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Quantum Redshift im Gamezone-Test


1 Bilder Quantum Redshift im Gamezone-Test

Der passionierte Rennspieler unter den Xbox-Besitzern dürfte schon wissen was mit "Quantum Redshift" gemeint ist, denn dieses Game sorgte schon im Vorfeld für einiges an Wirbel und Vorschußlorbeeren. Wer es noch nicht wissen sollte, bei diesem Game handelt es sich um einen Futureracer im Stile von WipeOut. Das Bedeutet, die futuristischen Schwebefahrzeuge sind mit passiven und aktiven Waffen ausgerüstet, besitzen ein Schutzschild zum Abwehren von Angriffen sowie einen Turbo für kurzzeitige Beschleunigungssprünge. All diese Optionen hat man allerdings erst zur Verfügung, wenn man entsprechende PowerUps auf der Strecke eingesammelt hat.

In der Praxis beginnen wir damit, aus einer Gruppe Rennfahrer einen mit zugehörigem Gefährt auszuwählen. Selbstverständlich besitzen die Gefährte verschiedene Eigenschaften, wie Beschleunigungs- und Bremsvermögen, Wendigkeit und Schild. Mit diesem Fahrer bestreiten wir dann die für jeden Fahrer vorhandene Meisterschaft aus mehreren aufeinanderfolgenden Rennen. Dabei bestimmt der gewählte Schwierigkeitsgrad bereits die zu erreichende Höchstgeschwindigkeit, die uns anhand eines Tachos angezeigt wird. Nach dem erfolgreichem absolvieren eines Rennens erhalten wir entsprechend Punkte, für die wir dann Tuningteile kaufen können. Dabei kann man sich zwar verschiedene Waffensysteme besorgen, im Rennen selbst hat man allerdings immer nur zwei zur Verfügung, nämlich die passive Waffe auf der X-Taste und die zielsuchenden Raketen auf der B-Taste. Die Y-Taste dient dazu, kurzzeitig ein Energieschild um das Gefährt zu legen, insofern man ein entsprechendes PowerUp besitzt.

Die Steuerung stellt einen vor keine Hindernisse, ist sie doch recht eingängig gestaltet. Wer sich allerdings bereits an die Luftbremsen aus WipeOut gewöhnt hat, muss sich bei "Quantum Redshift" etwas umstellen, da für diese Funktion nur eine Schultertaste, nämlich die linke, reserviert wurde, die rechte dient zum Beschleunigen. Ansonsten gibt es noch den Turbo auf der A-Taste, ebenfalls nur mit entsprechendem PowerUp auszulösen. Damit ergibt sich ein nicht ganz so tiefgehendes Gameplay wie beim Genrevertreter, da man weniger Waffen zu handeln hat und auch die bekannten Beschleunigungsstreifen nicht existieren.

Dafür versteht es die Grafik so richtig zu zeigen was in der Xbox steckt. Das gesamte Geschehen wird nicht einmal durch ausgelassene Frames oder Ruckeln beeinflusst, trotz der vielen und exzessiv eingesetzten Explosions- und Lichteffekte läuft das Game so flüssig wie man es sich nur wünschen kann. Selbst wenn sich das Powergefährt um die eigene Achse dreht, sich eine Explosion neben einem ausdehnt während sich der Kondensstreifen der Fernlenkrakete ihren Weg nach Vorne bahnt, gibt sich die Engine keine Blöße. So sieht man gerne über den Umstand hinweg, dass die unteren Schwierigkeitsgrade den erwünschten Geschwindigkeitsrausch vermissen lassen, da in diesen die Endgeschwindigkeit noch ziemlich weit unten liegt und man sich fast wie bei einer WipeOut-Ausgabe für Senioren vorkommt. Dies gibt sich aber bereits nach der zweiten erfolgreich absolvierten Meisterschaft, ab der "Quantum Redshift" zeigt wo der Hammer hängt. Einen ersten Platz zu erringen ohne die Kenntnis über den Streckenverlauf wird ab dann fast unmöglich, denn auch die Gegner legen sich so richtig ins Zeug und lassen keine Chance ungenützt ihre Waffen an uns auszuprobieren.

Bleibt noch die gelungene Soundkulisse zu erwähnen, die zwar, genauso wie das Game selbst, in der Anfangsphase noch etwas schwächelt, da man noch wenige Waffen einsetzt und auch das Triebwerk noch auf halber Leistung läuft, sich dann aber in ein wahres Inferno verwandelt, wenn die Gegner einem keine Sekunde Zeit zum Entspannen lassen und das Triebwerk immer lauter seine Leistungsbereitschaft kundtut. Dazu gesellt sich ein schneller Soundtrack, der zwar nicht Jedermanns Geschmack treffen dürfte, aber sehr gut zum Game selbst passt. Wer sich trotzdem nicht damit abfinden möchte, kann das Feature der Xbox nutzen und sich seine eigenen Tracks einspielen.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Quantum Redshift" ist ein hervorragend gelungener Klon einer bekannten Spielidee. Nichts in diesem Game kennt man nicht schon aus anderen Futureracern, dafür ist das gebotene durch die Bank erste Sahne. Die grafische Präsentation zeigt besonders in Hinsicht auf die Geschwindigkeit zu welcher Leistung die Xbox fähig ist, getragen von einer Soundkulisse die passt und unterstützt von einer Steuerung die kaum einer Erwähnung benötigt, da sie praktisch so funktioniert wie man es erwartet. Der schon recht bald kräftig ansteigende Schwierigkeitsgrad sorgt dafür, dass man eine gewisse Taktik mit ins Rennen einbringen muss, da der einfache Bleifuss kaum Aussichten auf Erfolg hat. Damit kann man abschließend sagen, dass "Quantum Redshift" ein konkurrenzloser Futureracer auf der Xbox ist, der es trotz der technischen Überlegenheit nicht geschafft hat das große "Ahh" auszulösen, da ihm irgendwie "das Besondere" fehlt, was einem für Nächte vor den Schirm bannen soll.
Quantum Redshift (XB)
  • Singleplayer
  • 7,9 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 9/10 
    Sound 8/10 
    Steuerung 9/10 
    Gameplay 6/10 
Pro & Contra
Superschnelle und superflüssige Grafik
gute Steuerung
eigene MP3s können abgespielt werden
Es fehlt "das Besondere", was aus diesem technisch hervorragendem Titel einen Systemseller machen würde
Im Vergleich mit WipeOut weniger Waffensysteme
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