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Pirates: The Legend of Black Kat im Gamezone-Test


1 Bilder Pirates: The Legend of Black Kat im Gamezone-Test
In diesem Abenteuer Spektakel schlüpft ihr in die Rolle einer jungen Piratenbraut. Diese erfährt zu Beginn der Geschichte den Tod ihres Vaters, der nun gerächt werden will.
Dabei gibt es in "Pirates - The Legend Of Black Cat" zwei hauptsächliche Spielmodi. Zum einen den "Lara like" 3rd Person Modi, in welchem wir unsere Heldin über die Inseln steuern, sie Schatztruhen suchen und finden lassen, mit Schmugglern verhandeln oder anderen Piraten den Garaus machen. Zum anderen den Schiffsmodi, in dem wir das Schiff über die Meere steuern, andere Schiffe angreifen und neue Inseln suchen.

Zu Beginn befinden wir uns auf de heimatlichen Insel und erleben den Tod des Vaters. Unsere erste Aufgabe besteht darin, seine Festung wieder zurück zu erobern, da sie uns als Trockendock für unser Schiff "Winddancer" dient. Mit diesem können wir uns zwischen den verschiedenen Schauplätzen, welche in Inselgruppen zusammengefasst wurden, bereisen. Dabei bereitet einem die Steuerung des Segelschiffes durchaus gewissen Spaß, auch wenn es mit "richtigem Segeln" nicht viel gemein hat. Positiver weise wird man nicht gezwungen die langen Strecken zwischen den Inseln in Echtzeit zurückzulegen, dafür gibt es eine Abkürzungsfunktion. Entfernt man sich aus der Sichtweite einer Insel, erscheint ein Navigations-Icon hinter welchem sich eine Seekarte verbirgt, auf der man nur noch sein gewünschtes Ziel angibt, fertig. Allerdings ist dies nicht die einzige Möglichkeit in kurzer Zeit große Strecken zu überwinden, es gibt nämlich allen Ernstes auf den meisten Inseln fest installierte "Teleporter"! Was die in dieser Zeit verloren haben entzieht sich meinem Verständnis, praktisch sind sie trotzdem. Ebenfalls praktisch ist der Tutorial-Mode, welcher nicht etwa einen eigenen Übungslevel beinhaltet, sondern generell ein- oder ausgeschaltet werden kann. Ist er aktiviert, erhält man während des Spieles immer wieder Hilfestellungen, wohin man sich zu bewegen hat, was zu erledigen ist und wie das zu funktionieren hat. Eine gute Idee so auf den "Anfänger-Level" verzichten zu können.

Die Grafik in "Pirates - The Legend Of Black Cat" hat einen durchwachsenen Eindruck hinterlassen. So wurde auf der einen Seite das Segelschiff "Winddancer" sehr praktisch realisiert, die Segel werden durchsichtig damit man den Feind nicht aus dem Auge verliert, die Schäden sind gut an der Darstellung erkennbar, man benötigt keine Schadensanzeige dafür und der Rumpf verhält sich wirklich so als würde er sich im Wasser befinden. In der Hitze des Gefechts allerdings überdecken sich oft die grafischen Effekte der verschiedenen Schiffe. So werden die feindlichen Piratenschiffe ebenfalls leicht durchsichtig, wenn man sich ihnen zu weit nähert oder die Explosions- und Brandeffekte durchdringen die in der Nähe befindlichen Schiffe sowie das Wasser. Ebenso verhält es sich bei den Landmissionen, geschlagene Gegner versprühen hellrot leuchtende Punkte welche die umgebenden Protagonisten ebenfalls einfärben (bzw. überstrahlen). Das sieht zwar toll aus, ist aber irgendwie unrealistisch und unpassend.

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