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Pokémon Stadium: Begeisterte Pokémon Fans - Leser-Test von solid snake 2002


1 Bilder Pokémon Stadium: Begeisterte Pokémon Fans - Leser-Test von solid snake 2002
POKÉMON STADIUM

Als im Jahre 1999 der Pokémon Boom durch die Serie und die extrem erfolgreichen Editionen rot und blau richtig ausbrach, war klar, dass es nicht mehr lange dauern könnte, bis die kleinen Monster den Weg auf den Nintendo 64 finden würden. Und so war es dann auch kurz darauf soweit: Pokémon Stadium erschien nach langer Wartezeit auch in Deutschland, und es hatte gleich etwas neues mit dabei: Das Transfer Pak! Mit diesem konnte man seine Pokémons von den Game Boy Versionen in das Spiel übertragen und mit ihnen auch in 3D Kämpfen an den Start gehen. Durch diese zusatzbeilage erhöhte sich der Kaufpreis allerdings auf 149DM.

Startet ihr das Spiel, so kommt ihr zu einem Auswahl Bildschirm. Hier könnt ihr direkt in einen Kampf einsteigen, ohne sich selbst die Pokémons auszusuchen oder irgendwelche andere Einstellungen zu tätigen. Des weiteren könnt ihr in das eigentliche Hauptmenü gehen, in dem euch dann die unterschiedlichen Spielmodi zur Verfügung stehen.

Zum einen gibt es da die Arena, in der sämtliche vier Turniere im K. O. -System ausgetragen werden. Die Turniere unterscheiden sich in den unterschiedlichen Leveln der Monster. So gibt es eigene Cups für Pokémon bis Level 15 bis hin zu einem Cup mit unbegrenztem Levelwert. Zu beginn eines solchen Turnieres sucht ihr euch sechs Monster für das gesamte Turnier aus, von denen dann immer drei in einem Kampf eingesetzt werden. Schafft ihr es, ohne Verlust eines Pokémons durch einen Kampf zu kommen, so erhaltet ihr ein Extra-Leben (Continue).

Ein anderer Modus ist die "Endgegner Burg", in der ihr sämtliche Arenaleiter aus den Gmeboy teilen bekämpfen müsst. Hierzu benutzt ihr dann am besten auch die Monster, die ihr selbst auf dem Game Boy grossgezogen habt, denn ansonsten ist die Lage hoffnungslos.

Neben dem normalen Kmpf, in dem ihr mit bis zu 4 Spielern gegeneinander antreten könnt oder auch alleine trainieren könnt, gibt es noch diverse Mini-Games. Diese sind, vor allem im Multiplayer, sehr spassig und erhöhen die Gesamtspelzeit enorm. In den insgesamt 9 Spielchen müsst ihr zum Beispiel mit einem Elektro Pokémon Strom erzeugen, was ihr durch wildes drücken auf den angegebenen Knopf erreicht. Oder ihr müsst euch eine Tastenkombination merken und sie dann richtig eingeben.

Nun aber zur technischen Seite von Pokémon Stadium. In Sachen Grafik ist das Spiel auf einem, für N64 Verhältnisse, sehr hohem Level. Die Figuren sind sehr schön dargestellt und auch die Kampfanimatonen sehen prächtig aus. Leider hängt der Sound der tollen Grafik etwas hinterher. Zwar gibt es einen deutschen Kommentator für die Kämpfe, jedoch wiederholt er sich so häufig, das man ihn am liebsten astellen würde, was jedoch nicht möglich ist. Ansonsten gibt es ab und an mal ein paar Geräusche der Monster, aber das war es dann auch schon in Sachen Sound.

Insgesamt ist Pokémpon Stadium aber genau das, was man sich von dem Game erwartet hat: Für alle Fans super, ansonsten aber kein Plichtkauf. Wer auf Rundenbasierte Kämpfe steht, der sollte auch zugreifen, und auch für die Multiplayer Party ist das Spiel gut, dank der Mini-Games. Für alle anderen gilt: Lieber das Geld in einen abwechslungsreicheren Titel stecken, der dazu mehr vom Spiler fordert, denn insgesamt ist das Spiel doch sehr leicht.

Negative Aspekte:
auf Dauer langweilig

Positive Aspekte:
Minigames, gute Grafik

Infos zur Spielzeit:
solid snake 2002 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 7/10
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