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Planetside - Neues Interview und Screenshots


1 Bilder Planetside - Neues Interview und Screenshots
Bereits für Ende 2000 war von Sony Entertainment die Veröffentlichung von Planetside angekündigt worden. Kürzlich wurde die Veröffentlichung dieses First-Person-Shooters, der nur online spielbar sein wird, auf Anfang 2003 verschoben. Auf Gamespot gibt es jetzt ein neues Interview mit dem Produzenten Dave Georgeson, der Neuigkeiten zum Stand der Entwicklung, einigen Gameplaydetails und den Hardwarevoraussetzungen nannte. Außerdem gibt es auf der in der Quelle genannten Seite sechs aktuelle Screenshots zu bewundern.

Planetside spielt in einer fernen, von Kriegen bestimmten Zukunft . Hunderte von Spielerteams werden in einem andauernden Kampf um Territorien und feindliche Basisstationen kämpfen. Insgesamt werden drei unterschiedliche Großmächte um die Vorherrschaft auf der Welt kämpfen. Jedes dieser Emperien wird über verschiedene schwere Waffen mit individuellen Stärken und Schwächen, sowie speziellen Fahrzeugen verfügen. Allerdings soll es auch eine Reihe von Gegenständen geben, die allen drei Fraktionen zur Verfügung stehen werden.

Jeder Spieler wird im Laufe der Kämpfe und durch die Zerstörung von feindlichen Gebäuden Erfahrungspunkte sammeln. Diese Erfahrungspunkte müssen anschließend in so genannte "Zertifikate" umgetauscht werden, die es dem Spieler erlauben sollen, bestimmte Waffen und Rüstungen zu tragen, neue Fahrzeuge zu steuern oder besondere Fähigkeiten zu erlernen. Es wird jedoch sichergestellt sein, dass kein Spieler jemals in der Lage sein wird alles zu lernen. Vielmehr werden sich die Spieler auf bestimmte Fähigkeiten spezialisieren müssen. Es wird daher zu Beginn des Spieles auch keine Klassen geben, vielmehr entscheidet der Spieler durch den Erwerb der Zertifikate, ob er zum Beispiel ein Experte für schwere Waffen, ein Scharfschütze, ein Pilot oder ein verdeckt arbeitenden Kopfgeldjäger wird.

Stirbt ein Spieler im Spiel werden im dafür keine Erfahrungspunkte abgezogen werden, sondern er verliert lediglich alle Ausrüstungsgegenstände, die er in seinem Inventory aufbewahrt hat. Diese Gegenstände verbleiben beim toten Körper und können von anderen Spielern geplündert werden.

Zu Beginn werden Fahrzeuge nicht upgradbar sein, allerdings wollte Georgeson dies für ein späteres Addon nicht gänzlich ausschließen. Auch ein eigenes Haus - wie in einigen anderen Onlinespielen - werden die Spieler nicht beziehen können, da der Schwerpunkt des Spieles ausschließlich auf den Kämpfen liegen soll. Zu dem Waffenarsenal und den Möglichkeiten diese eventuell selbst verbessern zu können, wollte der Entwickler im Interview leider noch keine Informationen verraten.

Für Planetside wird der Spieler eine monatliche Gebühr an Sony Entertainment zahlen müssen, über deren Höhe im Interview aber noch nichts verraten wurde. Nach Aussagen von Georgeson wäre es nicht möglich ein Spiel dieser Größenordnung, das ständig von tausenden von Spielern bevölkert wird, kostenlos anzubieten. Das Spielen von Planetside verlangt eine Highend-PC-Ausstattung: Eine CPU mit 1 GHz (1,7 GHz empfohlen (!)), 512 MB RAM und mindestens eine GeForce2 mit 64 MB VRAM. Laut Georgeson wird Planetside außerdem die speziellen Features einer GeForce4 unterstützen.

Nach Auskunft von Georgeson macht das Spiel trotz der erheblichen Releaseverschiebung gute Fortschritte in der Entwicklung. Auf der E3 in Los Angeles wird man der Öffentlichkeit eine Reihe von Kontinenten, fünf Fahrzeugtypen, alle drei Großmächte und einige Waffen vorstellen. Man wird das Spiel dort bereits live spielen können. Wer mehr zum Spiel erfahren möchte, sollte sich auch auf der offiziellen Homepage unter http://planetside.station.sony.com/ umschauen.

Beluviuss Meinung:
Ich bin mir nicht sicher inwieweit sich Planetside auf dem Markt wird durchsetzen können. Die Konkurrenz durch kostenlos online spielbare Ego-Shooter wie Counterstrike Medal of Honor usw. dürfte es für Sony nicht leichter machen eine ausreichende Zahl von Spielern zu gewinnen. In jedem Fall wird Plantside deutlich mehr bieten müssen, als die genannten Shooter, und dies sowohl grafisch als auch spielerisch.

Quelle: gamespot.com

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