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Pro Evolution Soccer 3: Führung für Konami? - Leser-Test von Riddick


1 Bilder Pro Evolution Soccer 3: Führung für Konami? - Leser-Test von Riddick
Der erste, mutige Schritt von Konami in Sachen Fussballsimulation auch den PC zu erobern. Doch da muss man sich gegen kein geringeren als gegen die Fussballmacht FIFA durchsetzen. Doch mit puren Realismus ist der Einstand mehr als nur gelungen.

Ein gelungenes Intro führt in das Spiel ein, eine Mannschaft verliert, die Fans sind enttäuscht, den Tränen nahe, dennoch applaudieren sie Ihrem Team.
So wie das Intro spielt sich auch das Spiel: realistisch, gefühlvoll - Fussball in Perfektion, besser kan man es einfach nicht beschreiben.
Nach dem Intro komm man ins schlicht gehaltene Menü und kann hier zwischen den verschiedenen Spielmodi's auswählen - Einzelspieler Modus, Liga Modus, Pokal Modus, Meister Liga Modus, Editier Modus, Trainings Modus und die Spieloptionen. Das Herzstück ist dabei ohne Zweifel der Meister Liga Modus. Ähnlich einer Karriere nehmt ihr hier euer Team und müsst euch von ganz unten in die erste Liga spielen. Dabei bekommt ihr Geld könnt Spieler leihen oder kaufen, also eine komplexe Mischung aus Fussballsim mit einem Hauch Manager. Besonders motivierend ist das ihr wie gesagt aufsteigen könnt, um Pokale spielt und in einer Champions League spielt (nur halt mit anderem Namen) gewinnt ihr dieses könnt ihr sogar Jugendtalente verpflichten und diese trainieren, natürlich nur bis zu einem gewissen Alter.
Schade nur ist das euer Team im Meister Liga Modus mit gänzlich unbekannten, generierten Spielern auftritt was anfangs ein bisschen irritierend ist.
Wenn es einem stört das nur wenige Spieler tatsächlich international bekannt sind (was daher kommt das man keine Lizenz hat) kann man im Notfall zum Editor greifen - seine Spieler erstellen oder ändern oder sogar neue Vereine samt Wappen, Namen usw. ins Leben rufen. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.
Ist man mit der Meister Liga durch (was eigentlich nie der Fall sein kann) und man hat jeden Pokal in der Tasche kann man noch PES Punkte sammeln, diese kann man später gegen Sachen eintauschen, so kostet z. B ein bekannter Spieler 2000 PES Punkte, ein neues Stadion schon 3000 PES Punkte usw.
Hat man wiederum alle Sachen eingetauscht, die Meister Liga souverän durchgespielt, alle Pokale gewonnen so bleibt einem "nur" noch der fantatsische Multiplayermodus, hier können bis zu 8 (! ) Spieler an einem PC zusammen oder gegeneinander spielen, der Spielspass hier ist grenzenlos.
Vor jedem Spiel kann man verschiedene Einstellung vornehmen, vom Wetter bis hin zum Stadion gibt es noch kleine Gimmicks wie z. B die Gesinnung des Kommentators, der Fans, Uhrzeit, Tagesform der Spieler oder besondere Stadioneffekte.

Das Gameplay von "Pro Evolution Soccer 3" ist selten komplex, eine echte Simulation halt. Selbst nach etlichen Stunden zocken findet man neue Tricks, Kombinationen und Spielzüge. Die Steuerung gestalten sich natürlich recht einfach, das nötigste wird einem nach ein paar Minuten spielen beigebracht - passen, sprinten, flanken und schiessen sind per einfachen Knopfdruck zu befehlen. Doppelpässe, Seiten- oder Fallrückzieher oder andere Tricks gestalten sich da schon um einiges schwieriger und man muss einiges an Übrung mitbringen wenn man sowas ins Spiel mit einbeziehen kann, aber unmöglich ist dies gar nicht. Im Notfall steht einem der gelungene Trainingsmodus zur Verfügung, in dem ihr alles trainieren könnt was man zum guten Fussballspiel brauch. Egal ob Freistösse, Spielzüge, Ecken, Einwurf, einfach alles ist machbar. Sogar haben die Entwickler an einige Minigames gedacht und diese eingebaut, so müsst ihr zum Beispiel beim Freistoss Training in die genaue Ecke treffen, oder um die Mauer spielen um so die beste Punktzahl zu erreichen. Am meisten zum super Gameplay trägt sicher das vergleichsbare langsame Spielztempo bei, was aber keineswegs schlecht ist, das Spiel lässt sich besser aufbauen, das Spiel wird ruhiger, halt Simulationslastiger. Die Gegnerische KI erledigt ihr übriges. Liegt das gegnerische Team in der Halbzeit hinten merkt man in der zweiten eine klare Leistungssteigerung, die Gegner spielen offensiver und aggresiver so das man schonmal bei einer Führung ins schwitzen kommen kann.

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