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Pitfall - The Mayan Adventure: Serious Sam: Second Encounter - Leser-Test von Boney


1 Bilder Pitfall - The Mayan Adventure: Serious Sam: Second Encounter - Leser-Test von Boney
Da uns schon das kroatische Programmiererteam Croteam mit dem ersten Teil von Serious Sam: First Encounter ein heiteres aber kurzweiliges Egoshooter präsentierte, bglückten sie uns ziemlich schnell mit der Fortsetzung Serious Sam: Second Encounter.
Jetzt mal einen kleinen Rückblick, nachdem "Serious" Sam Stone die Monsterhorden des Bösewichts Notorious Mental vor der Menschheit gerettet hat, macht sich Sam auf um das Grauen endgültig ein Ende zu setzen.
Dabei kappert er das mächtige und Riesenraumschiff bricht und drauf los zur Weltraumreise auf zum Planeten Sirius, dem Heimatplaneten seines Erzfeindes Mental. Doch was ist denn das? Ein kleiner Trupp vom quirligen Programmierergenies (das Croteam selbst) trudeln planlos im Weltall herum in einer pedalbetriebenen Touristenkutsche und steuern quitschvergnügt auf's Sam Schiff zu.
Das unausweichliche kann nicht ungeschehen gemacht werden, beide ungleichgroße Schiffe kollodieren zusammen und Sam muss auf der Erde notlanden.
Dabei stürzt Sam unkontrolliert mitten in die Bergregion des südamerikanischen Regenwaldes und plumpst selbst in ein tiefes Wasserloch.
Doch kaum wieder im trockenen stellt er nach wenigen Metern fest, dass er scheinbar nicht ganz alleine in der verlassen wirkenden Natur ist.
Neue riesige Monsterhorden von Mental, noch fieser und schlechtgelaunter als im ersten Teil, möchten sich über verdutzt guckenden Sam hermachen.
Aber nicht mit ihm, mit der gefundenen Motorsäge ist er der Herr der Lage und dreht das Spiess um..

Wieder ist Serious Sam unterwegs in alter Ballermanier wie man schon im ersten Teil gewohnt ist und mäht alles nieder was ihm nicht freundlich gestimmt ist.
Die Grafik hat zu sich zum Vorgänger verbessert und ist einfach bezaubernd ohne erstaunlicherweise dabei lahmer zu werden. Scharfe und wunderschöne Texturen, toll modellierte Gegner und Waffen, geschmeidig flüssige Animationen der Gegner. Es werden Gräser, Gebüsche, Gebirgskämme und Schluchten gezeigt soweit das Auge sehen kann, Lichtreflektionen, Sonnenblendung und tolle Partikeleffekte wo das Auge reicht, rundum eine toll erschaffene Atmosphäre.
Überaus detailiert und aus riesigen Entfernungen lassen sich die rasch anstürmenden Monsterhorden erblicken und mit der neuen Waffe der Sniper auf's Korn nehmen.
Schon wie im ersten Teil geizt das Spiel nicht vor lauter Gimmicks, so muss man auch wieder vor rollende Gesteine sich in Hinterheit bringen, halsbrecherisch über klapprige Hängebrücken laufen mit dem Indiana Jones-Song auf den Lippen. ;)
Der Hammer ist schon die Flexibiltät der Engine, da man an einigen Stellen der "normale" Weg an Mauer entlang geht und diese einfach Matrix-like hochlaufen lässt.
An Waffen und Gegner hat sich kaum was getan zum Vergleich mit dem Vorgänger, es ist einfach ein dumpfes Ballerspiel mit mächtig viel Fun!
Es ist einfach spassig mit einer Kanonnenkugel die Gegner umzubowlen oder von einem Stier hui!! meterweit durch die Gegner geschleudert zu werden.

Am meissten Spass macht das Spiel im Cooperate-Modus, das man im Netzwerk oder im Internet spielen, endlose Attacken von Monsterscharren die man gegenseitig vom Leib schiessen muss da sie von allen Richtugen kommen.
Eine willkommende Abwechslung zu den sonstigen team- und leistungsorientierten Multiplayerspielen, einfach ballern bis der Finger glüht und entspannen.
Aber es stehen auch die gewöhnlichen Multiplayer-Moden zur Verfügung wie man sie eigentlich kennt, doch jeden das seine.
Auch ist wieder ein Leveleditor mit im Lieferumfang der sich eindeutig in Sachen Bedienerfreundlichkeit von den bekannten Programmen wie Worldcraft unterscheidet.
In wenigen Schritten lassen sich Räume einen nach dem anderen setzen, beliebig texturieren und Lichtquellen hinzufügen ohne die Map dafür kompilieren zu müssen.


Das Spiel richtet sich wie schon der Vorgänger an Neulinge und Anfänger, die einfach nur Spass an der Sache suchen ohne dabei die halbe Tastaturbelegung auswendig lernen zu müssen.
Aber das schliesst die harteingesockenen Ballerspieler nicht aus, Click'n Enjoy!

Negative Aspekte:
Nicht allzu sehr anspruchsvoll

Positive Aspekte:
Wunderschöne Grafik, reine Ballerorgie, der Preis

Infos zur Spielzeit:
Boney hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Boney
  • 8.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 6.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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