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Project Eden: Rätselknaller & Action-Gurke - Leser-Test von Berte


1 Bilder Project Eden: Rätselknaller & Action-Gurke - Leser-Test von Berte
Dass das Adventure-Genre den Löffel abgegeben hat, ist schon ein paar Jährchen her. 3D war das Zauberwort, dass aus zweidimensionalen Rätselhelden plötzlich herumspringende, hangelnde, schiessende und kriechende Actionikonen machte. Doch die Rechnung ging nicht ganz auf. Das großspurig “Action-Adventure” genannte Genre brachte nur noch ganz selten Spiele heraus, die den zweiten Teil des Namens auch verdienten. Harmlose Schalter- und Kistenverschieberätsel waren auch schon die Krönung der Rätselkost bei den Spielen, die ansonsten von wilden Hüpf- und Schiesspassagen und einer Story nach dem Schema “Suche alle Teile eines Ganzen” zusammengehalten wurden. EIDOS hat mit PROJECT EDEN nun ein Spiel auf den Markt gebracht, dass sich auf Altbewährtes besinnt und das ganz noch mit einem großen Schuss Strategie würzt.

VORGESCHICHTE: Irgendwann in der Zukunft sind die Städte genauso in den Himmel gewachsen, wie wir es in “Das fünfte Element” gesehen haben. Riesige Wolkenkratzer, fliegende Autos und Eisenbahnen, die sich an Eisenträgern durch ewig tiefe Straßenschluchten winden. Knapp über der Nebelgrenze hört die normale Zivilisation auf. Darunter findet man Überreste der Vergangenheit, alte verfallene Kirchen, leerstehende Häuser und andere Gebäude, die Unterschlupf für die Verstoßenen der Gesellschaft bieten.
Sie selbst sind Anführer eines Teams von 4 Spezialisten. Einfach gesagt: sie sind Hyper-Hausmeister! Denn als irgendwo in den tieferen Ebenen Probleme mit der Technik auftauchen, ist es ihre Aufgabe, den Problemen auf den Grund zu gehen. Dabei haben sie immer im Hinterkopf, dass erst vergangene Woche eines ihrer Teams spurlos verschwunden ist. Also machen sie sich auf den Weg und es geht tiefer und tiefer, doch sie sind niemals allein!

DAS TEAM: Ihr Team besteht aus 4 Personen, von denen jede ganz individuelle Fähigkeiten hat. “Carter” ist der Anführer. Er kann mit seinem Handabdruck spezielle Türen öffnen, verfügt aber ansonsten über keine Besonderheiten. “Andre” ist Techniker und kann mit seinem Spezialwerkzeug kaputte Apparaturen und Armaturen reparieren (kleine Geschicklichkeitsübung). “Minoko” ist Hackerin. Dank ihrer Fähigkeiten sind Computer und darauf basierende Maschinen kein Problem für sie (noch eine Geschicklichkeitsübung). “Amber” ist ein Roboter. Aufgrund seiner Panzerung ist er in der Lage in Gebiete vorzudringen, die für normale Menschen lebensfeindlich sind. Jeder Chara verfügt über einen Lebens- und einen Waffenenergiebalken, welche getrennt an verschiedenen Stationen wieder aufgeladen werden können. Für die Waffen gibt es – allerdings recht selten – Energiezellen.

DAS EQUIPMENT: Leider haben es die Entwickler mit ihnen nicht so gut gemeint! Waffen gibt es leider nur ganz selten. In der Grundausstattung haben sie eine normale Strahlenpistole. Nur Amber verfügt über einen Raketenwerfer. Später bekommen sie einen Zeitverlangsamer, einen Elektroschocker und einen Extractor (kann Energie ansaugen oder verschießen). Alle Waffen verfügen über ein zweite Option. Dafür besitzen sie aber einige sehr nützliche Tools. Da wäre zum Beispiel der ROVER, ein Minipanzer, der durch jede Lücke passt, kleinere Gegner abschießt, Gegenstände aufnimmt und Schalter betätigt. Der Rover beendet automatisch seine Tätigkeit, wenn er zerstört wird, taucht aber immer wieder im Inventar auf. Das gleiche gilt für die SONDE, eine kleine fliegende Kugel, die ferngesteuert in unwegsame Gebiete vordringt, Schalter drückt und die Gegend sondiert. Allerdings ist die Anwendung hier durch einen Zeitbalken begrenzt. Weiterhin besitzen sie ein stationäres Geschütz, dass bei größeren Gegnerhorden aufgestellt werden kann.

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