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Primitive Wars im Gamezone-Test


1 Bilder Primitive Wars im Gamezone-Test
"Primitive Wars" darf man getrost in die Warcraft Schublade stecken mit diversen Anleihen bei "Age of Empires". Zur Auswahl stehen "die Barbaren", "die Elfen", "die Tyranos" und "die Dämonen", welche allesamt ziemlich verschiedene Eigenschaften besitzen. Wie bei Spielen dieser Art bekannt, besitzt jedes Gebäude eine bestimmte Aufgabe und kann nur bestimmte Kämpfer herstellen oder deren Eigenschaften durch den Zukauf von Forschung verbessern. Dabei halten sich die Anzahl der Gebäude in Grenzen und erreichen auf keinen Fall AOE Niveau. Ebenso gibt es wesentlich weniger Einheiten als in erwähntem Pendant. Der Schwerpunkt dieses Games liegt somit in der Taktik wie man entsprechende Einheiten einsetzt sowie in der fest eingebundenen Story. In ihr wird die Geschichte von "Primitive Island" erzählt, welches nach langen und grausamen Kriegen endlich zu einem verhältnismäßigen stabilen Frieden gelangte. Mit dem Tod des Patriarchen Ruwataa allerdings ist dieser Gefährdet und die Gewalt beginnt wieder zu regieren. Je nachdem für welches Volk man sich entschieden hat, gibt es diverse Kampagnen zu bestehen.

Die Grafik entspricht gehobenerem Niveau bietet allerdings nur bekannte Kost. Die Gebäude sind schön detailliert und passen gut in die Umgebung. Die Figuren sind ebenfalls gut designt allerdings stimmen die Größenverhältnisse nicht ganz, so dass einige deutlich über die Gebäude ragen. Die Animationen bestehen einfach aus mehreren hintereinander abgespielten Standbildern, was im Kampf etwas billig aussieht.

Die Soundkulisse passt gut zum Spiel, ebenso die dokumentierenden Stimmen welche zu jeder Kampagne die Einführung erzählen. Geradezu witzig ist aber das Gegrunze der Barbaren, welches für manchen Lacher sorgt.

Wer schon andere Strategiespiele gespielt hat kommt mit der Bedienung von "Primitive Wars" schnell zurecht. Die Eigenschaften der Häuser werden in der Menüleiste sichtbar wenn man es anklickt, ebenso bei den Einheiten, welche selbstverständlich zu Gruppen zusammengefasst werden können.

Zusammenfassend darf man "Primitive Wars" als gelungenes Echtzeit-Strategiespiel mit einer Vergleichweise geringen Anzahl an Gebäuden und Einheiten dafür umso tiefgreifenderer Story bezeichnen. Damit siedelt sich dieses Game unter den vielen durchschnittlichen Strategiespielen dieses Genres ein ohne besonders aufzufallen.

Primitive Wars (PC)
  • Singleplayer
  • 6,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 6/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 7/10 
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