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R.C. Pro-AM: Toller Rennspiel-Klassiker - Leser-Test von soldier79


1 Bilder R.C. Pro-AM: Toller Rennspiel-Klassiker - Leser-Test von soldier79
R. C. Pro Am ist mein Lieblingsrennspiel für das NES. Das "R. C. " steht für "Radio Controlled", also funkferngesteuert. Die Tatsache, daß man lediglich ferngesteuerte Autos, also Modellautos steuert wird im eigentlichen Spiel aber überhaupt nicht deutlich.
Im Laufe des Spiels kann man 3 verschiedene Autotypen erspielen. Diese Autos zu erspielen ist wichtig, denn ansonsten kann man es am Ende nicht mehr schaffen ein Rennen zu gewinnen. Man fängt an mit einem schwachbrüstigen Rennwagen, bekommt später einen aufgemotzten Jeep und zuguterletzt natürlich einen reinrassigen Rennwagen mit ordentlich was unter der Haube.
Zu Beginn sind alle Auto gleich, also die Gegner fahren mit dem selben Modell, allerdings sind zu besseren Unterscheidung die Autos verschieden eingefärbt.
Ziel ist es nun, daß Rennen zu gewinnen. Dazu gibt es natürlich wieder jede Menge Hilfsmittel.
Zum einen kann man durch das aufsammeln von drei verschiedenen Autoteilen, sein eigenes Auto für kurze Zeit beschleunigen. Diese Autoteile haben allerdings noch einen anderen Sinn, denn durch diese ist es auch möglich, falls man genug von Ihnen gesammelt hat, ein neues Auto ( oben beschrieben ) zu bekommen.
Das ganze gestaltet sich nicht ganz so leicht, denn das richtige lenken der Autos braucht besonders zu Anfang recht viel Fingerspitzengefühl und geht nicht ganz so einfach von der Hand.
Man muss die Fahrzeuge regelrecht in die Kurve reinlegen, so daß ein normale Durchfahrt durch eine Kurve bei Topspeed einfach nicht möglich ist. Ein weiteres Problem ist, daß wenn man die Autoteile aufsammeln will, man schnell von der Ideallinie abkommt. Diese liegen nämlich geschickter weise nicht auf dieser und sind so zumeist erst in der zweiten oder dritten Runde zu ergattern, wenn man sich gemerkt hat wo sie denn nun liegen.
Es gibt aber nochmehr auf den Strecken zu sehen. Da sind z. B. noch die Beschleunigungsstreifen die einem bei jeder Überfahrt einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub verpassen.
Zu damaliger Zeit recht selten, aber auch in diesem Spiel gibt es schon die Möglichkeit den Gegnern mit den kunterbunt verstreuten Waffensystemen kräftig einzuheizen. Besonders gut sind hierfür die langen Geraden geeignet, denn wenn man gerade mit Raketen bewaffnet ist kann man wunderbar über den Streckenradar erkennen wann ein vor einem liegender Fahrer in guter Abschussposition ist. Für lästige Gegner die hinter einem im Windschatten fahren gibt es dann auch noch die Bomben.

Grafik:
Ich finde die Grafik für NES-Verhältnisse gar nicht mal so schlecht. Die Grafik ist schnell und ohne Ruckler und die Strecken sind mit viel liebe durchdacht und immer eine neue Herausforderung. Insbesondere die Vielfalt der Strecken weiß zu begeistern, denn es sind weit über 50 Stück. Auch durch die Sichtweise von schräg oben bedingt ist außer dem gerade sichtbaren Ausschnitt der Rennstrecke und die jeweiligen Autos drauf nicht viel zu sehen.
Also keine sonstigen grafischen Finessen wie Zuschauer oder Boxenstopps was aber wohl auch dran liegt, das die Autos eben ferngesteuerte Autos seinen sollen was lediglich nur durch eine kleine dünne Antenne an den Autos selbst angedeutet wird.

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