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Project Gotham Racing: Eine Frage der Ehre - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Project Gotham Racing: Eine Frage der Ehre - Leser-Test von HALLofGAME
Irgendwann war Project Gotham Racing, das entgegen seines seltsamen Titels so überhaupt nichts mit Batman zu tun hat, angetreten das schönste und beste Rennspiel auf der neuen XBox zu werden. Und wer den Vorgänger Metropolis Street Racer kannte, konnte sich das in der Tat durchaus vorstellen. Im Gegensatz zum Prequel MSR, das seinerzeit als geplanter Dreamcast Launchtitel über ein Jahr zu spät kam, hat es diesmal zumindest schon zum Streetdate der neuen Konsole gereicht. Im Gegensatz zum danaligen Seaga-Launch, wo MSR schmerzlich gefehlt hat, hätte das XBox-Pendant allerdings keine große Lücke hinterlassen, denn mit Rallisport Challenge war längst ein ungleich beeindruckender und eigenständigerer Rennspieltitel aufgetaucht. Denn anders als die Rallye-Konkurrenz ist Projekt Gotham Racing beim genaueren Hinsehen nicht vielmehr als ein aufpoliertes Update, des Dreamcast Vorgängers!

Diesmal entführt uns Bizarre Creations auf der erneuten Jagd nach Kudospunkten in die Weltmetropolen San Francisco, New York, London und Tokio.Wie schon im Vorgänger startet man bescheiden mit Null Punkten und minimalster Fahrzeugauswahl seine Karriere in der Welt der illegalen Strassenrennen im Herzstück des Games, dem Kudoswettbewerb! In zwölf verschiedenen Wettbewerben, von der Einführung über die Profi- und Weltklasse-Saison bis hin zum finalen Einladungsturnier gilt es, durch schnelles, sicheres und stylishes Fahren möglichst viel Ehre, sprich Kudos-Punkte anzuhäufen. Wie schon beim letzten Mal handelt es sich dabei, anders als in den meisten anderen Spielen des Genres wieder nicht überwiegend nur um Strassenrennen gegen andere Konkurrenten, sondern es gilt vielmehr, sein Können in wesentlich vielfältigeren Herausforderungen zu beweisen.

Insgesamt bis zu neun verschiedene Aufgaben haben die Entwickler in die einzelnen Levels gepackt und erst wenn ihr in jeder Aufgabe eines Levels zumindest die Mindestanforderung geschafft und mindestens die Bronzemedaille gewonnen habt, wird der nächste Level verfügbar. Zu diesem Zweck gilt es z.B. vorgeschriebene Durchschnittsgeschwindigkeiten zu erreichen, oder bestimmte Rundenzeiten zu erreichen. Neben klassischen Rennen im Sechser-Pack muß man sich genaus Kopf an Kopf Competitions stellen, wie in anderen Aufgabe seinen perfekten Fahrstil unter Beweis stellen. Umfangreichere Zeitrennen, Überholwetbewerbe und Höchstgeschwindigkeitsprüfungen runden den breit gefächerten Aufgabereigen ab. Wie schon beim letzten Mal kostet natürlich auch diesmal wieder jeder ordentliche Fahrfehler Kudospunkte, allerdings darf man diesmal zumindest seine Renngegner ohne Punkteverlust anrempeln.

Natürlich stehen dem dem Hauptmodus auch noch andere Spielmodi zur Verfügung, wie Blitz- und Arkaderennen oder der erst freizuspielende Medaillenwettbewerb. Die nötigen Erfolge vorausgesetzt stehen Euch dann irgendwann auch alle 200 Strecken im Zeitfahren zur Verfügung, dem einzigen Modus, indem es keine Kudospunkte zu gewinnen gibt. Neben diesen Standards haben die Entwickler selbstverständlich noch das eine oder andere freispielbare Goodie versteckt, wie z.B. verschiedenen Helme oder Fahrzeugdesigns.

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