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Project Eden im Gamezone-Test


1 Bilder Project Eden im Gamezone-Test
Aufgrund der extremen Überbevölkerung strömen die Menschen seit Jahrzehnten in die Großstädte. Die Architektur der modernen Metropolen wird beherrscht von gigantischen Wolkenkratzern. In den hoch gelegenen Stockwerken leben die privilegierten Bevölkerungsschichten. In den düsteren Stockwerken darunter regiert der Pöbel. Lediglich bewaffnete Trupps von Ingenieuren und Spezialeinheiten wagen sich in diese Gebiete der Unterwelt vor. Die Ingenieure haben meist den Auftrag, Reparaturarbeiten an den Fundamenten der Wolkenkratzer vorzunehmen. Der Spieler kontrolliert ein Team von vier Mitgliedern der UPA (Urban Protection Agency) eine Eliteeinheit mit dem Auftrag, den Ingenieuren ihren Weg in die Unterwelt zu bahnen.

Jedem Mitglied fallen eigene Aufgabenbereiche zu: Anführer Carter sorgt für die Verbindung zum Hauptquartier und knackt Sicherheitssysteme, während sich Minoko als Hacker betätigt und Überwachungskameras oder Selbstschussanlagen steuern kann. Sollte eines dieser Geräte defekt sein, kommt Techniker Andre ins Spiel. Amber, ein Cyborg, ist aufgrund ihrer Feuerkraft und Unempfindlichkeit gegenüber Hitze oder Gasen prädestiniert fürs Grobe.

Jeder der vier Spezialisten besitzt individuelle Fähigkeiten und muss vom Spieler taktisch geschickt eingesetzt werden, um die rätselhaften Vorgänge in den Schluchten der Metropole aufzuklären.

Project Eden überrascht mit einer ansehnlichen Grafik und einer sehr professionellen Inszenierung im Hollywood-Stil. Leider ist die Schrift im Menü sehr schlecht lesbar und die Missionsziele sind nicht so gut erklärt. So kann es schon mal passieren, dass man an einem Puzzle etwas länger zu grübeln hat oder Ziellos in der Gegend rumläuft.

Trotzdem ist Eden ein sehr schönes Spiel mit vielen neuen Ideen!

Project Eden (PS2)
  • Singleplayer
  • 7,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 8/10 
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