr dürft Euch auch mit dem Aussehen Eures Fahrzeugs befassen, speziell mit der Gestaltung Eures Teamlogos und der Autolackierung. Doch von noch viel größerer Bedeutung ist hier der Tuning-Teil, der gerade in Rage Racer gewaltig umfangreich ist, zumindest ungewohnt groß für ein Arcade-Rennspiel, dies war ja eigentlich immer den Rennsimulationen vorbehalten gewesen. Mühsam müsst Ihr Euch in einem Rennen nach den anderen das heißbegehrte Preisgeld erkämpfen, um dann noch eventuell x-maligen Versuchen wenigstens eine Sache an Eurem Rennauto verändern zu können. Erst nach und nach habt Ihr überhaupt eine Chance, auch in der niedrigsten Klasse einmal gewinnen und somit die heißbegehrte Siegprämie ergattern zu können, denn Euer Rennwagen ist den Konkurrenten zunächst deutlich unterlegen. Doch dazu an anderer Stelle gleich noch mehr.

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