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Project Gotham Racing 2: Die neue und alte Referenz! - Leser-Test von David Deluxe


1 Bilder Project Gotham Racing 2: Die neue und alte Referenz! - Leser-Test von David Deluxe
Project Gotham Racing 2

Rennspiel
Erscheinungsdatum: 26. November 2003
Preis: ~30€
Hersteller. /Entwickler: Microsoft/Bizarre Creations
USK-Freigabe: Ohne Altersbeschränkung
Spieldauer: 50-250 Stunden
Richtet sich an: Anfänger bis Profis
Spieler: 1 bis 4
Sprache: Komplett deutsch


102 Autos, 93 Strecken und einiges mehr zu entdecken.

Wer wollte nicht schon immer mal mit einem Luxusschlitten quer durch auf der Welt verteilte Metropolen rasen und dabei keine Angst vor den Gesetzeshütern haben müssen? Dies Alles ist mit dem im letzten Jahr erschienenden Project Gotham Racing 2 für die X-Box möglich; nur das ihr euch im Spiel keine Gedanken über die ständig steigenden Benzinpreise, oder um euer Leben machen müsst, da im echten Leben ein Verbremser schon tödlich enden könnte. Im Spiel heizt ihr dann durch neun, mehr oder weniger große, Metropolen ( von Barcelona bis zu Chicago oder Moskau ist alles vorhanden ), die ihren realen Vorbildern möglichst detailgetreu nachgebaut wurden - Dies ist den Entwicklern auch gelungen, was wohl auch an der Tatsache liegt, dass ein Kamerateam in den Städten unterwegs war und insgesamt über 70. 000 Fotos geschossen hat. Die größte Herausforderung ist allerdings die gesamte Nordschleife, die sich über fast 10 Minuten streckt ( je nach Fahrzeug ).


Ich kann.. . Kudo!

Eure Hauptaufgabe in Project Gotham Racing 2 besteht darin, die so genannten Kudos zu sammeln, was man auch schon in den Vorgängern Metropolis Street Racer für Segas Dreamcast und Project Gotham Racing 1 für die X-Box machen musste. Dies hört sich jetzt vielleicht etwas langwelig an, ist es aber nicht. In einigen hundert Missionen fahrt ihr nun alleine gegen die Uhr, absolviert Slalom-Parcoure, oder messt euch mit 7 anderen KI-Fahrern in einem Wettrennen über einige Runden. Allerdings wird nicht nur eure Endplazierung bewertet, sondern auch euer Fahrstil. Das Fahren auf der Ideallinie, geschickte Überholungen aus dem Windschatten heraus oder lange Drifts, sind ordentlich Bonuspunkte auf eurem Kudo-Konto wert. Wenn ihr dann genug Kudos gesammelt haben, steigt euer Rang um eine Stufe auf und ihr erhaltet Tokens, die ihr zum Kauf von neuen Autos eintauschen könnt. Natürlich könnt ihr alle Autos auch Probe fahren, was sehr schön inzeniert wurde. Ihr geht in der Ego-Perspektive durch eine Austellungshalle, wo alle Fahrzeuge des Spieles, nach Herstellern sortiert, begutachtet werden können. Gefällt euch dann ein Auto, könnt ihr es auf der Teststrecke Probe fahren und bei Gefallen dann mit euren hart erarbeiteten Tokens kaufen. Das Auto steht euch dann für immer im Karrieremodus zur Verfügung.


Abwechslungsreichtum - Ja oder Nein?

Da ein Rennen nach dem Anderen, ohne jegliche Motivation und Abwechslung, den Spieler langweilen würde, haben die Entwickler des Spiels natürlich auch für ordentlich Spaß am Fahren gesorgt. Das Spiel selbst unterteilt sich in die Kudo-Meisterschaft, den Arcademodus, Zeitfahren und die Multiplayervarianten. Zu diesen komme ich später, weswegen ich jetzt den Meisterschafts-, Arcade-, und Zeitfahrenmodus näher beschreibe. Die Kudo-Meisterschaft besteht aus 14 Rennklassen, die nach und nach freigeschaltet werden. Am Anfang tretet ihr noch in unteren Klassen, wie der Sport-Cabrio-Serie ( z. B. BMW Z4 ) oder der Coupé-Serie ( z. B. BMW 3 ) an, in denen ihr auf recht anspruchslosen Strecken fährt. Im späteren Spielverlauf schaltet ihr dann Klassen wie die Supersportwagen-Serie ( z. B. Ferrari 360 Modena ) frei. Hier heizt ihr mit ordentlichen PS-Monstern über die Straßen und erfreut euch an engen Schikanen und spannenden Führungswechseln. Ganz am Ende stehen einem dann die Autos/Strecken der Ultimate-Serie ( z. B. Enzo Ferrari, Porsche Carrera GT ) zur Verfügung. Mit diesen fahrt ihr dann bevorzugsweise über schnelle Strecken, wie die Nordschleife, und lasst die Tachonadel jenseits der 300 klettern. Außerdem gibt es noch die Rennklassen Sport-Mittelklasse, Geländwagen, Pazifik, Roadster, Oldtimer, Sport-Coupe, American-Muscle-Cars, GT-Serie, Track Specials und Extreme. Im Arcademodus tretet ihr dann in 60 Rennen mit einem vorgeschriebenen Auto an. Hier gilt es 20 Slalomparcoure, 20 Zeitrennen und 20 Straßenrennen zu gewinnen. Der Zeitfahrenmodus ist nicht weiter erwähnenswert - Hier fährt man standartmäßig eine Runde nach der Nächsten und versucht eine neue Bestzeit aufzustellen.


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