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Pro Evolution Soccer 2: PES geht in die 2te Halbzeit - Leser-Test von ThoRsten


1 Bilder Pro Evolution Soccer 2: PES geht in die 2te Halbzeit - Leser-Test von ThoRsten
Konami versucht auch dieses Jahr wieder, sich gegen die Konkurrenz - TIF 2003 und FIFA 2003 - durchzusetzen und Ihren ersten Platz auf dem Fußballthron zu verteidigen. Vor allem in Sachen Realismus konnte sich der Vorgänger von Pro Evolution Soccer 2 einen Namen machen, klar dass man an dem Gameplay im Grunde also nicht geändert hat. Die elf Kicker steuern sich in bewährter ISS/PES-Steuerung über den Rasen, was einem ohne viel Schnickschnack die schönsten Spielzüge ermöglicht. Auch Spielmodis gibt es keine Neuen - bleibt die Frage: Was ist neu?

Hier wären zunächst einmal die neuen Animationen aufzuführen, beim Dribbeln, Freistöße schiessen oder laufen. Das ganze wirkt nun viel flüssiger und sieht dazu noch richtig gut aus. Außerdem wurde die KI von Schiedsrichter und Torwart überarbeitet. Der Schiedsrichter pfeift nun auch, wenn einer ihrer Spieler am Trikot des Gegners zieht, auch erkennt er gefährliches Spiel. Alles in allem pfeift der Schiedsrichter vor allem öfter, so gibt es nun öfters auch mal Elfmeter, die im Vorgänger eher eine Seltenheit waren. Allerdings scheint es, dass er dafür leider die passive Abseitsregelung wieder vergessen hat - sehr schade.
Die Torhüter wirken nun auch viel realer als noch im Vorgänger - wo es im Grunde genommen nur 2 Möglichkeiten gab: Entweder er hatte den Ball oder er hatte ihn nicht - nun lässt der Keeper auch mal Bälle fallen/klatscht sie nach vorne ab.

Einen weiteren Pluspunkt erntet PES2 mit der überarbeiten Grafik. Zwar kann man auf den ersten Blick, bis auf die neuen Animationen, keinen großen Unterschied zum Vorgänger in der Spielansicht erkennen, doch hat sich einiges bei den Nahaufnahmen getan. Die Spieler ähneln ihren realen Vorbildern nun fast wie ein Haar dem anderen. Es ist ein leichtes z. B. einen Bernd Schneider zu erkennen, auch wenn der Name nicht eingeblendet ist.
Das Dribbeln gestaltet sich nun auch viel komfortabeler - natürlich kann man trotzdem nicht immer jeden Spieler ausspielen - aber es ist vereinfacht worden. So kann man nun z. B. den Torwart mit einer Finte sehr leicht austricksen und danach mit dem Ball ins Tor laufen.
Außerdem reagieren die Spieler nun viel schneller auf Ihre Kommandos, so können Pässe, kurz bevor der Gegner mit seinem Angriff droht, gespielt werden oder man entscheidet sich für eine Drehung, läuft noch ein paar Meter aufs Tor zu und schießt dann. Trotzdem gibt es nicht oft 'Torefluten' wie bei FIFA 2002 - der Computergegner reagiert so intelligent wie er nur kann und setzt alles daran Sie davon abzuhalten ein Tor zu erzielen.

Des weiteren ist das Spielen zu acht nun über 2 Multitaps möglich. Außerdem wurden die Nationalmannschaften auf 64 Teams, die Vereinsmannschaften auf 40 aufgestockt.

Mühevoll wurde vor allem der Trainingsmodus überarbeitet, so steht einem nun zusätzlich noch das 'Umbro Pro Training Centre' zur Verfügung. Hier zeigen Sie was Sie können und 'jagen' quasi nach Punkten. So müssen Sie Ihr Können im Dribbeln, Ballbesitz, kurz und manuellem Passspiel, Freistoß, Freistoß als Hoherpass, sowie dem 'Challenge King' beweisen. Zu Beginn werden Sie mit einer Einleitung auf Ziel des Wettbewerbs hingewiesen, danach wählt man den Spieler mit dem man es versuchen möchte und dann geht es los. So müssen Sie z. B. beim Dribbeln in einer bestimmten Reihenfolge durch die Hütchen dribbeln, dabei darf allerdings keines zu Fall kommen, sonst haben Sie die 'Prüfung' nicht bestanden. Danach folgt ein Eintrag in die Highscore Liste, sowie ein Bonusfeature für die Meister-Liga, falls Sie über 1000 Punkte bekommen. Im Challenge King müssen Sie dann noch die vorangegangenen Wettbewerbe hintereinander bestehen - am Ende zählt die Punktzahl aller zusammen.

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