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Pizza Connection 2: Pizza Weißwurst SPEZIAL - Leser-Test von photographiker


1 Bilder Pizza Connection 2: Pizza Weißwurst SPEZIAL - Leser-Test von photographiker
Wem Standard-Pizzen zu langweilig sind oder wer öfter an den Möbeln seines Stamm-Restaurants etwas auszusetzen hat – sich den Kontakt mit dem virtuellen Gewerbeamt oder Arbeitsamt nicht im geringsten vorstellen kann, sollte zu „Pizza Connection 2“ greifen. Der dritte Teil dieser Wirtschaftssimulation vereint dabei die beiden Vorgänger - wurde umfangreicher und ansehnlicher. Dank der verschiedenen Auswahlmöglichkeiten, sei es ein bestimmtes Spiel-Ziel – die Fortsetzung einer angefangenen Strategie oder eben nur aus Spass, ist die Intensivität des Spiels frei wählbar. Das Hauptziel des Spiels ist jedoch immer das Selbe - man mietet ein Restaurant in möglichst optimaler Stadtlage, richtet dieses ein – sucht Arbeitskräfte und verkauft Pizzen. Das klingt so simpel oder? Kann es einerseits auch sein – wobei andererseits die Konkurrenz nicht schläft - mit unfairen Mitteln euer Personal abwirbt oder eben mit anderen Nettigkeiten euer Geschäft zu zerstören versucht. So werden Ungeziefer, Stinkbomben oder gar das Gesundheitsamt als Kampfmittel eingesetzt. Alles beruht natürlich auf Gegenseitigkeiten wobei der Satz „Konkurrenz belebt das Geschäft“ Programm ist und sehr unterschiedlich verstanden werden darf.

Was haben die Einwohnerzahl und die Systemkonfikuration gemeinsam?
Die Zahl der Einwohner ist frei einstellbar - wobei die Tatsache, dass jeder in der virtuellen Stadt herum laufende Mensch verfolgt und analysiert werden kann, den Prozessor des Rechners richtig beansprucht. Schließlich bewegt sich alles was ein virtuelles Lebewesen aus macht. So unterscheiden sich Berufsverkehr und nächtliches Treiben ebenso wie das Belegen der Bildschirm großen Pizzen und detaillierten Darstellung von Innenräumen. Ein PII mit 266 Mhz sollte hier schon vorhanden sein, wobei ein schnelleres System automatisch mehr Spass bereitet und auch keine störenden Ruckler verursacht.

Aller Anfang ist schwer.
Habt ihr das erste Restaurant gemietet (Mietpreis und Standort beachten), beginnt auch schon der Stress. Es gilt diese Räumlichkeit einzurichten, wobei nicht nur die Farbe der Möbel sondern auch die Qualität der selben den Zuspruch eurer künftigen Gäste beeinflußt. Sehr Preis-intensiv kann auch die Wahl der verwendeten Backofen, Heizung und sonstige Innenaustattung sein. Wem das zu schwierig ist, kann dieses Managment auch an den Computer übergeben. Ein echter Geschäftsmann macht natürlich alles selbst, dieser wird zu dem von einer netten Stimme auf dem Laufenden gehalten. So werden zum Beispiel Post-Eingänge oder eben mangelnde Einrichtung über den Lautsprecher des Computers mitgeteilt.

Übersicht ist alles.
Angefangen bei der Übersichtskarte der Stadt, die detaillierte Stadtinformation - welche nicht nur die Einwohnerzahl sondern auch die bevorzugten Pizza-Zutaten der Einwohner frei gibt, bis zur Filial-Information (Personal, Einrichtung, Speisekarte, Bilanz über Einnahmen und Ausgaben, Werbung, Anweisung des Managers) sowie dem Rezept- und Statistikmenü – ist der Informationsfluß schon erschlagend umfangreich. So lassen sich ausserdem die Bewohner mit einen Mausklick analysieren, die Gewohnheiten bzw. Geschmacksrichtungen eines jeden einzelnen heraus finden und Dank der über 80 Pizza-Zutaten passende Pizzen produzieren.

Erfolg macht nicht nur glücklich.
Der Erfolg eines gut gehenden Geschäftes macht natürlich Lust auf mehr. So könnt ihr euer Unternehmen durch weitere Eröffnungen expandieren und den Marktanteil erhöhen. Spätestens jetzt meldet sich die Konkurrenz mit Nettigkeiten – welche auch euch offen zugänglich sind. Dabei bildet das Verwüsten der gegnerischen Filiale und die damit verbundene Schutzgeldforderung nur den Anfang. Wer lieber die sanfte Tour bevorzugt, sollte ein paar nette Tierchen aussetzen und dann dem Gesundheitsamt einen Tipp geben. Kakerlaken sind zwar teuer - doch bei den Ordnungshütern total „beliebt“.

Persönliches Fazit:
Nicht nur der Umfang der Wirtschaftssimulation ist riesig – sondern auch die grafische Präsentation des Spiels. Während die Blickrichtung von schräg oben den ständigen Überblick gewehrt, geben auch die Passanten ihre momentane Verfassung in Form von akustischen oder optischen Einlagen bekannt. Auch wenn der dritte Teil des Spiels etwas angestaubt ist, sollte man einen Blick auf den Wühltisch wagen.

Negative Aspekte:
fast schon ZU umfangreich

Positive Aspekte:
Grafik, Präsentation, Langzeitmotivation

Infos zur Spielzeit:
photographiker hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 10/10
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