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Project Gotham Racing: PGR - Macht süchtig!!! - Leser-Test von chefkoch


1 Bilder Project Gotham Racing: PGR - Macht süchtig!!! - Leser-Test von chefkoch
Vielen wird der Dreamcast Racer "Metropolis Street Racer" noch bekannt sein. In die gleiche Kerbe schlägt auch Projekt Gotham Racing. So dreht sich auch bei Projekt Gotham Racing alles um das Kudos-System. Kudos sind Punkte, die dem Fahrer für besonders waghalsige Fahrmanöver, Drifts oder Überholen gutgeschrieben werden. Das Kudos System zieht sich durch alle Spielmodi. So ist ein Vorankommen im Spiel nur druch gute Platzierungen/Zeiten in Verbindung mit einer gewissen Anzahl an Kudos möglich.
Die Rennen finden ausschließlich in Städten statt. Dafür handelt es sich bei den Städten aber um die Metropolen New York, Tokyo, London und San Francisco.
Man erkennt auch eindeutig, in welcher Stadt man sich gerade befindet. So wird man die ein oder andere bekannte Stelle wieder entdecken.
Jede Stadt verfügt über eine Vielzahl an Streckenvariationen. Hinzu kommen Nachtfahrten sowie andere Wetterbedingungen wie Regen und Nebel. Für Abwechslung ist also gesorgt.
Beim Furhpark wird einiges geboten. So darf man z.B. im Porsche oder Ferrari Platz nnehmen. Rund 30 Autos gibt es im Spiel, wovon die meisten erst freigespielt werden müssen.
An Spielmodi wird einem bei PGR einiges geboten. So gibt es Blitzrennen, Arcade-Rennen, Kudoswettbewerb, Zeitfahren und einen Medallienwettbewerb, der allerdings erst freigespielt werden muss.
In den Blitzrennen absolviert ihr, wie in anderen Rennspielen auch, normale Rennen gegen Gegner.
Bei den Arcade-Rennen dreht sich alles um euer fahrerisches Können und Geschicklichkeit. So ist hier euer Ziel, möglichst viele Kudos zu sammeln.
Der Kudoswettbewerb ist das Herzstück von PGR. Hier gilt es die verschiedensten Rennvarianten zu meistern. Mal müsst ihr erster werden, mal eine bestimmte Anzahl an Kudos ereichen und bei der nächsten Aufgabe zählt die Durchschnittsgeschwindigkeit.
Im Zeitfahren könnt ihr eure Bestzeiten verbessern und im Medallienwettbewerb könnt ihr diverse Sachen freispielen, wie z.B. neue Lakierungen.
Falls man mal in einem Modus nicht mehr weiterkommt, kann man es erst woanders versuchen. Wenn man dann einen neuen Wagen freigespielt hat, sollte es nicht mehr so schwer fallen.

Das Handling der Autos ist sehr gut und glaubhaft gelungen. Einige Autos lassen sich sehr schwer steuern, dafür kann man sie aber optimal zur Kudosjagd einsetzen.

Die technische Seite von PGR ist so eine Sache.
Die Autos sehen allesamt sehr gut aus und sind detalliert gestaltet.
Die Rennen laufen größtenteils ruckelfrei mit 60 Bildern pro Sekunde. Nur bei ganz wenigen Strecken gibt es ganz sachte Ruckler.
Die Umgebungsgrafik kann leider nicht mit den detallierten Renn-Boliden mithalten. So sind die Städte zwar ganz net anzuschauen, mehr aber auch nicht. Zumal wirkt die Umgebung sehr trist und leblos. Vielleicht lag es ja am Zeitdruck der Entwickler, da der Titel ja zum Launch der Xbox in den Läden stehen sollte. Auf jeden Fall hätte man mehr aus der Xbox herausholen können.
Die Nachtfahrten wurden sehr gut in Szene gesetzt. So spendierten die Entwickler dem Game eine Echtzeitbeleuchtung der Strecken.
Zahlreiche Beleuchtungen am Straßenrand gibt es ebenfalls.
Manchmal verliert man aber, aufgrund der vielen Lichteffekte, den Überblick über die Streckenführung.
Das Schadenmodell ist zwar ganz gut gelungen. Doch hatten die Entwickler im Vorfeld ein bisschen mehr versprochen.
Die Replays sind sehr gut gelungen. Sie fangen das Renngeschehen perfekt ein.

Der Soundtrack ist zwar anfangs etwas ungewohnt, doch nach etwas Eingewöhnung gefallen die Lieder allesamt gut.
Wer mit der Musik gar nichts anfangen kann, hat die Möglichkeit, seine eigene Musik auf der Festplatte zu speichern und ins Spiel zu integrieren.

Der Schwireigkeitsgrad ist nicht umbedingt für Anfänger geeignet.
Doch nach etwas Übung sollte es kein Problem sein, überall Goldmedallien zu holen.

Fazit:
Projekt Gotham Racing hat ein absolut süchtig machendes Gameplay. Wer einmal von der Kudosjagd gepackt wurde, wird vom Spiel nicht mehr loskommen, bis es durchgespielt ist. Die edlen Sportautos sehen genial aus, doch leider erreicht die Umgebungsgrafik nur "Durchschnitt". Rennspiel Fans dürfen sich dieses Spiel nicht entgehen lassen.

Negative Aspekte:
"Nur" durchschnittliche Grafik

Positive Aspekte:
Motivierendes Gameplay

Infos zur Spielzeit:
chefkoch hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    chefkoch
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.0/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 9/10
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