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Prisoner of War: Auf der Flucht - Leser-Test von The Mole


1 Bilder Prisoner of War: Auf der Flucht - Leser-Test von The Mole
Wir alle kennen die geschichten aus dem zweiten Weltkrieg. Das Deutsche Reich hatte damals viele Arbeits-, Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager. Ein Albtraum vieler Menschen dürfte sein Insasse in einem solchen Lager zu sein. Dieser Albtraum wird nun war - zumindest in Codemasters Prisoner of War.

Man kann durchaus sagen, dass an dieses Game hohe Erwartungen waren, die meiner Meinung nach mehr als erfüllt worden. Trotzdem stehen viele diesem Metal Gear sehr ähnlichem Spiel kritisch gegenüber, obwohl es viel anspruchsvoller und spannender ist.

Für tausende von britischen und amerikanischen Fliegerpiloten war der Krieg schon vor 1945 zu Ende. Nachdem sie hinter den Linien der Achsenmächte abgeschossen und gefangen genommen worden waren, blieb ihnen nichts weiter übrig, als auf die Befreiung zu warten. Fortan mussten sie in einem Stalag Luft Gefangenenlager schmachten.
Dank der Bestimmung der genfer Konvention ging es den gefangenen Offizieren relativ gut. Sie hatten Unterkünfte und Lebensmittel; Rot-Kreuz-Pakete mit Gebrauchsartikeln und kleinen Annehmlichkeiten wurden verteilt und ihre einzige Pflicht bestand darin täglich zweimal zum Appell anzutreten.
Trotzdem war es für sie unerträglich in gegnerischer Hand zu bleiben, während ihre Kameraden für die Befreiung Europas kämpften und starben. Daher machte es sich jeder Einzelne zur Pflicht, auf ein Ziel hinzuarbeiten- die Flucht. Im laufe des Zweiten Weltkriegs wurden hunderte von Fluchtversuchen unternommen. Menschliche Erfindungsgabe und Initiative brachten die unglaublichsten Pläne hervor, von denen ungeahnt viele erfolgreich waren. Egal ob Tunnel, Verkleidungen, Verwirrungs- und Täuschungstaktiken wurden verwandt um solche Fluchtversuche zu unternehmen.
Viele Leute wurden auf der Flucht erschossen oder wieder geschnappt. Andere glückliche haben es aber geschafft. Einer von ihnen ist Captain Lewis Stone.
Er wurde gefangen genommen und in ein lager geschickt. Nach kurzer Zeit ist euch die lagerroutine klar und ihr wisst, dass ihr hier raus müsst. Ihr habt nun die Aufgabe einen Fluchtplan zu schmieden. Und ihr müsst vereiteln, was die Achsenmächte vorhaben.
Die Story ist nicht nur sehr authentisch, sondern auch sehr spannend und gut. So muss das sein!!!

Spielerisch ist dieses Game etwas an Metal Gear Solid angelehnt. Dies bezieht sich allerdings nur auf den Aspekt des unentdeckt bleibens. Ihr müsst nämlich aus den Lagern fliehen und dürft dabei nicht erwischt werden. Auf Action müsst ihr allerdings komplett verzichten. Wer Schussgefechte oder Schlägereien haben will wird an diesem Game nicht mal kurze für Zeit seine Freude haben.

Grafisch gibt sich das Spiel zwar nicht schlecht, aber umhauen oder beeindrucken tut es nicht annähernd. Die Lager sehen zwar ziemlich trist aus, aber stecken voller Details. Gleiches gilt für den rest der Grafik. Auf einem Standbild sieht alles noch sehr gut aus. Viele Details, realistische Texturen und, und, und. In Bewegung ist es nicht mehr ganz so toll. Zwar läuft das Game flüssig und die Animationen sehen gut aus, aber trotzdem. Wenn die Figuren sprechen sieht dies sehr obskur aus. Da man aber auf so etwas hier angewiesen ist, ist das hier recht schwer wiegend. Ausserdem gibt es keine Effekte oder auch keine Lichtspiele, nur halt Taschenlampen und Leuchter, was aber normal ist. Ausserdem sehen die Lager von den Grafiksets aus her recht gleich aus und somit wird es etwas langweilig in dieser Hinsicht. Trotzdem sind es noch 7 Punkte.

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