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Pokémon Snap: künstlerische Freiheit - Leser-Test von fabomat


1 Bilder Pokémon Snap: künstlerische Freiheit - Leser-Test von fabomat
Pokémon Snap

Nachdem Pokémon Stadium den Startschuss für Pocket Monster Spiele auf dem N64 gegeben hat, kommt hier ein weitaus innovativerer Ableger.
In Pokémon Snap fängst du die schnuckeligen Tierchen nämlich nicht mehr, sondern hast die Möglichkeit sie zu fotografieren. Die Bewegungsmöglichkeiten sind zwar arg eingeschränkt, dadurch dass du auf einer festen, vorgelegten Route fährst, aber da das Spielprinzip mit Absicht einfach gehalten ist und mit freier Bewegungsmöglichkeit wohl auch zu kompliziert wäre, ist Kritik unangebracht.
Die Steuerung im Überblick:
Das Gefährt bewegt sich von alleine, aber man kann mit R beschleunigen.
Mit a wirfst du einen Apfel, der Pokémon anlogt und über den sich die Tierchen immer riesig freuen und mit b schmeißt du Rauchbomben, mit denen du so manches Faule Viech auf Trab bringen kannst.
Das Wichtigste: Mit Z bringst du die Kamera in Position. Du musst nun weiter Z gedrückt halten und kannst jetzt mit a ein Foto schießen. Bedenke, dass dein Film pro Runde nur 60 Fotos fasst! Zu sparsam solltest du allerdings auch nicht mit dem Film umgehen, da deine Fahrt manchmal viel zu fix zuende ist und du noch so tolle Fotos hättest machen können.
Es gibt insgesamt 7 Strecken. Strand, Tunnel, Vulkan, Fluss, Höhle, Tal und das Extra-Level Farben Wolke, auf denen man über 50 Pokémon fotografieren kann. Leider sind nicht alle 150 (bzw. 250 J) dabei, aber so bleibt wenigstens Platz für Verbesserungen in einer Fortsetzung (ist doch klar).
Die Grafik ist recht schön; orientiert sich stark an Pokémon Stadium. Die Animationen sind natürlich noch mal ne Ecke süßer als in PS und die Pokimonsis, freuen sich teilweise auch lauthals über leckere Äpfel. Pluspunkt für Sound. Die Musik ist wie erwartet sehr neutral. Plätschert vor sich hin, stört aber nicht.
Wie schon gesagt ist die Steuerung sehr einfach gehalten und der schnelle Einstieg ist garantiert. Aber das heißt nicht gleich, dass die Langzeitmotivation fehlt. Seltsamweise macht es tierisch Spaß immer wieder die gleichen Strecken zu durchfahren, nur um noch bessere Fotos zu machen. Die werden von Professor Eich bewertet. Die besten Wertungen sackt man dabei für Pokémon in voller Größe ein, die am besten noch gerade sehr fröhlich sind, denn eine schöne Pose ist sehr wichtig! Aber das wahrscheinlich wichtigste ist die Genauigkeit. Das Monsterchen muss nämlich wenigstens annähernd in der Mitte sein, damit die Punktzahl verbessert und die Bewertung nicht abgebrochen wird. Extrapunkte gibt es für gleiche Pokémon Spezies auf dem Bild und ganz besonders eindrucksvolle und seltene Posen. Und genau diesen Hammerbildern hinterher zu jagen macht extrem viel Spaß, fordert aber auch einiges an Engagement .
Witzig ist auch, dass man manchmal aus Versehen Fotos macht, die zwar von der Bewertung her völlig unbrauchbar sind, die aber trotzdem total genial aussehen. Z.B. beeindruckende Landschaftsaufnahmen oder lustige Crashs von Pokémon. Dafür gibt es aber zum Glück das Fotoalbum, wo man alle Fotos, egal was für schlechte Bewertungen sie bei Prof. Eich erreichen würden, reintun kann. Alleine mit Fotoalbumsortieren habe ich mehrere Stunden zugebracht! ;)
Noch was: Obwohl es keinen richtigen Multiplayermodus gibt, ist das Spiel durchaus Freundeskreis tauglich, wenn man sich immer abwechselt.
Insgesamt überraschend spaßig, abwechslungsreich und auf jeden Fall innovativer als Pokémon Stadium!

Negative Aspekte:
Nicht alle Pokémon

Positive Aspekte:
Neue Spielidee, die auch richtig paß macht!

Infos zur Spielzeit:
fabomat hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    fabomat
  • 8.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 10/10
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