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Pitfall - The Mayan Adventure: Düsteres Spiel - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Pitfall - The Mayan Adventure: Düsteres Spiel - Leser-Test von axelkothe
Auch bei Majesco Sales hat man gemerkt, dass der Game Boy Advance eine hervorragende Plattform für Umsetzungen von SNES-Spielen darstellt. Da man zur SNES-Zeit noch keine eigenen Spiele produziert hatte, haben die Amerikaner sich die Rechte an einigen Klassikern anderer Firmen gesichert. Pitfall – The Mayan Adventure ist deamals bei Activision erschienen.

Die Pitfall-Serie hat eine lange Tradition in der Geschichet des Videospielebusiness. Der erste Teil der frühen 80er Jahre gilt als einer DER Klassiker dieser Zeit. Um so gespannter war man auf Pitfall – The Mayan Adventure. Zum ersten Mal steuert ihr nicht mehr den Helden der Ur-Spiele Pitfall Harry, sondern Harry jr. , seinen Sohn. Denn Daddy ist auf einer gemeinsamen Expedition ins Reich der Mayas von einem alten Mayakrieger entführt worden. Klar, dass Harry jr. sich sofort auf die Socken macht, Vater zu retten.

Gameplaytechnisch gibt sich Pitfall – The Mayan Adventure als ein ganz normales Jump’n Run aus. Zum steuern des jungen Helden benötigt ihr neben dem Digikreuz drei Knöpfe: Mit einem Knopf springt ihr, mit dem zweiten setzt ihr eure Schleuder oder eine andere eingesammelte Waffe ein und mit dem dritten Knopf benutzt ihr die Schleuder als Peitsche. Erstaunlich ist es, was sich im Dschungel alles finden lässt: Von einfachen Bonuspunkten, über zusätzliche Steine für die Schleuder und andere Waffen bis hin zum Extraleben findet sich allerlei Unrat in der Landschaft. Als Checkpoints dienen kleine Mayastatuen, die im vorbeigehen aktiviert werden.
Doch im Dschungel warten auch viele Gefahren auf euch: Sofortigen Tod bedeutet zum Beispiel der Sturz in ein klaffendes Loch im Boden, während ein Schlangenbiss oder eine Attacke vom Äffchen und der Wildsau nur einen Teil eurer Lebensenergie kostet. Am Ende eines Levels wartet wie üblich ein widerspenstiger Endgegner auf euch.

Und nun zur technischen Seite: Es hätte alles so gut sein können: Toll gezeichnete Grafiken, gute Animationen und flüssiges Scrolling... sogar die Steuerung ist tadellos. Also warum hätte? – Ganz einfach: Man hat bei der Konvertierung leider nicht auf das sehr dunkle Display des Handhelds Rücksicht genommen – so verschmelzen die Vorder- mit den Hintergründen und die Gegner nimmt man oft erst dann wahr, wenn sie einen schon getroffen haben. Auch kommt der mir der Bildschirmausschnitt etwas zu klein vor, doch da ich nicht das Original vorliegen habe, kann ich nicht vergleichen, ob das dort auch schon so war.
Musik gibt es während des Spiels keine, zumindest habe ich keine wahrgenommen. Die Soundeffekte sind ok, stechen aber nicht aus der Masse heraus.

Axels Meinung:
„Hilfe, was hat mich denn jetzt schon wieder getroffen? “. Dieser oder ähnliche Gedanken hatte ich während des Tests von Pitfall The Mayan Adventure ziemlich häufig. Erst nach einigen Anläufen hab ich die Angreifer rechtzeitig sehen können, aber auch nur, weil ich wusste, wo sie sich aufhalten. Neben diesem großen Manko hat mich noch der etwas unübersichtliche Levelaufbau genervt. Ebenso ärgerlich ist es, dass es keine Möglichkeit zum speichern des Spielstandes gibt. Ansonsten stellt das Spiel solide Hausmannskost mit bekanntem Namen dar.

Negative Aspekte:
Sehr dunkle Grafik, keine Musik, unübersichtliche Levels

Positive Aspekte:
Gute Grafik und Steuerung

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 6.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 6.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 6/10
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