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Prisoner of War: Das Gefangenenlager! - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder Prisoner of War: Das Gefangenenlager! - Leser-Test von Ultraschall
Es gibt ja Herrsteller von Videogames, die sich immer wieder mit einer Grundlage der Zeitgeschichte beschäfftigen und das Thema des Krieges für ihre Spiele nutzen. So auch die Firma Codemasters, die für ihr neustes Werk ein Kriegsgefangenenlager als Vorlage zu "Prisonar of War" genommen hat. Die Vorgeschichte zu diesem Spiel ist daher sehr schnell erzählt:

In diesem Spiel landet euer Held in den Wirren des 2. Weltkrieges in einem deutschen Kriegsgefangenenlager, denn bei einem Aufklärungsflug wird er mitsamt Maschine und Kopiloten vom Himmel geholt. Mit dem Fallschirm kann sich euer Held in letzter Sekunde retten und segelt prompt in die Hände der deutschen Wehrmacht. Somit landet euer Held, wie es früher bei den Deutschen so üblich war, in einem Lager für Kriegsgefangene.
Nun liegt es an euch, aus dem Camp so schnell wie nur möglich zu entkommen, um wieder nach hause zu gelangen. Damit euer Plan nicht von beginn an zum Scheitern verurteilt ist, müßt ihr euch natürlich gründlich Vorbereiten und bei den Wächtern mit höchster Diskretion euren Weg in die Freiheit finden.
Dabei ist das Leben im Lager von dem deutschen Wachpersonal auf die Sekunde genau durchorganisiert. Das heißt für euren Helden sich zum Morgenappell einzufinden, das Frühstück zu sich zu nehmen, sich sportlich zu betättigen und am Abend wieder seine Barrake aufzusuchen. In jedem dieser Bereiche darf sich euer Held frei bewegen und ab und an ein Gespräch führen. Solltet ihr aber diese eingerenzten Areal unvorsichtigerweise verlassen und euch in Bereiche begeben, indenen ihr nichts zu suchen habt, werdet ihr verhaftet oder im schlimmsten Falle sogar erschossen. Im Falle einer Verhaftung verbringt euer Held eine ganze Nacht in Einzelhaft. Wird er aber erschossen, und das ist das Komische in diesem Spiel, erwacht er schließlich drei Tage später auf der Krankenstation, ohne dass das Game euch einen "Game Over" bescherrt. Einzig und alleine die gesammelten Gegenstände, die ihr im Verlaufe eurer Flucht gefunden habt, sind damit verschwunden.
An diesem Punkt kommen dann eure Mitgefangenen ins Spiel, denn im Lager selbst blüht der Schwarzmarkt für Informationen über das Gefangenenlager selbst, die nur durch Tauschware zu bekommen sind. Das gleiche gilt auch für Hilfsmittel und sogar für direkte Hilfestellung bei eurer Flucht.
Also, wenn ihr nicht gerade direkt eure Flucht vorbereitet, müßt ihr nebenher für eure mitgefangenen Kameraden noch einige Aufträge erfüllen. So seid ihr eigentlich ständig im Lager unterwegs und versucht an Gegenstände zu kommen, die vielleicht einer eurer Kollegen brauchen könnte. Dabei könnt ihr im Grunde nichts falsch machen. So habt ihr schließlich nur mit Dingen zu tun, die unmittelbar etwas mit dem eigentlichen Spiel zu tun haben, denn mit etwas anderm dürft ihr euch im Grunde nicht beschäfftigen. Auch die Kommunikation mit den anderen Inhaftierten ist ziemlich eintönig und so sucht man wirkliche Rätzeleinlagen in diesem Spiel mitunter vergeblich.
Eigentlich geht es im Grunde für euch nur darum, von den Wachen unbemerkt etwas zu holen oder etwas zu sabotieren, was das Lager anbetrifft, bevor beim Morgen- oder Abendappell durchgezählt wird. Um an den Wachen dabei unbemerkt vorbei zu kommen, habt ihr im Spiel verschiedenste Möglichkeiten dies zu bewerkstelligen. Durch Steinwürfe oder Klopfen könnt ihr deren Aufmerksamkeit in eine andere Richtung lenken und ab und an kann auch Schuhcreme im Gesicht hilfreich sein. Gerade dieser Trick mit der Schuhcreme sollte in der Nacht von euch verwendet werden, damit ihr unbehelligt durch das Lager schleichen könnt.

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