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Planet der Affen: Affiges Spiel - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Planet der Affen: Affiges Spiel - Leser-Test von axelkothe
Basierend auf dem Science Fiction – Klassiker präsentiert Ubi Soft ihren aktuellsten Game Boy Advance-Titel: Planet der Affen. Ob das Spiel auch das Zeug zum Klassiker hat, erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest...

Ihr, der Raumfahrer Ben, müsst einen verschollenen Kollegen retten. Dieser ist auf einem Planeten gelandet, auf dem die Affen an der Macht sind und die Menschliche Bevölkerung des Planeten unterdrücken. Nur mit dem ausgerüstet, was ihr auf dem Planeten findet, macht ihr euch also auf den Weg.

Planet der Affen erinnert vom spielerischen her an Klassiker wie Flashback, Prince of Persia und auch Tomb Raider (GBC). Wer diese Titel kennt, weiß, was ihn bei Planet der Affen erwartet: Ihr springt über weite Schluchten, zieht euch an Klippen hoch und bekämpft ab und zu einen Gegner. Das macht ihr mit einer Anzahl verschiedener Waffen, die ihr unterwegs findet. Da wären zum Beispiel Messer, Pistole und Gewehr, wobei die beiden Schießprügel auch mit Munition versorgt werden müssen.

Die Steuerung des Spiels gestaltet sich etwas komplizierter als man es zunächst vermuten mag. Mit den L- und R-Tasten scrollt ihr durch euer Inventory, das am oberen Bildschirmrand gezeigt wird. Ist das gewünschte Objekt herausgehoben, kramt ihr es mit der B-Taste aus dem Rucksack. Jetzt ist es auch in der Hand eurer Spielfigur zu sehen, und ihr könnt es mit der A-Taste einsetzen. Braucht ihr es nicht mehr, steckt ihr es mit der B-Taste weg. Das ist auch nötig, denn nur dann könnt ihr mit der A-Taste springen, um auf eine höhere Ebene zu gelangen, oder über einen Abgrund zu springen. Ansonsten könnt ihr noch in die Hocke gehen und so geduckt kriechen, oder eine schnelle Rolle ausführen. Um einen Gegenstand aufzunehmen, müsst ihr ebenfalls in die Hocke gehen, die Waffe wegstecken und die A-Taste drücken.

An Gegenständen gibt es neben den schon erwähnten Waffen und Munition noch in jedem Level zehn Fahnen. Findet ihr alle Fahnen eines Levels, erhaltet ihr ein Erste-Hilfe Paket, mit dem ihr eure Lebensenergie im nächsten Level auffrischen könnt. Apropos Lebensenergie: Diese könnt ihr nicht nur bei Kämpfen mit den Primaten oder anderen Gegnern verlieren sondern auch, wenn ihr zum Beispiel aus zu großer Höhe springt oder fallt. Sofortigen Tod bedeuten Spießgruben was bedeutet, dass ihr den Level noch mal von vorne angehen dürft. Eine Beschränkung der Leben gibt es übrigens nicht.

Technik:
In Sachen Grafik und Sound kann Planet der Affen überzeugen. Vor allem die Animation des Helden ist gelungen, die Grafiken sind schön gezeichnet. Nicht verstecken muss sich auch die Musik, denn sie klingt schön bedrohlich und passt also gut zur Stimmung des Spiels.
Auch die Steuerung ist gut, denn euer Ben reagiert auf die Kommandos schnell und Präzise.

Axels Meinung:
„Wow, das sieht ja gar nicht so schlecht aus“, das war mein erster Gedanke als ich Planet der Affen das erste mal in meinen Modulschacht befördert hatte. Doch dann kam auch die große Ernüchterung: Die Levels sind zwar optisch schön, aber spielerisch total langweilig gestaltet. Andauernd gilt es auf irgendwelche Hindernisse, Ebenen oder ähnliches zu klettern, nur um dann sofort wieder auf der anderen Seite herunterzuspringen. Dabei nervt dann vor allem die umständliche Steuerung, weil man ja immer die Waffe wegstecken muss, um zu springen und Gegenstände aufzuheben. Warum kann man die Gegenstände nicht einfach durch drüberlaufen einsammeln? Als weiteres Ärgernis sehe ich die Kämpfe mit den Gegnern. Den erstens sind diese Strohdumm und laufen nur auf ihren vorgegebenen Wegen. Erst wenn man als Spieler diesen Weg betritt, bemerkt euch der Primat. Zweitens sind die Kämpfe dank, mal wieder der Steuerung, unnötig schwer, denn wenn sich ein Affe auf einer kurzen Plattform befindet muss man sich zunächst ohne Waffe hochziehen, und diese dann per B-Knopf aktivieren. Bis dahin hat euch der Primat natürlich schon lang entdeckt und schlägt auf euch ein. Drittens sind die Schusswaffen im Nahkampf völlig unbrauchbar, da der Schuß offensichtlich erst hinter der Affen abgefeuert wird, und ihn deswegen nicht verletzt. Hier müsst ihr also auf das Messer zurückgreifen. Da ihr aber zum Waffenwechsel erst wieder die aktuelle Waffe einstecken und dann die neue per B-Knopf wieder auspacken müsst, solltet ihr euch schon vor dem Kampf entschieden haben...
Wie ihr euch schon denken könnt, kann ich nicht viel positives an Planet der Affen gefunden und möchte somit von einem Kauf abraten! Wer dennoch Interesse hat, sollte es wenn möglich bei einem Händler etwas ausführlicher probespielen.

Negative Aspekte:
Kein Spielfluß, schlechtes Leveldesign, dumme Gegner, nervige Steuerung, Schußwaffen im Nahkampf unbrauchbar

Positive Aspekte:
Sehr gute Grafik, guter Sound

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 5.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 4/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 3/10
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